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02226 - 158800
Prächtige Tempelanlagen
Einheimische Fischer bei Ihrer Arbeit
Mandalay Mahamuni Tempel
Lächelnde Menschen auf dem Weg
Mandalay Shwenandaw
Yangon Sule Pagode
Eingerahmt von einem blühenden Blumengarten liegt die Kalaw Hill Lodge in den Bergen Burmas
Während Ihres Aufenthalts in der Kalaw Hill Lodge können Sie die Elefanten im nahegelegenen Green Hill Valley besuchen
Am Ngapali Beach lässt es sich wunderbar während einer Wellness und Kultur Reise entspannen
Hinter dem traumhaft duftenden Garten des Bay View liegt der weitläufige Sandstrand
Entdecken Sie die Kultur Myanmars auf einer NEUE WEGE Rundreise
Mandalay U Bein Bridge
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Individualreise Myanmar/Burma

Burma individuell: Ursprünglichkeit und Vielfältigkeit im Goldenen Land

Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Persönliche Highlights im Land der Pagoden entdecken

Individuelle Reisegestaltung mit Yoga, Wandern und Entspannung am Strand

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Gefunden unter: Asien-Reisen » Myanmar  und  Neuheiten » Myanmar
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Burma individuell: Ursprünglichkeit und Vielfältigkeit im Goldenen Land

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Eine Reise nach Burma (auch Myanmar genannt) ist wie eine Reise zurück in eine Zeit, in der Sie Tradition und Ursprünglichkeit finden. Wer eine ganz besondere Reiseerfahrung sucht, ist in Burma richtig. Das Land vereint kulturelle Einflüsse aus Ost- und Südasien und vermittelt durch die traditionelle Lebensart ein Gefühl einer anderen Welt, die Sie nirgendwo sonst in Asien finden. Entdecken Sie ein Land kulturellen Reichtums, historische Denkmäler und atmenberaubende Landschaften.

10-tägige Rundreise: Reise zu den Schätzen Burmas
Ihre private Rundreise beginnt in Yangon, der friedlichen Großstadt des buddhistisch geprägten Landes. Hier tauchen Sie in das moderne Leben der Burmesen ein und besuchen die berühmte Shwedagon Pagode im stimmungsvollen Licht bei Sonnenuntergang. Sie entdecken lebendiges Kunsthandwerk in Mandalay, dem spirituellen Herzen Burmas, archäologische Prachtstücke in Bagan und erleben den Alltag der Bergstämme auf dem Morgenmarkt. Ein weiteres besonderes Erlebnis am Ende der Reise ist der Besuch eines Elefanten-Camps und Waldschutzprojektes in den Bergen, wo ältere Elefanten liebevoll umsorgt werden. Es ist das einzige Camp in Burma, das auch vom forum anders reisen empfohlen wird. Auch Sie können hier einen nachhaltigen Beitrag leisten und Bäume pflanzen.

Verlängerungen

Kalaw Hill Lodge: Yoga-Retreat in den Bergen
Wer sich im Anschluss an die Rundreise Zeit nehmen möchte für Yoga, Wellness und Meditation, ist in der Kalaw Hill Lodge genau richtig. Bei den morgendlichen und abendlichen Yoga- und Meditationsstunden können Sie bei sich ankommen und durchatmen. Umgeben von herrlich grüner Natur lernen Sie auf dem Bio-Bauernhof auch das traditionelle burmesische Landleben kennen. Bei einer Wanderung zu den umliegenden Dörfern gibt es viel zu entdecken. Lassen Sie den Tag nach einem vegetarischen Abendessen entspannt unter dem Sternenhimmel ausklingen!

Bay View Resort: Am schönsten Strand Burmas entspannen
Weißer Sand, kristallklares Wasser und ein palmengesäumter Strand: am Ngapali Beach ist Zeit für kilometerlange Spaziergänge am Meer, Schnorcheln und Entspannung pur. Lassen Sie die Meeresbrise Ihren Geist erfrischen und die Eindrücke Ihrer Rundreise nachwirken! Im hochwertigen Bay View Resort wohnen Sie direkt am Strand oder im Garten in liebevoll dekorierten Zimmern und werden in zwei Restaurants kulinarisch verwöhnt. Im Spa wirken wohltuende Massagen harmonisierend auf Körper, Geist und Seele, sodass Sie Ihr exotisches Abendessen beim Sonnenuntergang direkt am Meer umso entspannter genießen können.

1.–2. Tag: Willkommen in Burmas Hauptstadt Yangon!

Yangon, einstmalig Rangun, ist noch immer eine friedlich verschlafene Stadt. Doch durch den Mix aus schöner Kolonialarchitektur und modernem burmesischen Alltagsleben ist Yangon eine der interessantesten und authentischsten Hauptstädte Südostasiens. Die Stadt ist der ideale Ausgangpunkt, um sich auf das Leben Myanmars und deren Bewohner einzulassen. Einige Höhepunkte werden Sie schon hier erleben - genießen Sie die Stimmung bei der Shwedagon Pagode während des Sonnenuntergangs und beobachten Sie die Einheimischen beim Beten vor dem 70m großen liegenden Buddha in der Kyaukhtatgyi Pagode.

3.–4. Tag: Mandalay und Umgebung- lebendiger Buddhismus

Mandalay hat bis heute eine große kulturelle und geschichtliche Bedeutung. Die buddhistischen Klöster in und um Mandalay gehören zu den wichtigsten des Landes. Über die Hälfte aller Mönche in Myanmar leben im Gebiet dieser Stadt. Hier werden Sie viel über goldene Pagoden, das größte Buch der Welt und das beeindruckende Shwenandaw Kloster sowie die burmesische Handwerkskunst lernen. Sagaing ist das geistige Zentrum Burmas vor den Toren Mandalays. Hier ziehen sich die Nonnen und Mönche zur Meditation zurück. Die Stadt ist besonders durch ihr einzigartiges Ensemble aus wunderschöner Landschaft sowie einer beeindruckenden Anzahl weißbemalter Tempel und Klöster bekannt.

5.–8. Tag: Bagan und Inle See

Auf dem Boot geht es nach Bagan in eine weite und geheimnissvolle Landschaft übersät mit zahlreichen Stupas und Pagoden. Bagan ist eine der beeindruckendsten archäologischen Orte in ganz Südostasien. Genießen Sie den atmenberaubenden Blick auf die Umgebung von einem erhöhten Tempel bei Sonnenauf- oder untergang und gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck der Landschaft bei einer gemütlichen Kutschfahrt!
Optional kann hier ein Verlängerungstag eingeplant werden, um den bedeutenden Pilgerort Mt. Popa zu besuchen, wo Sie eine Menge über den mächtigen Nat-Kult der Burmesen erfahren.
Am Inle See begegnen Sie dem einheimischen Volk der Intha, die ihre Lebensweise vollkommen auf den See ausgerichtet haben. Sehen Sie hier, wie das Leben auf dem Wasser möglich ist und erkunden Sie die ruhige Umgebung bei einem Spaziergang.

9.–10. Tag: Grüne Landschaften im Shan Hochplateau

Am Ende Ihrer Rundreise geht es in die Berge nach Kalaw durch das Shan Hochplateau. Hier besuchen Sie ein Elefanten Camp, in dem die Tiere liebevoll gepflegt und umsorgt werden. Entdecken Sie bei einer Wanderung die schöne Umgebung und unterstützen Sie das lokale Wiederaufforstungsprojekt, indem auch Sie hier einen Baum pflanzen.

11.–13. Tag: Verlängerung: Yoga Retreat in Kalaw oder Erholung am Ngapali Beach

Die kühle Luft in den Bergen und die üppige, grüne Landschaft lädt Sie ein, hier noch ein paar Tage zu verweilen und mit Yoga und Meditaion intensiv zur Ruhe zu kommen. Die Kalaw Hill Lodge ist eine wahre Erholungsoase und das dreitägige Yoga Retreat trägt zur Entschleunigung bei. Das köstliche vegetarische und überwiegend organische Essen ist ein Genuss und schmeckt mit Ausblick auf die grünen Berge besonders gut. Während Ihres Aufenthaltes üben Sie täglich Yoga und Meditation, erkunden die Umgebung bei Wanderungen und erfahren viel über das burmesische Dorfleben und traditionelle Landwirtschaft. Die Kalaw Hill Lodge unterstützt nachhaltiges Reisen durch sozial- und umweltverträgliches Engagement.

Alternativ oder zusätzlich bieten ein paar Strandtage am schönsten Strand des Landes die perfekte Kulisse für einen runden Abschluss Ihrer erlebnisreichen Rundreise durch das Goldene Land. Die palmengesäumte Bucht von Ngapali mit weißem Sand und klarem Wasser zählt zu den schönsten Stränden Burmas. Auch Schnorchler kommen hier auf Ihre Kosten.

Enthaltene Leistungen

Rundreise "Zu den Schätzen Burmas":

9 Übernachtungen in guten Hotels der Mittelklasse

täglich Frühstück, 1x Mittagessen

Inlandsflüge Yangon – Mandalay, Nyaung U – Heho, Heho - Yangon in der Economy Class

Transfers im privaten Wagen, Ausflüge, Besichtigungen inklusive Eintrittsgeldern und Transfers wie im ausführlichen Reiseverlauf beschrieben, Mineralwasser und Erfrischungstücher täglich

örtliche wechselnde englischsprachige Reiseleitung

Reiselektüre "Myanmar für's Handgepäck"

NEUE WEGE-Informationsmaterial

Verlängerung Yoga Retreat Kalaw Hill Lodge:

3 Übernachtungen inklusive Vollpension (vegetarisch)

Wasser, Tee, Kaffee

5 x 30 min Meditation morgens und abends

5 x 1h Yoga morgens und abends

1 x 90 min Ganzkörpermassage

1 Wanderung (halber Tag)

1 Farming Experience

Flughafentransfers

Verlängerung Bay View Resort Ngapali Beach:

3 Übernachtungen mit Frühstück

Flughafentransfers

Nicht enthaltene Leistungen

Visagebühr Myanmar

Reiseversicherung

Trinkgelder

Weitere buchbare Leistungen

Alleinreisezuschlag 01.10.2017-30.04.2018 € 1110,–

Alleinreisezuschlag 01.05.2018- 30.09.2018 € 940,–

Hinweise

Gerne bieten wir Ihnen dazu einen Flug ab dem Flughafen Ihrer Wahl und in der Businessklasse an.
Sie können diese Reise privat und individuell ab 1 Person mit täglicher Anreise buchen und mit unseren Verlängerungsvorschlägen kombinieren. Gerne entwerfen wir eine individuelle Tour nach Ihren Vorstellungen.



In Myanmar stehen die Menschen und auch wir als Reiseveranstalter vor großen Herausforderungen. Seit ca. zwei Jahren ist der Import von Fahrzeugen / Autos erlaubt, so dass diejenigen, die es sich leisten können, sich ein Auto anschaffen. Dies trifft auf der anderen Seite auf eine absolut unzureichende Infrastruktur. Gerade zu kulturellen Festen, wenn sich Tausende von Einheimischen versammeln, stößt die Infrastruktur an ihre Grenzen und die schmalen Straßen sind der Anzahl an Fahrzeugen offensichtlich nicht gewachsen. Dies wird sich sicherlich in den nächsten Jahren verändern, allerdings ist dann auch zu erwarten, dass die Ziele, die etwas ab vom klassischen touristischen Weg liegen, stärker frequentiert werden und dann ihren Charme und Ursprünglichkeit einbüßen. Der Wandel, der in Burma vor sich geht, ist, gerade in diesen Aspekten, leider nicht immer vorhersehbar. Wir bemühen uns aber stetig mit unserer örtlichen Partneragentur das Programm möglichst sensibel und realistisch zu planen. Das Verkehrsaufkommen insbesondere zu einem beliebten lokalen Fest abzusehen, ist dennoch schwierig. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Myanmar- eine Herzensangelegenheit: Seit den positiven politischen Entwicklungen in Myanmar ist eine deutliche Steigerung des Reise-Interesses spürbar. Das Land erlebt einen wahren Boom. Dies freut uns natürlich sehr! Der plötzliche Ansturm auf das Land stößt momentan an die Grenzen der vorhandenen Infrastruktur. Doch Burma öffnet sich wirtschaftlich zunehmend. Viele neue Hotels befinden sich im Bau. Die bestehenden Kapazitäten entsprechen bei Weitem nicht überall internationalem Standard. Bis alles fertig gestellt ist, dauert es sicherlich noch eine Weile. Das Land in dieser Phase des Umbruchs und zugleich in all seiner noch immer vorhandenen Ursprünglichkeit kennenzulernen, ist sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis!
Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern. Bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfebereitschaft der Teilnehmer, so sollten Selbständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung für die Teilnehmer selbstverständlich sein. Gerade der Besuch der Feste erfordert ein wenig sensible Zurückhaltung gegenüber den Gläubigen. Bitte geben Sie hierauf besonders Acht!
Terminnr.VonBisPreisPlätze 
8MMP0201 1)01.10.201730.04.2018€ 1740,–
Anfragen
8MMP0201 1)01.05.201830.09.2018€ 1490,–
Anfragen
1) Preisbeispiel im Doppelzimmer pro Person für die 10-tägige Rundreise ohne Flug.
Aus unserem Blog:

Ursprüngliches Burma - Interview mit Sandor von EXO Travel

29.03.2018
Ein fröhliches Gesicht

Burma, oder Myanmar, ist ein einzigartiges, noch wenig bereistes Land. Auf unseren Reisen nach Burma begleitet Sie unsere Partner Agentur EXO Travel vor Ort und zeigt Ihnen die inspirierende Ursprünglichkeit dieses wunderschönen Landes und seiner freundlichen Menschen, die immer ein ehrliches Lächeln auf den Lippen haben. Hier können Sie die atemberaubende Natur und Kultur Burmas fernab der bekannten Touristenpfade entdecken und echte Begenungen mit den Einheimischen erleben - Abenteuer pur! Wir hatten die Chance ein spannendes Interview mit Manager Sandro von EXO Travel zu führen, der seit drei Jahren in Myanmar lebt und Ihnen faszinierende Orte und Insider-Tipps berichtet.

 

Lieber Sandro,
Sie sind der Burma Destinations-Manager unserer Partner-Agentur EXO Travel. Wie würden Sie Land und Leute beschreiben?
Als erstes möchte ich mich bei NEUE WEGE dafür bedanken, dass sie den Gästen das facettenreiche Burma zeigen. In der letzten Zeit gab es immer wieder negative Schlagzeilen in Verbindung mit dem Land. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die breite Mehrheit allen Menschen nur das Beste wünscht, ungeachtet der Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Wir verstehen, dass viele Touristen seither nicht mehr nach Burma reisen möchten. Andererseits ist der Tourismus eine wichtige Einkommensquelle für Millionen Menschen, die in Burma leben und zurzeit viele Verluste hinnehmen müssen. Es ist auf jeden Fall sicher durch Burma zu reisen und man blickt überall in freundliche Gesichter, die alle Besucher willkommen heißen. Nun aber zurück zur Frage.

Sie sollten wissen, dass Burmesen eigentlich eine Kombination von vielen verschiedenen Stämmen sind. Burma ist flächenmäßig ein sehr großes Land, etwa doppelt so groß wie Deutschland, mit rund 53 Millionen Menschen. Darunter die mehrheitliche Gruppe der Barma, die im Zentrum des Landes zu finden sind sowie viele andere, beispielsweise die Shan aus dem Hochland, die Pao aus den Bergen, die Wa aus den Grenz-Regionen zu Thailand und China, die Chin in den nördlichen Bergen, die Moken bei den Inseln im Süden und viele viele mehr.

In Myanmar angekommen, werden Sie feststellen, dass jeder ein Lächeln auf den Lippen hat, wenn Sie mit ihm kommunizieren. Seien Sie sich sicher, das Lächeln ist echt – nicht wie man es manchmal aus anderen Teilen Asiens kennt. Vielleicht ist das so, weil das Land noch sehr wenig besucht wird und die Burmesen von Natur aus sehr neugierig sind und sich sehr gerne mit uns unterhalten, auch wenn sie teils recht schüchtern wirken. Besonders auf dem Land ist man umgeben von lächelnden Gesichtern, Kinder laufen einem hinterher, nur, um mehr über diesen „komischen Besucher“ herauszufinden, der wir ja sind. Das wohl Wichtigste ist: Was immer Sie tun, nehmen Sie sich Zeit, um mit den Leuten zu sprechen und lächeln Sie zurück!

 

Sie kommen ursprünglich aus den Niederlanden. Wie lange leben Sie nun schon in Burma und warum haben Sie sich für dieses Land entschieden?
Ursprünglich komme ich aus einer kleinen Stadt im Schatten von Amsterdam. Ich studierte an der University for Tourism im Süden von Holland und habe bereits in einem Dutzend Länder gearbeitet. Angefangen habe ich als Reiseleiter im Getümmel, um dann irgendwann vom Schreibtisch aus Reisen zu organisieren. Bevor ich endgültig in Yangon gelandet bin, stand mein Schreibtisch in Vietnam, Indonesien, Thailand und Japan. Meine Frau und ich waren davor bereits 2005 einmal in Burma. Wir erkundeten für einen Monat das Land und realisierten, wie unterschiedlich Land und Leute waren im Vergleich zu anderen Teilen Südostasiens. Die Menschen, die damalige Entwicklung, das Essen und auch das Licht schienen anders zu sein. Wir hatten magische Erlebnisse als wir den Fluss Irrawaddy Stromabwärts vom hohen Norden Richtung Mandalay mit einer langsamen Fähre fuhren. Es hat insgesamt drei Tage gedauert, in denen wir auf dem Deck in mitten von Einheimischen geschlafen haben. Dieses Boot war die einzige Verbindung der Leute, die entlang des Flusses wohnten, und dem Rest der Welt. Und deren Welt war ohnehin schon klein! Im Jahr 2015, während ich noch in Japan gearbeitet habe, sah ich die Möglichkeiten, hierher zurück zu kommen und ein kleiner Teil der touristischen Entwicklungsgeschichte des sich schnell entwickelnden Landes zu werden. So habe ich mich für diesen Job beworben und meine Familie und ich sind seit jeher „Yangoniten“.

 

Was sind Ihre Lieblingsplätze in Burma?
Das ist einfach zu erraten. Ich bin wie alle Holländer; wir stammen aus einem sehr flachen Land und lieben somit die Berge. In Burma gibt es sehr viele Bergregionen. Kaum einer weiß, dass im äußersten Norden von Burma der höchste Berg von ganz Südostasien liegt. Er wird Hkakabo Razi genannt, ist 5.881 Meter hoch und ist noch Teil der Himalaya-Bergkette. Wie so viele Berge in Burma wird auch dieser selten erklommen. Es dauert alleine drei Wochen, um nur zum Basecamp zu gelangen. Ich für meinen Teil bleibe lieber bei einfacheren Herausforderungen. Letzten Herbst habe ich an einem Adventure Guide Training teilgenommen und wir sind zum Trekking in die Chin Region gefahren. Es war wirklich die beste Wanderung, die ich je gemacht habe. Hier ist man umgeben von sanften Hügeln, kleinen Dörfern mit Holzhäusern und Natur soweit das Auge reicht. Es ist auch die Heimat der Frauen mit den tätowierten Gesichtern. Diese Tradition wurde schnell zur Vergangenheit, wir haben jedoch noch ein paar solcher Gesichter gesehen. In den ganzen fünf Trekking-Tagen haben wir tatsächlich nur ein einziges Mal andere Touristen getroffen!

Abgesehen von den Bergen liebe ich es, nach Bagan zu gehen. Dieser unglaublich weite Platz ist allgemein bekannt als das „Feld mit 4.000 Tempeln“. Daher meine Empfehlung, schnappen Sie sich ein E-Bike und erkunden Sie versteckte Ruinen und kleine Dörfer, nutzen Sie die Aussichtsberge und genießen Sie diese magische Stimmung, die über der gesamten Anlage liegt. Diese Aussichtsberge wurden angelegt, damit die Besucher nicht für die schöne Aussicht auf eine der antiken Tempelgebäude klettern. Es ist immerhin das Wahrzeichen von Burma und wir sind daher verpflichtet, es zu erhalten.

Einen Lieblingsplatz habe ich noch. Erst vorletztes Wochenende bin ich für eine Inspektionsreise weit in den Süden gefahren, genauer gesagt in die Mergui Region. Diese Gegend besteht aus insgesamt 800 unbewohnten tropischen Inseln und zählt sogar noch weniger Besucher als das kleine Himalaya-Königreich Bhutan. Auch heute noch findet hier der Nomadenstamm Moken seine Heimat, der auf seinen Fischerbooten wohnt und im Fluss der Jahreszeiten lebt. Der Tourismus entwickelt sich dort nur ganz langsam und ich wollte wissen, ob es dort schöne Flecken gibt, die den Besuchern einen gewissen Komfort bieten können. Inzwischen wurden ein paar wenige Resorts auf diesen Inseln eröffnet, darunter auch ein Eco Resort. Es ist einfach nur atemberaubend, wahre Postkarten-Schönheit – Ihr Karibik-Traum wird sich hier erfüllen! Bei Interesse fragen Sie Sarah Obels von NEUE WEGE nach diesem versteckten Ort bevor der Rest der Welt ihn findet!

 

In Europa ist die Küche Burmas nicht sehr bekannt. Was ist das Besondere dieser Küche und haben Sie ein Lieblingsgericht?
Wie auch die Menschen variiert das Essen in Burma. Die verschiedenen Regionen haben jeweils ihre eigenen Aromen. Die frischesten Tomaten kommen beispielsweise aus den schwimmenden Gärten auf dem Inle See. Die Bergbewohner bringen frische Bambussprossen und Farne mit ins Landesinnere. Aber bekannt sind wahrscheinlich unsere Curries. Zwischen Indien und Thailand gelegen gibt es viele ähnlich Gerichte, darunter auch die Curries. Sie sind nicht sehr scharf, jedoch recht ölig. Und das aus einem einfachen Grund. Früher gab es weder Strom noch einen Kühlschrank. Um also das Essen aufbewahren zu können, hat man die Curries in einem großen Pott mit einer Schicht Öl bedeckt. So wird es auf den Straßen auch heute noch gemacht.

Ein weiteres beliebtes Gericht ist der „Teeblatt-Salat“. Dieser wird aus fermentierten Teeblättern zubereitet und mit Erdnüssen, Sesam, Knoblauch, Tomaten und vielem mehr angerichtet. Schon beim Gedanken alleine bekomme ich wieder Hunger! Oft essen wir ihn als Snack und es ist normalerweise Teil von Geschäftstreffen. „Zuerst wird der Teeblatt-Salat unter den Teilnehmenden geteilt, dann kommt die Zeit fürs Geschäftliche“.

In Burma ist man für gewöhnlich nicht auf der Straße, wie man es aus Thailand kennt. Meistens ist es dafür nicht sauber genug. Daher gibt es überall viele kleine Restaurants, sogenannte „Teashops“. Hier beginnt der Tag am Morgen, nimmt seinen Lauf und endet am Abend wieder. Ganz nach dem Motto: „Nippe an einem süßen und starken Tee mit Milch, genieße einen Snack und natürlich den Teeblatt-Salat.“

 

Beim ersten Besuch in Burma, was sind die Orte, die man Ihrer Meinung nach gesehen haben muss?
Bei Ihrer ersten Burma-Reise werden Sie viel beschäftigt sein. Auf Ihrer Route sollten auf jeden Fall Yangon, Bagan, der Inle See, die Shan-Berge und Mandalay liegen. Ich hoffe, Sie bringen noch etwas mehr Zeit mit, denn dann können wir Ihnen das nicht touristische Burma zeigen. Da gibt es beispielsweise Pyin Oo Lin mit seiner berühmten stählernen Eisenbahn-Brücke, Hpa-an im Osten mit seiner spektakulären Karst-Landschaft und die Chin Region, in der man die Landschaft mit einfachen Trekkings erkunden kann. Natürlich gibt es auch wunderschöne Strände. Das sind nicht nur die abgelegenen Inseln in der Mergui Region, sondern auch Strände mit internationalen Einrichtungen. Der Strand Ngapali ist einer der besten und war sogar unter den Top 10 der besten Strände von CNN Travel in 2016. Der weiße Sand und die frischen Meeresfrüchte sind einfach hervorragend!

 

Gibt es eine Geschichte oder einen Moment in Burma, der Sie noch heute zum Lachen bringt?
Ich habe ja schon die eine oder andere Geschichte erzählt. Daher möchte ich gerne meine größte „Angst“ mit Ihnen teilen. Ich lebe in Yangon, einer sehr geschäftigen Stadt mit etwa 5 Millionen Einwohnern. Der Verkehr ist oft furchtbar, scheinbar ohne Regeln und man braucht unglaublich lange, um irgendwo anzukommen. Daher nehme ich jeden Tag das Fahrrad zur Arbeit – es macht Spaß, ist schneller und ein gutes Training. Jetzt denken Sie wahrscheinlich, dass ich am meisten Angst habe, von einem Bus überfahren zu werden. Das ist es nicht. Meine größte Angst ist es von der ausgespuckten roten Flüssigkeit der Betelnuss getroffen zu werden! Wenn Sie Burma googeln werden Sie auf den ersten Bildern Menschen sehen, die Betelnüsse kauen. Im Prinzip ist es ein Blatt, welches mit Stücken der Betelnuss und anderen Zutaten gefüllt und gerollt wird. Es ist ähnlich wie Kaffee und Zigaretten und hat eine leicht berauschende Wirkung. Die Feldarbeiter kauen die Nuss den ganzen Tag lang, und so auch Bus- und Taxi-Fahrer. Es hat den Effekt, dass viel Speichelflüssigkeit produziert wird, die so rot ist wie Blut und hin und wieder ausgespuckt wird. Und das kann überall passieren. Zum Beispiel einfach aus dem Busfenster heraus, genau dort, wo ich gerade mit dem Fahrrad entlang fahre…

 

Wenn man sich entscheidet, nach Burma zu reisen, was darf ich von der Reise erwarten und auf was muss ich mich einstellen?
Sie können auf jeden Fall eine fantastische Reise erwarten. Je mehr Zeit Sie mitbringen, desto mehr Facetten des Landes lernen Sie kennen und desto spektakulärer wird Ihr Besuch in Burma. Die Deutschen sind auf ihren Reisen sehr abenteuerlustig im Vergleich zu anderen Nationen, sie schlafen in lokalen Homestays und genießen die Natur in vollen Zügen. Ein großes Highlight ist auch in den Alltag der lokalen Bevölkerung einzutauchen. Hierfür sollte man versuchen sich dem Verhalten der Einheimischen anzupassen. Besonders für Frauen gilt, bedecken Sie Arme und Beine mit einer langen Hose oder einem langarmigen Shirt. Es hat auch den Vorteil, dass es einen vor der Sonne schützt. Bitte ziehen Sie immer Ihre Schuhe aus, wenn Sie eine Pagode oder ein Wohnhaus betreten. Auch in unserem Büro tragen wir keine Straßenschuhe. Es ist ratsam, etwas über den Buddhismus vorab zu wissen, da es die Hauptreligion Burmas ist. Das wird Ihnen auf jeden Fall helfen, die Leute besser zu verstehen. Das Wichtigste jedoch ist: Machen Sie sich keine Sorgen. Seien Sie bei Ihrem Besuch offen für Land und Leute und überlassen Sie alles andere Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter. Bis bald in Burma!

 

Ein fröhliches Gesicht
Der Bagan Tempel in Myanmar / Burma ist einer der schönsten Tempelanlagen des Landes
Begegnen Sie den Einwohnern Myanmars auf Ihrer Rundreise und tauchen Sie ein in eine faszinierende Kultur
Inle See
In purem Weiß erstrahlt der Hsinbyume Tempel in Mingun
Der Weg zum Tempel
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