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Reisebericht: Hatha-Yoga und Leichtigkeit auf Madeira

08.11.2016
Der Markt in Funchal mit seinen vielen exotischen Früchten ist immer einen besuch wert

Vom 29. September bis zum 6. Oktober war ich mit einer sehr netten und engagierten Yogagruppe auf Madeira im Hotel Estalagem. Schon der Blick aus dem Flugzeug war atemberaubend und machte neugierig auf die Insel. Der Transfer zum Hotel gab einen ersten Einblick in die wunderschöne Landschaft.

Direkt nach der Ankunft ging es los mit einer Führung durch das Hotel und danach mit einer Vorstellungsrunde mit den Teilnehmerinnen, was schließlich in ein nettes und sehr leckeres Abendessen mündete – das war ein toller Einstieg, so dass sich alle schon mal kennenlernen konnten. Es war sehr schnell ein gutes Gruppengefüge vorhanden und der erste Abend zeigte schon, dass es recht lustig werden, aber auch tiefere Gespräche Raum finden würden. Die Vorfreude auf die Woche stieg!

Am nächsten Morgen ging es um 7.30 Uhr los - da auf Madeira zu diesem Zeitpunkt erst um 8.00 Uhr die Sonne aufging, war es noch Nacht mit einem wunderschönen Sternenhimmel – wir haben in den Sonnenaufgang hinein Yoga praktiziert, was eine schöne und fast erhabene Stimmung erzeugte.

Nach einem leckeren Frühstück, das unter anderem aus sehr vielen exotischen Früchten bestand, die alle auf Madeira wachsen, ging es erst einmal darum, anzukommen, ein Gefühl für den wunderschönen kleinen Ort zu bekommen und die Hotelanlage und das Meer zu genießen. Herrliche 27°C!

Die Abendpraxis fand im schönen neuen Yogaraum statt, den wir einweihen durften. Der Blick in die Bäume und auf das Meer am Horizont, ließ die Teilnehmerinnen gut in Balancehaltungen verweilen. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, die Gruppe im Yoga anzuleiten. Alle waren sehr offen, für den zum Teil unbekannte dynamischen Vini-Yogastil. Die Teilnehmerinnen haben sich darauf eingelassen und sehr gut verstanden, mit dem Atem zu arbeiten. Zu jeder Stunde gab es Impulse zu Yoga-und Atemtechnik, sowie zur Yogaphilosophie.

Am nächsten Tag ging es mit einigen Teilnehmerinnen auf einer kleinen Wanderung an den Levadas entlang. Levadas sind Wasserkanäle, die angelegt wurden, um das Wasser aus dem Hochland zu den landwirtschaftlichen Flächen zu bringen. Es ging steil bergauf durch den Ort Ponto do Sol, begleitet von unzähligen Bananenstauden, bis wir schließlich an der Kirche den Einstieg zur Tour fanden. Der Blick ins Tal war beeindruckend und wir haben gestaunt, dass solche steilen Flächen für den Landbau genutzt werden können.

Eine weitere Tour, die sich 25-Quellen-Tour nennt, haben wir einige Tage später unternommen. Das Hotel hat uns und auch andere Hotelgäste zum Startpunkt auf die Hochebene gebracht, dann ging es los - mit vielen anderen Wanderern haben wir die schmalen Wege geteilt. Wir haben die wunderschöne Natur bewundert und waren trotz der vielen Menschen, die auch unterwegs waren, verzaubert vom Höhepunkt dieser Wanderung – die 25 Quellen, die sich von steilen Felswänden in einen kleinen See ergossen. Der Rückweg führte 800 m durch einen tiefschwarzen Tunnel und wir haben verstanden, warum wir vom Hotel mit Taschenlampen ausgestattet wurden. Die Überraschung war groß, als wir aus dem Tunnel kamen und auf verbrannte Landschaften schauten, auf der büschelweise in zartem rosa Bella Donna auf schwarzer Erde blühte. Im Sommer gab es einen Brand auf Madeira und wir konnten auf dem Weg zum Endpunkt der Wanderung verfolgen, wie die Natur sich langsam wieder entwickelte und es zunehmend grüner wurde. Auf dem Rückweg saßen wir - trotz anstrengender Tour - glücklich und zufrieden im Bus.

Einen weiteren Ausflug haben wir nach Funchal, der Hauptstadt der Insel, unternommen. In der Stadt haben wir uns treiben lassen, die kleinen Gassen genossen und viel Zeit auf dem Markt verbracht, der mit seinen Ständen ein wahrer Augenschmaus war: jede Menge bekannte, aber auch unbekannte Früchte, viele exotische Blumen, die wir aus Blumenläden kennen, Kunsthandwerk aus Kork…Toll war es dann im Café auszuspannen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Die Tage vor Ort konnten wir sehr gut im Hotel genießen, ein toller Infinity-Pool, der einem das Gefühl gab, in den Ozean hinein zu schwimmen, Bars für die kleinen Gelüste zwischendurch und ein tolles Sonnendeck, direkt an der Spitze der Klippe, gaben genügend Gelegenheit für Gespräche, Zeit zum Lesen, Massagen oder einfach nur in den Horizont schauen. Aber auch der kleine Ort direkt am Meer lud zum Bummel oder einfach nur zum Sein ein.

Wir haben es uns richtig gut gehen lassen und daran hat auch das Hotel einen sehr großen Beitrag geleistet. Sehr nette, entspannte und zuvorkommende Mitarbeiter, eine tolle Küche und eine perfekte Organisation. Und jeden Abend – großes Kino: wunderschöne Sonnenuntergänge!

Ich freue mich schon auf meine nächste Reise für NEUE WEGE, die mich 2017 vom 14. - 21. Oktober ins Allgäu führen wird: Vini-Yoga: Dem Fluss des Atems folgen.

Monika Bauer

Der Markt in Funchal mit seinen vielen exotischen Früchten ist immer einen besuch wert
Yoga in der Gruppe macht besonders im neuen Yogaraum des Hotel Estalagem Spaß
Intensive Sonnenuntergänge wurden den Gästen im Hotel Estalagem jeden Abend geboten
Die Wanderungen durch die Wälder auf Madeira sind voller faszinierender Ausblicke und Entdeckungen
Entlang der Wasserkanäle Levadas entdecken die Teilnehmer die grüne Landschaft Madeiras
Dieser Reisebericht wurde geschrieben von: Monika Bauer

Kommentare


Ingrid schrieb am 10.11.16 um 19:30 Uhr:

Liebe Monika, liebe Frauen vom Urlaub in Ponta do Sol,
deinem Bericht ist kaum etwas hinzuzufügen; ausser, dass ich dich als Kursleiterin super  und sehr angenehm in Stimme und Person fand!!!
Meine Erwartungen an die Reise wurden mindestens erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.
Die Location Hotel Estalagem sowie das Partnerhotel Hotelda Vila "unten" im Ort (in dem ich residierte) waren wirklich superb!
Ich bin wirklich mit neuer Energie trotz frühem Aufstehen zurück gekommen.
Danke und liebe Grüße Ingrid :)

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