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Der Swayambunath Stupa in Kathmandu – die Kulturschätze Nepals erkunden
Eine Reise nach Bhutan, dem letzten buddhistischen Himalaja-Königreich, ist eine Reise in die Vergangenheit
Mönche in ritueller Verkleidung während eines Maskentanzes
Die Kultur anderer Länder auf einer NEUE WEGE Reise hautnah spüren
Gebetsmühlen - darunter versteht man ein Rad oder eine Walze, die auf einer Papierrolle aufgedruckte Gebete oder Mantras enthält
Mönch in Bhutan
Besichtigen Sie den Punakha Dzong
Besichtigen Sie die 52 m hohe Buddha Statue am Buddha Point bei Thimphu, Bhutan
Goldene Statuen in der Nähe der Swayambunath Stupa in Kathmandu, Nepal
Entdecken Sie bei einer Wanderung den kleinen Ort Patan in Kathmandu
Eine rituelle Glocke aus Bhutan
Entdecken Sie die faszinierenden Landschaften Nepals
Glücklich sein - Verankert in der Verfassung Bhutans
Der Mt. Everest auf dem Panorama Flug nach Paro, Bhutan
Schauplatz der Festivitäten des Gantey Black Necked Crane Festivals
Ein traditioneller Dzong in Bhutan
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Gruppenreise

Bhutan und Nepal - Juwelen des Himalaya

Die kulturellen Höhepunkte Nepals und Bhutans in einer Reise

Festivals in Bhutan hautnah erleben

Wanderung zum Tiger's Nest – ein Kloster wie ein Adlerhorst

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Gefunden unter: Asien-Reisen » Bhutan  und  Neuheiten » Bhutan
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Bhutan und Nepal - Juwelen des Himalaya

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Wie stellen Sie sich den Himalaya vor – weiße Schneegipfel, im Wind flatternde bunte Gebetsfahnen, Bergklöster in atemberaubender Lage? Und vielleicht noch freundliche Menschen, die immer ein Lächeln auf den Lippen haben? Nun, dann sind Sie hier genau richtig. Herzlich Willkommen in Nepal und Bhutan.

Beide Länder überzeugen durch eine einzigartige Landschaft, unterscheiden sich dafür kulturell. In Bhutan blüht der Buddhismus in Reinkultur, wovon einige der schönsten Klöster des Himalaya und die vielen bunten Klosterfestivals zeugen.

Nepal dagegen ist ein Schmelztiegel der Kulturen, hier vermischt sich Buddhismus und Hinduismus zur einmaligen Newari Kultur. Auf dieser Reise lernen Sie die besonderen Höhepunkte beider Länder kennen.

Kathmandu begrüßt Sie mit dem großen Stupa von Swayambunath und dem Hindu Pilgerort Pashupatinath; in Bhaktapur und Bandipur erleben Sie typische Newari Städte vor dem Hintergrund der Himalaya Kette.

Auf dem kurzen Flug nach Bhutan passieren Sie 4 der 5 höchsten Berge der Welt. Angekommen, führt die Reise in Bhutans Hauptstadt Thimphu und in das Tal der seltenen Schwarzhalskraniche. Kleine Dörfer und eine mächtige Klosterburg harren im Tal von Punakha ihrer Entdeckung. Krönender Abschluß ist eine Wanderung zum schönsten Kloster des Himalaya, dem Tiger’s Nest.

Die Reistermine im September und November beinhalten den Besuch eines der farbenfrohen Festivals , für die Bhutan so berühmt ist. In Verbindung mit relativ kurzen Fahrtstrecken und recht geringen Übernachtungshöhen ist diese Reise ein idealer Einstieg in den Himalaya.

Das Programm ist problemlos auch als Individualreise zu jedem gewünschten Termin buchbar.

1.–2. Tag: Anreise nach Nepal

Am Abend des 1. Tages geht Ihr Flug ab Frankfurt nach Kathmandu.

Ankunft in Kathmandu am Nachmittag des 2. Tages. Nach der Begrüßung durch Ihren deutsch sprechenden Guide erfolgt die Fahrt durch das lebendige Kathmandu zum Hotel Vajra, unterhalb des weltbekannten Swayambunath Stupa gelegen.

Steile Stufen führen hinauf nach Swayambunath, dem ältesten buddhistischen Schrein des Tales. Der Stupa liegt auf einem Berg mit grandiosem Ausblick auf die Dächer Kathmandus und hinüber zu den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya.

Übernachtung in Kathmandu.

3. Tag: wo Buddha und Shiva zu Hause sind

Boudhanath und Pashupatinath wie zwei ungleiche Geschwister. Boudhanath ist das tibetische Viertel der Stadt, dominiert von dem großen Boudhanath Stupa. Viele Sagen ranken sich um den heiligen und kraftvollen Ort, der für Buddhisten ein Ort höchster Verehrung ist. Den ganzen Tag umrunden Pilger den großen Stupa, murmeln ihre Mantren und drehen die zahllosen kleinen und großen Gebetsmühlen. Bei der Umrundung des Stupa passieren Sie allerlei kleine Geschäfte, die all das anbieten, was das Herz des buddhistischen Pilgers und des westlichen Besuchers begehrt.

Pashupatinath hingegen ist der Ort des Hindugottes Shiva. Oft wird Pashupatinath als Varanasi des Himalaya bezeichnet und zieht viele Hindu Pilger, v.a. die bunt gekleideten Sadus, an. Am heiligen Bagmati Fluß gelegen, sind die Ghats am Flußufer als Verbrennungsstätten in ganz Nepal berühmt. Hindu Yogis leben und meditieren am Fluß wie vor Jahrhunderten, und so ist Pashupatinath wegen seiner intensiven Eindrücke und Gegensätzlichkeit auch ein Ort, der zum Kontemplieren über die Vergänglichkeit des Daseins einlädt.

Übernachtung in Kathmandu

4. Tag: Fahrt nach Bandipur

Nach dem Frühstück wartet Ihr Fahrer schon auf Sie – eine Fahrt nach Bandipur auf Nepals Überlandstraßen ist Ihr nächstes Erlebnis (135km – 3.5 Stunden Fahrt).

Bandipur ist eine bildschöne Stadt, auf einem Bergrücken auf halber Strecke zwischen Kathmandu und Pokhara gelegen. Die alte Handelsstadt war lange Zeit von der modernen Entwicklung wie abgeschnitten, im mittelalterlichen Kern mit seinen vielen alten Hausfassaden und Tempeln fühlt man sich zeitversetzt. Obwohl vom Charakter her eine Newari Stadt, treffen hier viele ethnische Gruppen auf engem Raum zusammen. Fragen Sie Ihren Guide nach den Magar, den Gurung, den Bahun und all den anderen Stämmen.

Bandipur ist bekannt für seine majestätischen Ausblicke auf das Himalaya-Gebirge -der gesamte Annapurna Bereich mit Dhaulagiri, Manaslu und Lang Tang sind zu sehen.

Ihr kleines „Heritage Hotel“ liegt mitten in der Altstadt. Von hier aus unternehmen Sie einen Abendspaziergang durch die Gassen und über steinige Pfade. Vielleicht erhalten Sie ja auch eine Einladung in eines der Privathäuser.

Übernachtung die beiden kommenden Nächte in Bandipur.

5. Tag: Wanderung durch Nepali Dörfer nach Ramkot

Ganztages Wanderung in das nahegelegene Ramkot (Wer die Wanderung nach Ramkot nicht unternehmen möchte, kann den Tag in Bandipur verbringen und die schöne Atmosphäre des Ortes genießen)

Ramkot ist eine altes Magar Dorf, noch fast unberührt von moderner Entwicklung. Während der leichten Wanderung (ca. 2 – 3 Stunden) bieten sich immer Blicke auf die Reis- und Weizenfelder tief unter Ihnen.

Die Häuser Ramkots haben eine ganz typische „Magar“ Bauweise: aus Heu, Lehm und Backstein mit dominant runder Struktur, ganz anders als in Bandipur.

In der Nähe des Ortes wird für Sie ein leckeres Picknick vorbereitet. Sie sitzen bequem unter einem Bodhi Baum und genießen traditionell zubereitete, nepalesische Snacks.
Zurück in Bandipur, sammeln Sie sich an einem Aussichtspunkt über der Stadt für den Sonnenuntergang über den schneebedeckten Bergen. Oder Sie genießen den prächtigen Ausblick von der Terrasse Ihres Hotels.

6. Tag: Patan

Am Morgen fahren Sie zurück Richtung Kathmandu und besuchen Patan, eine der drei Königsstädte des Kathmandu Tales. Patan gilt auch als die Stadt mit den 1000 goldenen Dächern und ist ebenfalls wie der Durbar Square von Kathmandu und Bhaktapur UNESCO Weltkulturerbe.

Übernachtung im Hotel Vajra in Kathmandu.

7. Tag: Thimphu - die Hauptstadt Bhutans

Sie fliegen heute von Kathmandu nach Paro und werden auf traditionelle bhutanische Art willkommen geheißen. Der Flug entlang der Himalaya Kette ist ein Ereignis, vor allem bei klarer Sicht. Versuchen Sie, einen Sitz auf der linken Seite des Flugzeugs zu reservieren und machen Sie sich bereit für einen Panoramaflug der extra Klasse. Auf dem Weg nach Bhutan passieren Sie 5 Berge über 8.000 m - den Cho Oyu, Mt. Everest, Lhotse, Makalu und letztendlich das enorme Bergmassiv des Kanchenjunga.

Durch tiefe Schluchten und grüne Täler auf der besten Straße Bhutans geht die Fahrt nach Thimphu, der Hauptstadt Bhutans auf 2.400 m

Nach dem Tag in Nepals überbordender Hauptstadt ist der entspannte Lebensrhythmus in Bhutan unmittelbar spürbar.

Ihr vielleicht erstes Ausflugsziel in Thimphu ist der Dordenma Buddha auf einer Anhöhe am südlichen Eingang des Thimphu Tales. Die 52 m hohe, goldene Statue strahlt in der Sonne und ist umringt von einer Vielzahl goldener Dakini Statuen. Im Innern des Buddha (augenblicklich ist nur der 1. Stock begehbar) befinden sich Tausende kleinerer Buddha Statuen. Die Blicke von der Plattform aus schweifen über Thimphu weit in Richtung der hohen Berge und gewähren einen guten Überblick über das ganze Tal.

Ein weiterer, ganz besonderer und atmosphärischer Ort ist der weiße National Memorial Chorten. In dem kleinen Park am Stupa verbringen viele ältere Bewohner Bhutans den Tag im Gebet, und v.a. in den Morgen- und Abendstunden vor und nach der Arbeit kommen auch viele jüngere Menschen und umrunden gemeinsam den Stupa.

Je nach der verfügbaren Zeit beschließen Sie Ihr Thimphu Programm mit dem Besuch des Thimphu Farmers Market (oder beginnen den kommenden Tag mit dem Besuch des Marktes). Der Farmers Market ist eine Explosion von Farben, Gerüchen und Geräuschen. Hier präsentieren die Bauern stolz alles, was der bhutanische Geschmack liebt: Chillis in verschiedenen Farmen, den besonderen roten Reis Bhutans, Honig, verschiedenste Früchte und Gemüsesorten, und alles in Bio Qualität. Der Farmers Market bietet außerdem ideale und ergiebige Motive für Hobbyfotografen.

Übernachtung in Thimphu.
Fahrtzeit: ca. 1.5 Stunden

8.–9. Tag: Phobjikha - das Tal der Schwarzhalskraniche

Falls Ihre Zeit am Vortag nicht für den Besuch des Farmers Market ausgereicht hat, steht dieser als Erstes auf Ihrem Tagesprogramm.

Nach der Begegnung mit den Farmern Bhutans lernen Sie im Zorig Chuzum Institut als nächstes die angehenden Künstler des Landes kennen. In dieser Schule für die traditionellen Künste Bhutans werden Schüler über Jahre hinweg in Handwerkskünsten wie Schnitzen, Thankha Malen, Weben, Töpfern oder Modellieren unterwiesen. Für viele unserer Gäste ist ein Besuch im Institut tief beeindruckend. Es lohnt sich, in der gesamten Anlage auf die an den Wänden angebrachten Sinnsprüche zu achten, die viel buddhistische Weisheit zum Ausdruck bringen. Zudem ist Zorig Chuzum ein idealer Ort, um traditionell gefertigte und authentische Kunstgegenstände recht preisgünstig zu erwerben.

Nach dem Bauernmarkt und der Kunstschule betreten Sie anschließend durch mächtige Tore den Trashi Chhoe Dzong, die imposante Klosterburg Thimphus. Die meisten Dzongs Bhutans sind gleichzeitig Kloster und Sitz der öffentlichen Verwaltung. Im Fall des Trashi Chhoe Dzong befindet sich hier der Sitz der Regierung und der obersten Mönchsverwaltung.

Von Thimphu aus starten Sie Ihre Überlandfahrt auf dem Bhutan Highway in das malerische Phobjikha-Tal auf 2.900 m Höhe. Zuerst schlängelt sich die gut ausgebaute Straße hoch zum 3.000 m hohen Dochu La Pass mit seinen 108 Chörten und Panoramablicken Richtung den höchsten Bergen Bhutans an der tibetischen Grenze. Anschließend geht die Fahrt in das subtropische Tal von Punakha (1.300 m) und weiter durch dichte Wälder in die wilden Black Mountains. Hier gibt es Goldlanguren und weitere Affenarten, auch Bären und der seltene Tiger sind hier zu Hause.

Übernachtung für die kommenden beiden Tage im Tal von Phobjikha.
Fahrtzeit: ca. 5 Stunden

Das Tal von Phobjikha ist eine sehr ursprüngliche Region Bhutans und Winterrastplatz der seltenen Schwarzhalskraniche, die vom tibetischen Hochland hier hinziehen, um vor dem harten Winter zu fliehen. Zum Schutz der Kraniche gibt es im Tal keine elektrische Stromversorgung. Geplant ist der Besuch des Schwarzhalskranich-Informationszentrums und des Nyingmapa-Klosters Gangtey, bekannt für seine Wandmalereien und filigranen Holzschnitzarbeiten. Im Tal verteilt sind mehrere kleine Dörfer. Auf einer einfachen Wanderung zwischen den Dörfern besteht immer wieder die Möglichkeit, bei den Bauern des Tales vorbeizuschauen und einen Einblick in das rauhe Leben der Dorfbevölkerung zu bekommen. Geplant ist ein Mittagessen in einem der Bauernhäuser.

Während des Novembertermins erleben Sie am 11.11. das bunte Black Neck Crane Festival mit vielen Tänzen und einer ausgelassenen Festivalstimmung. können Sie hoffentlich auch schon die Kraniche nach ihrer Ankunft aus Tibet im Tal antreffen.

10. Tag: Punakha Dzong - Bhutans schönste Klosterburg

Morgens Fahrt zurück in das Tal von Punakha. Zurück im Tal erreichen Sie die trutzig über dem Puna-Tsang-Fluss aufragenden Ruinen des Wangdue Phodrang Dzong. Der Dzong ist leider im Sommer 2012 bis auf die Grundmauern abgebrannt. Der König hat jedoch versprochen, seine ganze Energie für den Wiederaufbau des Dzongs zu verwenden. Mit etwas Glück können Sie teilhaben, wie die Handwerker den Dzong ganz auf traditionelle Weise wieder aufbauen.

Bei dem Reisetermin im September erreichen Sie Wangdue Phrodang am ersten Tag des lokalen Klosterfestivals.

Das Wangdue Phrodang Festival ist eines der wichtigeren Feste im Königreich. Die Bewohner kommen zum Festival in ihren schönsten Gewändern zusammen, um in ausgelassener Stimmung zu feiern und den heiligen Tänzen und Aufführungen der Mönche beizuwohnen.

Anschließend Weiterfahrt nach Punakha. Der Nachmittag ist ausgefüllt mit der Besichtigung des Punakha Dzongs aus dem 17. Jahrhundert. Für viele Bhutanbegeisterte ist der Punakha Dzong die schönste Klosterburg des Landes, wegen seiner Lage, der harmonischen Architektur und seiner besonders friedvollen Atmosphäre. Der Dzong liegt auf einer kleinen Flußinsel am Zusammenfluss des Mo Chhu (Mutterfluß) und Pho Chhu (Vaterfluß). Über sehr steile, uralte Holztreppen geht es in den ersten Innenhof in dessen Mitte ein alter Bodhi Baum steht und die Blicke auf sich zieht.

Weitere Innenhöfe und eine Anzahl kleinerer und größerer Andachtshallen durchziehen den ganzen Bau. Wichtigster Raum ist der Schrein mit den heiligen Reliquien von Bhutans Gründer, Lama Shabdrung Ngawang Namgyel.

Unweit des Dzongs überspannt Bhutans längste Hängebrücke den Pho Chhu Fluß. Nehmen Sie Ihren Mut zusammen und überqueren Sie die Brücke. Die Begehung ist sehr sicher und für Sie vielleicht genauso abenteurlich wie für viele unserer Gäste.

Übernachtung für die kommenden beiden Nächte in Punakha.
Fahrtzeit ca. 3 Stunden.

11. Tag: Das Tal von Punakha

Das Tal von Punakha hat seine ganz eigene Stimmung. Durch seine Lage auf ca. 1.300 m Höhe ist es viel wärmer als die umliegenden Täler, mit subtropischer Vegetation. Hier wachsen die verschiedensten Früchte und das ganze Tal ist durchzogen von saftig-grünen Reisfeldern.

Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie den Ausgangspunkt für die kurze Wanderung zum Khamsum Julley Namgyel Chörten. Der Chörten wurde 1999 eingeweiht und soll das Tal vor bösen Kräften beschützen. Sie nehmen die Hängebrücke über den Mo Chhu Fluß, wandern vorbei an Reisfeldern und Bauernhäusern und erreichen den Chörten nach gut 30 Minuten. Die Wanderung lohnt sich aus mehreren Gründen. Der Chörten selbst besticht durch seinen reichen Malereien und Statuen im Innern. Außerdem erreichen Sie über mehrere Stockwerke die Aussichtsplattform auf der Spitze des Chortens, und die Blicke von hier oben sind wahrlich "nicht von dieser Welt".

Südlich von Punakha führt eine ebenfalls leichte Wanderung durch kleine Dörfer zum inmitten von Reisfeldern gelegenen Chimi Lhakhang. Der Tempel ist zwar nicht so spektakulär gelegen wie der Namgyel Chörten, aber dafür sehr außergewöhnlich. Er ist dem „heiligen Verrückten“, Drukpa Kunley, gewidmet. Auf Drukpa Kunley geht die Phallus Tradition Bhutans zurück, und das kleine Dorf unweit des Tempels ist bekannt für seine vielen bemalten Phalli auf den Hauswänden der Bauernhäuser. Der Tempel selbst ist Pilgerort für Paare mit Kinderwunsch, und vielleicht erhalten Sie vom Lama des Klosters ja auch den Segen mit dem großen hölzernen Holz Phallus.

Auf dem Rückweg nach Punakha nehmen Sie die steile Straße zum noch recht neuen Sangchhen Dorji Lhuendrup Nonnenkloster mit seinem im Nepali Stil gebauten weißen Stupa. Nachdem Sie vom Namgyel Chorten Blicke auf das obere Punakha Tal hatten, schweift Ihr Blick hier über die tiefen Täler Richtung Süden und zurück zum Dochu La Pass hin - ein ganz besonderer und wenig besuchter Ort.

12. Tag: Paro

Ein früher Aufbruch von Punakha lohnt sich, um zeitig am Dochu La Pass zu sein. In den Morgenstunden und bei klarer Sicht ist die Aussicht vom Pass auf die schneebedeckten Himalayaberge einfach grandios. Weit schweift der Blick über die Täler und Bergketten bis zu den Eisriesen an der tibetischen Grenze. Besonders prominent sind der Masang Gang direkt vor Ihnen und im Osten das Massiv des Gangkhar Puensum (der höchste Berg Bhutans und gleichzeitig der höchste unbestiegene Berg der Erde). Frühstück erfolgt im Panoramarestaurant am Pass, anschließend Weiterfahrt nach Paro.

Kurz vor Paro liegt die bedeutende Pilgerstätte von Drakarpo. An eine steile Klippe schmiegt sich der alte Tempel mit seinen Mönchszellen. Um die Klippe selbst führt ein sehr lohnenswerter Pilgerpfad (Gehzeit ca. 20 Minuten). Sie passieren auf der Kora zahlreiche Höhlen und mystische Plätze und treffen viele Bhutaner, die die Strapazen auf sich nehmen und den Tempel über Tage verteilt insgesamt 108x umrunden.

Nach einem Lunch in Paro erreichen Sie über die alte Holzbrücke die große Klosterburg von Paro. Der Paro Dzong präsentiert einige schöne Mandalas und Schnitzereien und ist mit seinen massiven Mauern das eindrucksvollste Gebäude des ganzen Tages.

Je nachdem, wie die Zeit fortgeschritten ist, können Sie sich entweder im schönen Garten Ihres Hotels erholen, oder aber Sie nehmen den Pfad hinter dem Paro Dzong zum schön gelegenen und sehr alten Tempel von Zuri Dzong mit seiner herrlich friedvollen Atmosphäre. Von hier oben bieten sich tolle Blicke auf das Tal von Paro, und mit etwas Glück sehen Sie unter Ihnen die Flugzeuge im Landeanflug auf den Flughafen von Paro.

Übernachtung die kommenden beiden Nächte in Paro.
Fahrtzeit ca. 4-5 Stunden, Wanderung (optional) 1-1.5 Stunden

13. Tag: Aufstieg zum Tiger's Nest

Heute wartet ein letzter Höhepunkt in Bhutan auf Sie - das weltbekannte Taktsang Kloster, das „Tigers Nest“. Hier kam im 8. Jh. Padmasambhava als Guru Dorje Drolö fliegend an. Taktsang gilt als heiligster Ort Bhutans und wurde von zahllosen bedeutenden Lamas des Himalaya besucht. Die religiöse Bedeutung ergibt sich aus der Meditationshöhle Guru Rinpoches. Die Höhle selbst ist nicht zugänglich, doch der Ort hat eine ganz besondere spirituelle Kraft. Und die Blicke vom Klosterhof auf das Tal von Paro und bis hinüber zu den Bergen Tibets sind nicht beschreibbar. Für Besucher, die sich auf Grund gesundheitlicher Probleme den ca. zweistündigen Aufstieg nicht zutrauen, stehen am Fuß des Berges Reitponies bereit (optional).

Ein Aufstieg von ca. einer Stunde, der auf einer Höhe von 2500 m beginnt, führt Sie durch Wälder hinauf bis auf 2800 m zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man das hoch im Felsen gelegene Kloster sehr gut sehen kann. Das Kloster selbst erreichen Sie durch einen weiteren Aufstieg von ebenfalls einer Stunde. Der Eindruck des auf 3100 m wie aus den Felsen wachsenden Heiligtums ist, wie auch die Aussicht, überwältigend.

Ein kurzer und leichter Abstecher auf dem Rückweg führt in die enge Schlucht hinter dem Taktsang Kloster zum versteckt liegenden Machig Phu Tempel. Hinter dem Tempel befindet sich eine kleine Höhle, die oft von Bhutanern mit Kinderwunsch aufgesucht wird. Die Statue der heiligen Machig Labron soll aber auch generelle Wünsche erfüllen, wenn man mit offenem Herzen darum bittet.

Nach dem Besuch des Klosters gibt es einen herzhaften vegetarischen Lunch am Restaurant an der Aussichtsplattform, bevor Sie den Weg zurück ins Tal nehmen.

Ein letzter - bedeutender Ort ist der zuerst unscheinbar wirkende Kyichu-Lhakhang im Tal von Paro. Der Tempel ist zusammen mit dem Jambay Lhakhang in Bumthang einer der ältesten Tempel Bhutans und wurde im 7.Jh. vom tibetischen König Songtsen Gampo erbaut. Kyichu Lhakhang war über viele Jahre das Heimatkloster des berühmten buddhistischen Lehrers Dilgo Khyentse Rinpoche. Neben dem Kloster wurde vor einigen Jahren ein kleines Museum zu Ehren des Rinpoche eingeweiht.

Letzter Abend in Paro.

14.–15. Tag: Rückflug nach Kathmandu

Am Morgen kurzer Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Kathmandu. Bitte checken Sie frühzeitig ein, um einen Fensterplatz auf der rechten Seite zu ergattern. Die Ausblicke auf die höchsten Berge der Erde sind atemberaubend.

Heute lockt die dritte und wohl schönste Königsstadt im Tal von Kathmandu, das mittelalterlich wirkende Bhaktapur. Das Zentrum der Stadt ist verkehrsberuhigt, was die besondere Atmosphäre in den engen Gassen und weiten offenen Plätzen noch verstärkt

Die alten Tempel und Paläste der Stadt sind großartige Beispiele für die Newari Handwerkskunst mit Fenstern und Gitterwerk aus schön geschnitztem Holz. Die Bevölkerung Bhaktapurs ist immer noch berühmt für ihre Töpferwaren und der handgewebten Stoffe, u.a. der traditionellen rot und schwarzen Saris.

Am Abend des 14. Tages oder am kommenden Morgen startet Ihr Rückflug Richtung Deutschland. Ankunft am frühen Morgen oder späten Nachmittag des 15. Reisetages.

Enthaltene Leistungen

Linienflug in der Economy Class Frankfurt – Kathmandu – Frankfurt

Flüge Kathmandu – Paro – Kathmandu

erforderliche Transfers

Übernachtungen im geteilten Doppelzimmer in Hotels der Mittelklasse in Bhutan und Nepal

Vollpension in Bhutan, Frühstück in Nepal

Programm laut Reiseverlauf – Änderungen vorbehalten

Eintrittsgelder

durchgehend Deutsch sprechende, nepalesische bzw. bhutanische NEUE WEGE Reiseleitung, bei der Individualreise unter 4 Teilnehmern mit Englisch sprechendem Guide (Deutsch sprechende Guides auf Anfrage)

erforderliche Permits, Visum für Bhutan

NEUE WEGE Informationsmaterial

Nicht enthaltene Leistungen

Visumgebühren Nepal (25 USD)

Getränke

Mittag - und Abendessen in Nepal - Ausgaben persönlicher Art wie Trinkgelder, Telefonkosten, Souvenirs, etc.

alle weiteren, nicht aufgeführten Leistungen

Weitere buchbare Leistungen

Rail & Fly-Ticket: € 50,–

EZ-Aufpreis € 450,–

Hinweise

Gerne bieten wir Ihnen diese Reise auch als Individualreise mit Englisch sprechenden Guide zu Ihren persönlichen Reiseterminen und, falls gewünscht, auch mit geändertem Reiseverlauf an. Preise pro Person in Euro Individualreise (Reise-Nr.: 7BTP1101)
Bei 3 Personen: Euro 4.250
bei 2 Personen: Euro 4.450
bei 1 Person: Euro 4.890
Gerne bieten wir Ihnen auf Wunsch den Business-Class-Tarif oder Flüge ab dem Flughafen Ihrer Wahl an.
Während der Ferienzeiten kann es zu Flugaufpreisen kommen.
 freie Plätze noch wenige Plätze frei ausgebucht
Terminnr.VonBisPreisPlätze 
9BTG070113.04.201927.04.2019€ 4290,–
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9BTG070203.10.201917.10.2019€ 4290,–
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9BTG070303.11.201917.11.2019€ 4290,–
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Teilnehmer/innen
Mindestteilnehmerzahl: 4
Höchstteilnehmerzahl: 14

Jigme Tenzin

Jigme stammt aus Ost-Bhutan und hat in München Bauingenieurwesen studiert. Er ist Reiseleiter mit Herz und Seele und es ist eine Pracht ihm zuzuhören, wenn er mit bayerischem Akzent über Buddhismus philosophiert.
Weitere Angebote mit Jigme Tenzin:

Aus unserem Blog:

Entschleunigung im einzigartigen Bhutan - Reisebericht

11.01.2018
Die Bank vor der grandiosen Aussicht der Berge Bhutans

Die Entdeckung der Langsamkeit

Das Nonnenkloster Kila Gompa liegt auf 3.690 m Höhe über dem Paro Tal im Westen Bhutans. Eine breite Schotterstraße führt bis unterhalb des Klosters, von dort ist es ein Katzensprung zum Kloster. Ein lohnenswertes, einfaches Ziel für meinen 2. Tag in Bhutan, dachte ich. Dumm nur, dass die Straße zum Kloster für Fahrzeuge gesperrt war, die letzten zwei Kilometer musste wir zu Fuß gehen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe Wandern und ich bin anschließend noch viele Kilometer in Bhutan zu Fuß unterwegs gewesen. Aber diese beiden Kilometer in der noch ungewohnten Höhe hatten es in sich.
Auf dem Weg zum Kloster meine eigene Langsamkeit entdeckend, hatte ich unfreiwillig genügend Zeit, um über eine der Kernaussagen Buddhas zu philosophieren – „das Leben ist Leid“. Doch oben angekommen, war alles Leid vergessen, stattdessen ein unbeschreiblicher Ausblick über das Tal.
An einem vorgelagerten Chorten saßen junge Nonnen beim Studium der buddhistischen Schriften, kein Geräusch außer dem Wind und den leise gemurmelten Mantren, die zu uns herüber klangen. Ich war angekommen, ganz im Jetzt, ganz im Augenblick, erfüllt von Ruhe und Glück. Der Tempel selbst hatte eine wunderschöne Atmosphäre, blitzsauber, mit vielen Blumen und Sinn fürs Detail. Mein Guide Tandin lachte dann auch schallend auf, als ich erwähnte, man sähe hier gleich, dass der Tempel von Frauen geführt würde. Und er nickte schweigend und wissend.

 

Sonne Sonne Sonne

Bhutan begrüßte mich mit einem Lachen – dem Lachen meiner Freunde in Paro, dem Lachen der Sonne und dem breiten Lachen der Menschen. Apropos Sonne – außer vielleicht in der Mongolei hatte ich noch nie solch einen strahlend blauen Himmel erlebt wie im Dezember in Bhutan. Erst am allerletzten Tag gab es ein paar Wolken, ansonsten Sonne pur und Tagestemperaturen zwischen 10°C - 20°C. Ein mehr als ideales Reisewetter also.
Wie sich die Bhutaner morgens aufwärmen, konnte ich am Dochu La Pass erleben. Immer am 13. Dezember findet am Pass auf über 3.000 m ein Festival mit vielen Tänzen und bunten Kostümen statt. In den frühen Morgenstunden ist es auf dieser Höhe noch sehr eisig und statt dem adventlichen Glühwein gab es sehr flüssigen Reisporridge mit ordentlich Chili. Etwas ungewohnt, aber ich war ja schließlich in Bhutan, um das Land, die Menschen und deren Sitten kennenzulernen. Porridge trinkend kam plötzlich die Königin Mutter vorbei und wollte wissen, wie es denn schmecke. Ich weiß nicht, ob es der Porridge oder das Treffen mit dieser beeindruckenden Frau war, aber anschließend war mir innerlich sehr warm zu Mute.

 

The Bank of Bhutan

Die zwei Wochen in Bhutan waren gespickt mit Höhepunkten. Natürlich waren da das Tiger’s Nest, der mächtige Paro Dzong und der herrliche Dzong von Punakha, der auf einer Insel zwischen dem Po Cchu (Vaterfluss) und Mo Cchu (Mutterfluss) liegt. Aber die ganz speziellen Momente waren doch die unerwarteten Augenblicke – das Lächeln eines Kindes, der Tee beim Mönch in der Lungchuzekha Gompa, die geweite Bisquitrolle im Drakarpo Kloster oder aber diese wunderschöne, herrliche Bank am Kloster Ugyen Tsemo, hoch über dem Tiger’s Nest. Diese Bank, dieser Ausblick auf die Berge Richtung Tibet, diese Stille – alleine bei dem Gedanken daran komme ich wieder ins Schwärmen.

 

Weniger ist mehr

Bhutan ist kein preisgünstiges Reiseziel. Aber es ist einmalig auf dieser Welt. Trotz den vielen Veränderungen in den letzten Jahren bewahrt sich dieses Land eine fast heilige Atmosphäre, die jeden bereichert, der sich auf das Land einlässt. Manchmal erfordert das etwas Zeit. Mein Guide wurde in den Tagen zu meinem Freund, der mir mit einer unheimlichen Geduld, Freude und Begeisterung all die magischen Orte zeigte, an denen man oft genug schnell vorbeifährt. Dabei lernte ich einmal wieder, dass ich nicht alles sehen muss, um ein Land und deren Menschen zu verstehen. Und ich lernte, meiner Langsamkeit zu folgen. Neben all den tollen inneren Bildern aus Bhutan (und den vielen Chilis) ist es das, was in mir noch lange nachglüht.

 

Danke Bhutan :-)

Die Bank vor der grandiosen Aussicht der Berge Bhutans
Unser Kollege Wolfgang mit einem Mönch des Nonnenklosters in Bhutan
Die herrlichen Wanderwege in Bhutan
Hoch in luftigen Höhen erkunden Sie beim Trekking in Bhutan das Kloster Tigers Nest
Dieser Reisebericht wurde geschrieben von: Wolfgang Keller
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