Yoga Urlaub in Tirol im LechLife – Reisebericht - Neue Wege Blog
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Tiefenentspannung im Naturhotel LechLife – Reisebericht

03.04.2019
Die spektakuläre Hängebrücke highline 179 wird Sie beeindrucken

Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir am 17.3. im Naturhotel LechLife an und konnten bereits die wunderbare Kulisse der Berge bewundern. Eine kleine Gruppe von 5 Frauen hatte sich zusammengefunden – verstreut aus Bayern, NRW und Hessen waren sie angereist. Die Begrüßungsrunde verlief entspannt und alle freuten sich auf die kommende Woche.

Das Menü am Abend ließ vielversprechendes erahnen – begeistert genossen wir die Speisen. Die Spezialität im Hotel sind vegane Gerichte. Das Haus ist stolz darauf, einen der raren veganen Sterneköche engagiert zu haben. So war in der Regel die Suppe vegan, ein Hauptmenü zum Aussuchen und oft auch der Nachtisch. Nicht immer konnten wir uns dafür begeistern, probierten aber gerne aus und machten einige wunderbare Erfahrungen. So etwas hatten wir noch nie gegessen. Daneben erfreute sich das Fischgericht immer wieder großer Begeisterung.

Recht früh zeigte sich Müdigkeit und so waren wir gespannt auf die morgendliche Yogapraxis. Die Erfahrung der Teilnehmerinnen war äußerst unterschiedlich. Absolute Neulinge, wenig und viel Erfahrung war vertreten. Es ist nicht leicht, sich von dem Gewohnten zu verabschieden. So bereitete es ein wenig Mühe, meine als neu empfundenen Anweisungen zu verarbeiten und umzusetzen. Ein Gespräch machte vieles klar und danach war die Übungspraxis sehr viel leichter. Ich erklärte, weshalb das Üben im eigenen Atemfluss für mich in meiner Yogatradition so eine große Bedeutung hat.

Im Laufe der Woche konnten wohl alle nachvollziehen, worum es geht. Die Atmosphäre beim Üben erlangte eine dynamische Stille. Die meditativen Einheiten und Meditationen fielen auf fruchtbaren Boden. Die Erläuterungen zur Yogaphilosophie waren neu und wurden mit Interesse aufgenommen. Für mich war es wieder einmal schön, die Entwicklung im Laufe der Woche zu beobachten: nicht nur die Beherrschung der einzelnen Asanas, sondern auch der spürbare Einfluss der Yogastunden auf das Wohlbefinden der Teilnehmerinnen.

Die Interessen während der freien Stunden am Tag reichten von anspruchsvollen Wanderungen bis hin zur entspannten Freizeit. Es fanden sich kleine Gruppen, die z.B. eine kleine Tour im Schnee entlang des Lech genossen oder eine Abenteuerwanderung in die Berge hin zum Frauensee wagten. Ich selbst durfte den Frauensee bewundern, wie er plötzlich vor uns lag – tief verschneit und noch teilweise zugefroren. Da war die letzte Strecke, auf der wir in tiefen Schnee einsanken, um den Weg zu erreichen, schnell wieder vergessen. Als dann noch eine freundliche Truppe junger Männer uns in der eigentlich bereits geschlossenen Berghütte bediente, fühlten wir uns reich beschenkt. Das Langlaufen war nicht mehr wirklich möglich – die Loipen waren offiziell gerade gesperrt worden. Aber für Alpin Ski gab es mit der Hahnenkammbahn hinauf auf 1900 m Höhe bestens präparierte Skipisten.

Ebenfalls spannend ist die längste Fußgängerbrücke im Tibet-Stil. Diee highline 179, neben der Burgenwelt Ehrenberg. Zwei wunderbare Ausflugsziele, die wir gerne besuchten. Mit der Gäste Aktiv Card konnten wir zwischen 9 und 18 Uhr für 3 € pro Person ein Taxi im Großraum Reutte bestellen und uns zu dem gewünschten Ziel fahren lassen.

Das Schwimmbad und die Sauna am späten Nachmittag nach der Wanderung erfreuten sich großer Beliebtheit. Dann folgte die abendliche Yogaeinheit angepasst an die Aktivitäten des Nachmittags. So arbeiteten wir mit Dehnungen der Waden- und Beinmuskulatur eventuellem Muskelkater entgegen und beruhigten den Geist mit Tiefenentspannung und Meditationseinheiten.

Ein Höhepunkt war die Fackelwanderung am Freitagabend. Reinhard, ein Tiroler älteren Semesters, führte uns den Panoramaweg entlang und erzählte Interessantes über die Sterne, Reutte, die Tiroler Bergwelt, den Schnee und gab Weisheiten weiter. In Erinnerung geblieben ist mir sein Ausspruch: „Heute sind manche Menschen so schnell – sie fahren schon wieder ab bevor sie angekommen sind.“ Bezogen hatte er sich auf unseren forschen Schritt – ja, manchmal tut es gut die Schritte zu verlangsamen, die Geschwindigkeit raus zu nehmen und ein anderes Tempo einzuschlagen. In Tirol und im Naturhotel LechLife ist das sehr gut möglich!

Alle haben die Zeit dort genossen. Es war wieder einmal eine schöne Erfahrung, dass fremde Menschen schnell eine harmonische Gruppe werden können und gemeinsam wunderbare Erholungstage erleben.

Dank an NEUE WEGE Reisen, die dies immer wieder ermöglichen und Danke an die Teilnehmerinnen, die sich gerne darauf einlassen.

Eure Barbara Sylvia Kemkes

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Dieser Beitrag wurde geschrieben von: NEUE WEGE Yogalehrerin Barbara Sylvia Kemkes
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