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title: "Nepal-Flut: Minka Hauschild von Sukha e.V. im Interview"
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description: "Nach der Flut im Rasuwa-Tal: Minka Hauschild von Sukha e.V. über die Lage vor Ort, konkrete Nothilfe und wie Spenden direkt bei Familien ankommen."
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date: 2026-09-01
modified: 2026-09-03
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  - Nepal
  - Interviews
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# Nepal-Flut: Minka Hauschild von Sukha e.V. im Interview

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3. Interview mit Minka Hauschild

  01.09.2026 Minka Hauschild

 "Wo Hilfe wirklich ankommt"
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Minka Hauschild im Interview
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Seit über 35 Jahren reisen wir und unsere Gäste nach Nepal. Wir kennen Menschen, Orte und Partner vor Ort. Die Flut vom 25. August im Rasuwa-Tal an der tibetisch-nepalesischen Grenze trifft uns deshalb besonders.

Minka Hauschild, geschäftsführender Vorstand von Sukha e.V., kennt das Tal von ihrer Kailash-Abfahrt 2023. Im Interview ordnet sie die Lage vor Ort ein, erklärt, wie Sukha jetzt hilft, und was mit den Spenden passiert.

Wer unterstützen möchte, spendet mit dem Vermerk "Flut in Nepal":

[**Jetzt spenden**](https://www.sukha-ev.de/spenden/)

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**Liebe Minka,** **am 25. August hat eine Flut das Rasuwa-Tal an der tibetisch-nepalesischen Grenze verwüstet. Du reist seit rund 30 Jahren nach Nepal, leitest dort Gruppen und kennst das Tal von deiner Kailash-Abfahrt persönlich. Was bedeutet das für die Region und was macht die Lage vor Ort gerade so unübersichtlich?**
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Nepalesische Polizei, Armee und internationale Nothilfe-Teams suchen nach Überlebenden und bergen Tote. Mehrere hundert Menschen stecken noch in Tunneln fest, Tausende werden vermisst, darunter auch internationale Pilger, da die Region eine Hauptroute zum Kailash ist. Viele Gebiete sind gesperrt und nur per Helikopter erreichbar, Straßen sind zerstört. Vor Ort fehlt es an Strom, Kommunikation, Trinkwasser und Medikamenten, die Krankenhäuser sind überlastet. Für kleine Organisationen wie Sukha ist es aktuell noch zu früh, aktiv zu werden. Das ist die Aufgabe von WFP, UN und Rotem Kreuz in Abstimmung mit der Regierung.

**Sukha ist aus jahrzehntelanger Reiseleitung entstanden, ihr kennt viele Familien vor Ort persönlich. Wie sieht eure Hilfe konkret aus?**
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Alle von Sukha regelmäßig geförderten Projekte sind wohlauf. Gebraucht werden jetzt Trinkwasser, Kleidung, Lebensmittel, medizinische und psychologische Hilfe, Wellblech, Planen, Matratzen, aber auch Zuhören und gemeinsames Trauern.

Wir suchen und finden wir auf Hochtouren patente, organisationsstarke Nepalesen, die in ihrem betroffenen Distrikt direkte Hilfe leisten können. Wir werden die Spendengelder an mehrere dieser „Nester“ verteilen. Nichts geht verloren, nichts wird doppelt verteilt. Diese Organisationen und Partner sind beispielsweise dabei:

- Temba Tamang hat mit Sabine Pretsch eine Trekkingagentur geleitet. Seine Familie und das Dorf Shiafru Bensi ist zur Hälfte fortgeschwemmt, er ist sofort dorthin und besorgt alles, was es braucht.
- Unsere NGO Hope and Challenge, deren Pflegeheim wir regelmäßig unterstützen, ist ebenfalls mit Nothilfe aktiv in der Verteilung von Nahrungsmitteln, Zelten und Matten. Sie sind in Soforthilfe sehr erfahren.
- Die Shanti Leprahilfe Dortmund operiert von Kathmandu aus. Im Shanti Dorf haben sie u.a. eine Klinik, in der häufig deutsche Volontäre arbeiten. Sie organisieren Health Camps, geben medizinische Versorgung, Zeltplane, Wellblech, Mosktonetze, Nahrung.
- Eine weitere Organisation, LiScha-Himalaya, ist unten in Chitwan tätig. Dort lebt seit 15 Jahren ein deutsches Paar, sie kennen die Menschen ihres Katastrophen Gebietes gut und können, wenn es Gelder gibt, punktgenau helfen.

**Was wird mit den Spenden konkret finanziert und was braucht es aus deiner Sicht über die akute Nothilfe hinaus?**
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Sukha kooperiert mit mehreren vertrauenswürdigen lokalen Partnern vor Ort und unterstützt sie finanziell. Je mehr Orte erreicht werden, desto besser verteilt sich die Hilfe. Die Spenden decken die erste Nothilfe für etwa ein Jahr: alles für das tägliche Leben, von Trinkwasser bis Unterkunft. Verarmen Hinterbliebene durch die Katastrophe vollständig, sind auch zeitlich begrenzte Patenschaften denkbar. Was langfristig mit den betroffenen Gebieten geschieht, ist noch offen.

Das Schlimmste, was Nepal jetzt passieren kann: dass Reisende fernbleiben. Das Land lebt vom Tourismus und ist unbedingt eine Reise wert. Sie lernen ein Volk kennen, das in rauen und existentiellen Bedingungen lebt. Mit einer natürlichen Demut und tiefen Spiritualität finden diese robusten Menschen immer wieder zu ihrer Fröhlichkeit. Wir können viel von ihnen lernen.

Kommen Sie mit auf unsere Projektreise von Sukha e.V. und NEUE WEGE Reisen. Dort werden sie einen tiefen und direkten Einblick in dieses wunderbare, verletzliche Land bekommen.

[**zur Projektreise von Sukha e. V. und NEUE WEGE**](https://www.neuewege.com/asien/nepal/projektreise-von-sukha-e-v-und-neue-wege/)

Minka Hauschild, geschäftsführender Vorstand von Sukha e.V.

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 **Sukha e.V.** ist ein gemeinnütziger Verein und können eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung ausstellen, wenn wir ihre vollständigen Kontaktdaten haben. Spenden Sie bitte mit dem Vermerk „Flut in Nepal“.

Auch kleine Beträge können Großes bewirken. Studien haben gezeigt, das in Katastrophen Situationen die betroffenen Menschen sehr durch die Anteilnahme und den Tost genährt werden, die wir durch eine Spende ausdrücken können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

[**hier spenden**](https://www.paypal.com/donate?token=yLCvkTggf1jzbW1G3Am6c8XO72gEPXK3iPCo8A-nnXec15PCTQONG_31SIaTfNJrh6c3q5wc0uohAeDE)

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