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Bethsaida Hermitage – Feels coming home…

10.04.2013
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Es ist mal wieder Zeit für Indien dachte ich im Januar. Die Kälte und nicht abklingen wollende Erkältungen ließen mein Energielevel gleich null tendieren. Ich wollte in die Sonne, aufs Meer schauen und mich bei einer Ayurvedakur verwöhnen lassen. Nun haben selbst NEUE WEGE Mitarbeiter die Qual der Wahl und nach langem überlegen entschied ich mich für das Bethsaida Hermitage in Südindien.

Am 10. März war es endlich soweit und ich landete in Trivandrum. Durchatmen, ich hab’s geschafft, angekommen- ZEIT für mich! Eine kurze Fahrt später durch die indische Nacht erreiche ich das Resort. Trotz dieser frühen Stunde werde ich mit Blumenkette begrüßt und zu meinem Zimmer geführt. Ich bekomme einen ersten Eindruck von dem Paradies. Die Anlage ist auf einem Hang gebaut, der Gast erblickt einen riesigen Garten mit Palmen und tropischen Gewächsen. Und was hört man? Nichts, außer Meeresrauschen! Ich beziehe ein großes Meerblickzimmer mit eigener  Terrasse und Hängematte vor der Tür. Wäre ich nicht so müde würde ich jetzt noch  hier sitzen bleiben, doch Schaf ist wichtiger. Nach ein paar Stunden weckt mich der Sonnenschein und ich tapse zur Tür. Wow, ich bin begeistert. Nachts war es ja schon schön, doch jetzt haut es mich um. Vor meiner Tür ein Garten mit Palmen, rechts ein großer Pool mit Liegestühlen und vor allem ein heller Strand und ein glitzerndes Meer.

Worte können das nicht so gut beschreiben, aber dafür habe ich ein Video gedreht: http://youtu.be/UlWJ35NQT9M Ich habe drei Wochen Zeit dies zu genießen, denke ich und reiße mich von dem Anblick los , denn Sabine und der Ayurvedaarzt warten auf mich. Ich steige die Treppenstufen hoch, bei der Hitze schon anstrengend und gehe zur Rezeption. Sabine ist die deutsche Gästebetreuerin, gute Seele und Coach wie ich lernen werde. Sie geht mit mir zum Ayurvedazentrum. Dr. Chiciu eine Ayurvedaärztin empfängt mich und wir gehen meine Problemchen durch. Frau Dr. Chicu arbeitet zusammen mit drei weiteren Ärzten und über 30 Therapeuten und Therapeutinnen hier. Die Behandlungsräume sind gemauert aus Stein und mit einem runden Dach gebaut, so dass sie angenehm kühl sind, da die Luft durchströmen kann. Ein Vorteil, den man zu schätzen lernt. Dann geht es los: Sudha meine Chefmasseurin und Sunila holen mich ab und ich genieße meine erste Abhayanga Massage. Zwei erfahren Hände werden mich synchron in den nächsten 21 Tagen jeden morgen so verwöhnen. Ich bin im 7. Himmel und will hier nie wieder weg. Nach der Behandlung hülle ich meinen öligen Körper in einen Bademantel und gehe zur Saftstation. Jeder Gast trinkt nach der Kur einen passenden Dosha Saft, der hilft zu entschlacken.

Dieser Platz liegt auf einer kleinen Anhöhe und gibt einen fantastischen Blick auf das Meer und den Strand frei. Ich sitze da, trinke meinen rote Betesaft und atme durch. Frühstück gibt es im großzügigen Restaurant und auf der Terrasse im Garten davor. Man kann am Buffet wählen und bekommt zusätzlich zum Frühstück und Mittagessen einen Frucht Dosha Saft und passende Früchte. Ananas soll ich leider weg lassen, doch Papayas, Mangos, Bananen, Granatapfel, Guave, Melonen und Cocosnuss sind noch drin. Auf Marmelade, Eier und warme Speisen verzichte ich, ein paar Kilo abnehmen wäre nicht schlecht. Anschließend hole ich meine Medizin in der Apotheke ab und entdecke noch einen Shop mit Ayurveda Artikeln, eine Boutique, ein Atelier zum Malen. Super ich male gerne nur finde ich nie die Zeit- hier nehme ich sie mir! Oben auf dem Hang, wo es Frühstück gibt liegt noch ein zweiter großer Pool sowie ein weiteres terrassenförmiges Gebäude mit Zimmern. Klein ist das Haus nicht denke ich, doch die Erfahrung wird zeigen, dass sich alles wunderbar verläuft und die Weitläufigkeit der Anlage einzigartig hier in der Gegend ist. Zurück auf meiner Terrasse entspanne ich - lese die ausführliche Willkommensbroschüre und starre aufs Meer. Eine Dusche wäre gut, gedacht, getan. Anschließend ein kleines Schläfchen, Mittagessen, ausruhen am Pool und Strand, Yoga um 17 Uhr und dann den Sonnenuntergang bestaunen. Köstliches Abendessen sowie die laue Luft genießen und schlafen gehen. So ungefähr sehen meine Tage hier aus. Ich drücke mich vor dem Yoga um 06:45 und gehe lieber nachmittags.

Joseph unterrichtet Shivanada Yoga und die Einheiten sind ähnlich. Nachmittags kann man noch mit ihm meditieren, für Einzelstunden steht er auch gerne zur Verfügung Ich könnte noch nach Kovalam, Trivandrum, den Backwaters und Cape Kumari fahren und die langen Strände entlanglaufen, die kurz hinter den zwei Buchten vor dem Bethsaida anfangen, doch ich will nicht. Nichtstun, lesen, malen, Musik hören, mit meinen Nachbarn und neuen Bekannten quatschen reicht mir. Und tatsächlich schaffe ich es nur 2-mal in drei Wochen raus aus der Anlage, nach Trivandrum. Langweilig ist mir keine Sekunde, die Zeit vergeht doch immer schneller, wenn man sich wohl fühlt. Die Angestellten hier sind so herzlich und bemüht, die Massagen wohltuend, das Yoga beruhigt den ruhelosen Geist und das Meer schafft die Weite im Kopf Ich bin wunschlos glücklich und vergieße ein paar Tränen, als die Zeit vorbei ist.

Alle sind  mir hier so ans Herz gewachsen und ich durfte hier wunderschöne Stunden verbringen. Der Slogan "feel coming home" ist  für mich wahr geworden und ich tröste mich mit dem Gedanken: Nach Hause kannst du immer wieder zurückkehren. Lauschen Sie hier dem Meeresrauschen am Strand des Ayurveda-Resorts Bethsaida Hermitage

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Bethsaida
Enstpannung vor dem eigenen Bungalow
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