06.11.2017Teilen

Yoga im hohen Norden: Reisebericht aus Baltrum

Yoga-Urlaub Baltrum – welch eine zauberhafte Kombination! Das haben wir nach einer Woche „Atemfreuden an der See“ begeistert feststellen können.

"Wir" ist eine Gruppe von sieben Frauen, die sich eine ganz besondere Auszeit gegönnt haben, um Yoga, Atmen und uns selbst zu entdecken. Dass wir uns so gut verstehen, war ein besonderes Geschenk. Wir hatten so viel Freude miteinander, angeregte Gespräche und immer etwas zum Lachen.

Das Yoga-Herz, das am Ende der Woche von allen am Strand gestaltet wurde, ist kreativer Ausdruck dieser beglückenden Zeit miteinander.

Baltrum ist ein wunderbarer Platz um mee(-h)r als einen Gang herunterzuschalten! Die autofreie Insel und die Ruhe der Inselbewohner hat schnell auf uns abgefärbt. Auch wenn gemunkelt wird, dass der Name der kleinen Insel daher rührt, dass man „bald rum“ ist, haben wir es nicht geschafft, alle Wege zu gehen.

Die Nordsee mit dem langen Strand, die einsamen Pfade durch Dünen und Salzwiesen haben uns immer wieder mit fantastischen Ausblicken überrascht – und uns nach angemessener Zeit in das gemütliche Café „Kluntje“ im alten Ostdorf gelockt, wo bei Ostfriesentee und leckerem Kuchen jede Wanderung ausklingen konnte.

Das Wetter hat zum Glück sehr gut mitgespielt: fast jede Yoga-Einheit konnten wir in der Natur genießen. Morgens übten wir bei Sonnenaufgang auf der höchsten Düne (19m hoch!) mit einem fantastischen Rundblick auf den erwachenden Tag. Angeregt und erfrischt haben wir den zweiten Teil unserer Morgenpraxis im warmen und hellen Yogaraum des Naturhotels Baltrum fortgesetzt. In ähnlicher Weise haben wir auch die Nachmittagseinheiten genossen, in denen wir am liebsten am Strand geübt haben, den weiten Horizont oder dramatische Wolkenformationen – und einmal einen leuchtenden Regenbogen – im Blick. Wer beim Üben die Augen lieber geschlossen hielt, konnte Sonne und sanften Wind sowie das Rauschen der See noch intensiver wahrnehmen.

Dank differenzierter Anleitungen konnte sich das Zusammenspiel von Atem und Bewegung und das Erleben des Atmens bei allen immer mehr verfeinern. Angenehmes Wohlbefinden, beglückende Ruhe, das Gefühl, schon lange nicht mehr so gut entspannt zu haben – jede von uns hat ihre eigenen zauberhaften Erfahrungen mit dem Atem und sich selbst machen dürfen. Von dieser Woche werden wir noch lange zehren. Gerne kommen wir wieder und atmen weiter!!!

Bis zum nächsten Mal

Eure Astrid Klinski

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Astrid Klinski