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Bhutan - Nachhaltige Tourismusentwicklung

05.03.2017
Malerisches Punakha Dzong in Bhutan

Simona Unger-Tahal absolvierte im Sommer 2015 bei NEUE WEGE ein Praktikum, im zuge dessen sie sich viel mit Bhutan beschäftigte. Im Anschluss entschied sie sich dazu, sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit mit möglichen Effekten einer wachsenden Tourismus Industrie in Bhutan auseinander zu setzen. Sie warf einen Blick auf diese und setzte sie in Bezug zu dem Konzept des nachhaltigen Tourismus. Inzwischen ist Simona Unger-Tahal ein festes Mitglied im Marketing Team von NEUE WEGE und freut sich, ihr Wissen mit Ihnen teilen zu können.

Bhutan hat sich bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt. Die bhutanische Regierung bemüht sich von Beginn an die internationalen Besucherströme gezielt zu regulieren. Als einziges Land verfolgt das kleine Königreich das Prinzip des Bruttonationalglücks. Dieses basiert auf vier Grundpfeilern: sozial gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur, Bewahrung und Förderung kultureller Werte, Schutz der Umwelt und gute Regierungs- und Verwaltungsstrukturen. Mit diesem Konzept als Grundlage für die touristische Entwicklung im Land steht einem nachhaltigen Tourismus nichts mehr im Wege.

Doch mit der Zeit sind die Besucherzahlen deutlich gestiegen und eine nachhaltige Entwicklung wurde hinterfragt. Vielen sind die negativen Auswirkungen des Massentourismus bekannt, beispielsweise Beeinträchtigung der Umwelt oder „schleichender Verlust“ der eigenen Kultur.

Nicht jedoch bei Bhutan. Bhutan ist eines der Vorzeigeländer, wenn die Rede von nachhaltigem Tourismus ist. Eine ausgiebige Recherche und einige Interviews mit Bhutan- und Tourismus- Experten haben ergeben, dass im Land trotz der steigenden Besucherzahlen die positiven Auswirkungen des Tourismus die Überhand nehmen. So werden beispielsweise zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen, da zum Großteil lokale Unternehmen in die touristische Kette einbezogen und gefördert werden. Bhutan ist seit jeher sehr stolz auf die Natur im Land und schützt diese entsprechend. So ist beispielsweise in der Verfassung verankert, dass mindestens 60% der gesamten Fläche als Wald erhalten bleibt. Auch wurde bereits sämtlicher Gebrauch von Plastikbeuteln untersagt.

Diese Aspekte sind nur ein kleiner Teil der Effekte auf das Land. Man kann jedoch sagen, dass Bhutan gänzlich das Prinzip des nachhaltigen Tourismus verfolgt und dabei alle Ebenen beachtet. Dies wird voraussichtlich noch viele Jahre so bleiben.

Sie können somit guten Gewissens das ursprüngliche Bhutan bereisen und sich von Land und Leuten verzaubern lassen.

Malerisches Punakha Dzong in Bhutan
Tanzende bhutanische Mönche
In Bhutan verfolgt man eine rundum nachhaltige Tourismusentwicklung
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