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Ayurveda Experteninterviews - Das Wichtigste für Ihre Gesundheit

20.01.2018
Experteninterview: Dr. Serasinghe und sein einladendes Lachen

"Körper, Geist und Seele sind wie ein Dreifuß. Die Welt wird durch ihr Zusammenspiel erhalten. Sie stellen das Substrat für alles Existierende. Vereint bringen sie das fühlende Wesen hervor, für das Ayurveda ins Licht gerufen wurde."
Sutra Sthana, Kap. 1, Vers 46

In der letzten Woche starteten wir unsere Reihe der Ayurveda Experteninterviews. Dr. Serasinghe gab darin einfache und praktische Alltags-Tipps, wie Ayurveda Ihnen zu einem stressfreieren Tag verhelfen kann. Falls Sie das letzte Interview verpasst haben, finden Sie unseren Beitrag hier.

 

Der wichtigste Rat für Ihre Gesundheit

Im heutigen Interview sehen Sie den wichtigsten Rat für Ihre Gesundheit von Dr. Serasinghe! Er spricht dabei einen zentralen Bestandteil unseres Alltags an:

 

Die Herkunft des Ayurveda

Als eine der ältesten uns bekannten medizinischen Wissenschaften besitzt Ayurveda ein ganzheitliches Heilungskonzept. In diesem Video spricht Dr. Serasinghe über die Herkunft des Ayurveda.
Das oben stehende Zitat stammt aus dem ersten Teil der ältesten medizinischen Schrift der Menschheit – die Caraka Samhita.

Vor etwa 5000 begannen die Anfänge des Ayurveda im heutigen Indien. Eine der bedeutendsten Schriften des Ayurveda ist die über 2000 Jahre alte Caraka Samhita. Sie ist älter als die zweite grundlegende Schrift im Ayurveda, die Sushruta Samhita. Die beiden Hauptwerke des Ayurveda sind jeweils benannt nach ihren Autoren, den großen Ayurveda-Ärzten Caraka und Sushruta.

Die Caraka Samhita besteht aus insgesamt acht Teilen mit jeweils bis zu 30 Kapiteln, die Themen wie allgemeine Pflichten eines Arztes und Ursachen von Krankheiten, über die Pathologie und Anatomie bis zur Diagnose, spezielle Therapien und Heilmittel behandelt.

Sri Lanka besaß schon in uralten Zeiten eine, im Vergleich zu anderen Ländern, gut entwickelte Zivilisation und ein durchdachtes Medizinsystem. Das früheste eigene Gesundheitssystem auf Sri Lanka ist das Deshiya Chikitsa. Die Einflüsse des Buddhismus aus Nordindien im dritten Jahrhundert n.Chr. prägten die Medizin auf Sri Lanka. Durch die starke Verbindung zu Indien seit 500 n. Chr., wurden die Lehren des Ayurveda immer mehr in das bestehende System integriert. Die indigenen medizinischen Praktiken wurden jedoch bewahrt und werden bis heute in ungebrochener Tradition fortgeführt. Die Philosophien des Buddhismus und Ayurveda sind stark miteinander verbunden und entstanden auch miteinander. Bis heute hat der Buddhismus großen Einfluss auf den Ayurveda auf Sri Lanka, weshalb sich der Ayurveda in Indien etwas in der Anwendungsform unterscheidet.

 

Die Rolle der Ernährung

Im Zuge des tiefgreifenden Wissens um die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele, werden im Ayurveda alle drei Aspekte in die Behandlung mit einbezogen. Neben Entspannungsritualen und Empfehlungen für eine achtsame Lebensweise beinhaltet Ayurveda vor allem wirksame Pflanzenheilkunde zur inneren und äußeren Behandlung und Reinigung des Körpers. Dazu zählt auch ein umfangreiches Ernährungskonzept, das wiederrum die Brücke zu unserer Seele schließt, in dem es, abhängig von unserem Charakter und mit Berücksichtigung unseres Geisteszustandes individuell, gewählt wird.

Gutes Essen bedeutet demnach vollwertiges, regelmäßiges Essen mit guten Fetten (mehr ungesättigte als gesättigte Fettsäuren), frischen Lebensmitteln, viel Obst und Gemüse, nicht viel Fleisch in der Woche und der limitierte Genuss von Alkohol, Tabak und Koffein.

Um zu entscheiden welche Lebensmittel Ihnen gerade gut tun, wird Ihre derzeitige körperliche Konstitution betrachtet. Mehr zum Konzept der Körperkonstitution erfahren Sie in unserem nächsten Experteninterview mit Dr. Serasinghe am kommenden Samstag.

Wie im letzten Beitrag angekündigt, bekommen Sie hier ein gesundes, leckeres Rezept zum abendlichen Entspannen:

Ayurvedische Abendmilch für besseren Schlaf und mentale Ruhe
Zutaten:

  • 1 Tasse Milch
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 TL Ashvagandha
  • 1 MS Kardamom
  • 1 TL Vollrohrzucker

So geht’s:
Milch, Wasser, Kardamom und Ashvagandha so lange auf kleiner Flamme köcheln, bis sich die Flüssigkeitsmenge wieder auf eine Tasse reduziert hat (Wasser verkocht). Dann die Milch mit Hilfe eines Siebes vom Ashvagandha trennen und mit etwas Vollrohrzucker süßen. In kleinen Schlucken genießen!

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