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Interview mit Ayurveda-Koch Volker Mehl

07.12.2018
Ayurveda Koch Volker Mehl

Gib Deinem Leben nicht mehr Tage, sondern Deinen Tagen mehr Geschmack!“ – Volker Mehl

Der Ayurveda-Koch Volker Mehl im Interview mit NEUE WEGE. Erfahren Sie mehr über den renommierten Ernährungs-Coach und preisgekrönten Buchautor. Wie kam er zum Ayurveda, was macht das ayurvedische Kochen aus und wie finden Sie den Einstieg in die ayurvedische Küche?

Viel Spaß beim Lesen!

 

Lieber Volker,
1. Du hast damals mit einem Theologie-Studium begonnen, darauf folgte eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Wie kam es dann dazu, dass du dich für eine Ausbildung zum Ayurveda-Gesundheitsberater entschieden hast und zur Kochkunst gelangt bist?

Bei mir ging es über ein paar Umwege, man wacht ja nicht eines Tages auf und sagt sich, ich könnte mal Ayurvedakoch werden. Mein Vater war als Küster an der Kirche angestellt, von daher bin ich im positiven Sinn schon früh mit Spiritualität in Verbindung gekommen. Dazu kam noch, dass meine Mutter immer frisch für uns gekocht hat, von ihr kommt auch die Leidenschaft zum Kochen. Durch eine schwere Krankheit meines Vaters bin ich dann mit dem Thema ganzheitliche Heilmethoden in Kontakt gekommen und habe gesehen, welch riesen Potential darin steckt. So habe ich mich dann eines Tages entschlossen, all diese Punkte zusammenzubringen und Ayurveda ist der perfekte Weg dafür.

 

2. Du hast bereits neun Ayurveda-Kochbücher veröffentlicht, von denen zwei den Gourmand World Cookbook Award in der Kategorie Best Indian Cuisine Book in Deutschland bekommen haben. Woher nimmst du deine Inspiration und die vielen Ideen für deine Bücher?

Ehrlich gesagt, weiß ich das selber nicht so genau, wo her das kommt. Ich denke einfach relativ häufig ans kochen und die Zusammenstellung von Rezepten. Ich habe ein Bild im Kopf und dann auch gleich auf der Zunge wie es schmeckt und wie es aussehen muss. Natürlich bin ich auch viel unterwegs um mich inspirieren zu lassen z.B. jetzt über Silvester geht es für eine Woche nach Tel Aviv, denn ich liebe die Küche aus dieser Region.

 

3. Was macht für dich die ayurvedische Küche aus? Kann man jedes Essen z.B. durch bestimmte Gewürze ayurvedisch gestalten?

Vor allem kannst du durch das Thema Achtsamkeit, Liebe und Bewusstsein alles zu einem ayurvedischen Essen machen. Das Thema Ayurveda wurde, auch stellenweise seitens der Ayurveda Szene selber und auch von der Presse immer gerne in die Indien, Exotik, Räucherstäbchen, Stirnölguss Ecke gestellt. Deshalb meinen viele bis heute noch Ayurveda ist automatisch indisch. Es geht aber vor allem um das Verständnis, warum es was tut und warum es Zubereitungsarten und Kombinationen gibt, die für den Körper einfach besser zu verstoffwechseln sind. Ginge es nur um Gewürze, müsste man auf ein Mett Brötchen einfach Kurkuma streuen und es wäre Ayurveda, ganz so ist es nicht!

 

4. Einer deiner Kurse nennt sich „Ayurveda meets Yoga“. Was macht für dich die Verbindung von Ayurveda und Yoga aus?

Ganz klar die perfekte Verbindung von geistiger und körperlicher Achtsamkeit. Man kann den Körper nicht ohne die Seele heilen und umgekehrt, dass ist ja sogar nach 5.000 Jahren auch bei uns in der sogenannten modernen Welt angekommen.

 

5. Bei dir kann man in 100-Stunden zum ayurvedischen Koch und Ernährungs-Coach ausgebildet werden. Kannst du uns kurz erzählen, wie die Ausbildung aufgebaut ist und welche Vorkenntnisse man mitbringen sollte?

Vorkenntnisse zum Ayurveda braucht man nicht unbedingt. Vielmehr die Bereitschaft in die Gedankenwelt des Ayurveda einzutauchen. Ich habe jetzt schon an die 100 Leute ausgebildet und es ist immer wieder faszinierend, was mit den Menschen während der Ausbildung passiert. Denn keiner hat zu Beginn im positiven Sinn auch nur die leiseste Ahnung, was die Beschäftigung mit Ayurveda auslösen kann. Es geht um viel mehr, wie nur reines faktisches Wissen, wir befassen uns mit vielen elementaren Punkten der menschlichen Existenz. Deshalb ist auch ein ganzes Stück Selbsterfahrung mit dabei. Die Ausbildung umfasst sechs Wochenenden mit 60 Stunden Theorie und Koch Praxis und dann nochmal 40 Stunden in Form von Praktika, die von den Teilnehmenden absolviert werden. In Form von eigenen Kursen, Beratungen, Workshops etc. Der praktische Aspekt ist mir sehr wichtig, denn man kann Ayurveda zwar aus Büchern auswendig lernen, das Verständnis kommt allerdings nur im direkten tun und arbeiten!

 

6. Wann ist der nächste Starttermin für die Ausbildung?

Die nächste Ausbildung startet Ende Januar im Satsanga in Immenhausen. Daneben findet sie auch regelmäßig in Hamburg und ab 2019 auch wieder in der Nähe von Frankfurt statt.

 

7. Besonders spannendes Thema: Ab dem 15. Dezember 2018 eröffnet deine neue Amrita Ayurveda Akademie im nordhessischen Immenhausen. Welchen Fokus und Ziele hat die Akademie?

Die Amrita steht vor allem für einen integrativen Ansatz, deshalb arbeite ich auch mit verschiedenen Schulmedizinern in einem guten Netzwerk zusammen. Daneben geht es auch um Persönlichkeitsentwicklung rund um die Themen Ayurveda und Ganzheitlichkeit. So wird es auch eine Ausbildung in Ayurveda Massage Therapie und in Ayurveda Yoga geben.

 

8. In der Amrita kann man eine 25h-Ayurveda-Basis-Ausbildung absolvieren. Kannst du uns mehr zu den Themen der Ausbildung erzählen?

Wie der Name schon sagt, ist eine Basis Ausbildung für alle, die einen fundierten Einstieg zum Ayurveda suchen, sich aber noch nicht festlegen wollen oder können, in welchen Bereich sie hinterher gehen möchten.

 

9. Welche Angebote wird es noch geben und findet alles in Immenhausen statt?

Wer nach der Basis Ausbildung Feuer gefangen hat, kann dann entweder die Kochen und Ernährung, Massage Therapie oder Yoga weiter verfolgen. Die 25h Ausbildung findet in Deutschland, der Schweiz und auf Korfu statt. Die Kochausbildung gibt es in Immenhausen, in Hamburg und in der Nähe von Frankfurt, die Massage Ausbildung findet in Frankfurt statt und wird geleitet von Andrea Hornung der Ayurveda Yoga Part in Hamburg und dort von Astrid Schöpplenberg, die auch gemeinsam mit mir die Akademie leitet.

 

10. Und zum Abschluss: Welchen Tipp kannst du unseren LeserInnen für einen einfachen Einstieg in die ayurvedische Küche mitgeben?

So oft warm essen wie möglich, den Tag mit einer Tasse warmes Wasser beginnen, gute Fette verwenden, achtsam in den Körper spüren, was mir wirklich gut tut und nicht jedem Trend hinterher rennen. Ayurveda bewährt sich seit über 5.000 Jahren und wird sicher auch noch die nächsten 5.000 Jahre überdauern!

Danke Volker, für das Interview!

 

Übrigens:
Volker veranstaltet regelmäßig Kochkurse und Workshops zum Thema Ayurveda. Für die nächste Ausbildung zum Ayurvedischen Koch und Ernährungs-Coach (start: 26.1.19) erhalten NEUE WEGE Reisegäste 5% Ermäßigung!

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