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Reisebericht: Yoga, Wandern und grandiose Natur

07.03.2017
Sanft plätschert der Fluss durch das Lechtal

Kaum war ich angekommen verstand ich, warum sich das Hotel LechLife selbst ein „Naturhotel“ nennt: Mitten in der Natur mit atemberaubendem Ausblick, so lässt sich am besten das Naturhotel am Lech beschreiben.
Das familiengeführte Naturhotel LechLife liegt auf dem ruhigen und sonnigen Hochplateau der Naturparkregion Reutte mit freiem Blick auf die umliegende Bergwelt. Für mich und vor allem für meine Reisegruppe perfekt, um aus dem stressigen Alltag zu entfliehen.
Ich hatte schon gehört, das es im LechLife die Möglichkeit gibt, sich komplett vegan zu ernähren und dass der berühmte Atilla Hildmann auch Kochkurse in dieser Ernährungsweise dort gibt. Für mich als Veganerin war bereits der erste Abend ein wundervoller Einstieg: Das LechLife bot mir nicht nur eine exzellente vegane Küche, sondern auch vegane Getränke, veganes Duschgel, Seifen, Shampoo und Bodylotion auf den Zimmern, veganen Wein und anderes mehr.
Aber auch die "normalen" Essen waren mehr als eine Gaumenfreude an dem ersten Abend. So gestärkt lud ich meine Gäste am ersten Tag zu einer erfrischenden Yogastunde ein. Wir bereiteten unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist so bestens auf einen herrlichen Tag in Bewegung und in der Natur vor.

Während einer herrlichen Winterwanderung liefen wir durch den frischen Schnee bei schönstem Sonnenschein den Panoramaweg bis zum Frauensee und von dort aus einen abwechslungsreichen Aufstieg zu einer kleinen und unglaublich romantischen Costaries Kapelle. In dieser Kapelle kann man selber die Glocken läuten und es ist, als würden die eigenen Wünsche in den blauen Himmel aufsteigen.
Der Blick ins Tal war der Höhepunkt dieses Tages und wir machen uns auf einem gut ausgeschilderten Rundweg zurück ins Hotel.
Von nun an bot ich jeden Abend entspannende Yogastunden an und wir kamen danach zu berührenden Gesprächen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen unserer Schnee-Schuh-Wanderung. Für mich gehört diese Sportart zu dem Besten, was man im Winter machen kann: Es stärkt die Kondition, gibt unglaubliche Ruhe in die Seele, weil man Zeit hat sich ganz auf die Natur einzulassen. Wir stiegen Richtung Jöchelspitze auf und genossen auf der Sonnenalm köstlichen Kaiserschmarrn und Kaffee. Der blaue Himmel und der glänzend weisse Schnee waren fast zu schön um wahr zu sein – es war ein Geschenk von Mutter Natur. Das abendliche Yoga und die Atemübungen gingen an diesem Abend in eine öffnende Meditation über.

Erfrischt und gedehnt vom Yoga, machten wir uns am nächsten Tag von Pinswang aus zur Alpsee-Umrundung auf. Es war frühlingshaft warm und wir wurden mit einer grandiosen Aussicht auf das Schloss Hohenschwangau und auf das Schloss Neuschwanstein belohnt. Es war irgendwie toll, dieses Postkartenmotiv nun einmal live zu sehen. Unterhalb der Schlösser genossen wir am Ufer des Alpsees bei frühlingshafter Wärme köstlichen Kaffee und Kuchen.

Meine Gäste wuchsen als Gemeinschaft immer mehr zusammen und so durften wir als nächstes Highlight den Aufstieg zur Ruine Ehrenberg erleben. Auch die Wanderung über die weltlängste Fußgängerhängebrücke war ein ganz besonderes Erlebnis. Diese Winterwanderung im Neuschnee zeigte uns auf schönste Weise, dass wirkliche Wellness die geniale Mischung aus eigener Aktivität, ursprünglicher Natur und einem Team von Menschen ist, die einem mit allem Versorgen, was Körper, Seele und Geist brauchen.

Den letzten Tag begannen wir wieder mit Yoga. Ich biete einen sehr sanften und dennoch hoch effektiven Yoga an, welcher besonders unser Herz öffnet und den Geist klärt – natürlich wirkt er auch ganz praktisch und positiv auf den Körper.
So vorbereitet wanderten wir nun am letzten Tag am Flussufer des Lech entlang, um dann in geschwungenen Wanderwegen durch den Wald bis zum Frauensee aufzusteigen. Ich hatte schon von der freundlichen Bedienung und dem leckeren Kuchen in dem süßen Kaffee am Frauensee gehört. Und so konnten wir erneut in toller Atmosphäre unter freiem Himmel und Sonnenschein unseren letzten Tag genießen. Die letzte Yogastunde nutze ich, um die heilsamen und inspirierenden Erfahrungen meiner Gäste mit einigen praktischen Übungen tiefer in Körper und Psyche zu verankern. So bleibt der Erholungseffekt länger und nicht nur wir selber haben etwas von so einer Woche, sondern auch unser Umfeld profitiert von dem, was wir aussenden: Ein positiver Rundumeffekt.

Ich danke der liebenswürdigen Familie Kühbacher vom LechLife, meinen munteren Gästen und dem Team von NEUE WEGE: Ich bin sicher, bald wieder dort zu sein.
Gerade im Winter ist es echt toll dort, um erholsame Wintertage fernab von Skipisten und Langlaufloipen in perfektem Einklang mit der Natur zu genießen.

Fedelma Gronbach

Sanft plätschert der Fluss durch das Lechtal
Was für ein Anblick - die Burgruine Ehrenberg
Die Highline179 - längste tibetische Hängebrücke Europas
Naturhotel Lechlife in Reutte, Tirol
Blick auf das verschneite Dorf Reutte
Dieser Reisebericht wurde geschrieben von: Fedelma Gronbach
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