15.04.2015Teilen

Ratgeber Artikel: Yoga - mehr als nur Asanas

Yogilates, Power Yoga, Yoga auf dem Surfbrett, Akro-Yoga... da fragt sich mancher, was ist denn Yoga überhaupt?

Die einen verbinden Yoga mit Esoterik, andere sehen darin ein Art von fernöstlicher Gymnastik. Jeder hat einen anderen Grund, warum er Yoga macht: Entspannung finden, beweglicher werden, in Kontakt mit sich selber kommen... Unabhängig davon, um welche Art von Yoga es sich handelt (z.B. Hatha Yoga, Ashtanga, Iyengar, Bikram usw.) - im Kern ist es umfassendes System, welches Körper, Geist und Seele miteinander verbinden will. Yoga findet nicht nur einmal wöchentlich auf der Yogamatte statt, sondern wirkt sich auf das gesamte Leben aus.

Welche Elemente gehören dazu? Eine Beschreibung liefert dazu der sogenannten achtstufige Pfad. Am bekanntesten sind davon...

  • Asanas – egal ob Lotus-Sitz, Baum oder Kobra – ursprünglich bedeutete Asana „richtige Meditationshaltung“; im Laufe der Zeit haben sich die vielfältigen Körperübungen entwickelt
  • Dhyana – darunter wird die Meditation bzw. eine Schulung des Geistes verstanden
  • Pranayama – Atemübungen bzw. Lenkung des Prana, der sogenannten Lebensenergie

Daneben gibt es aber noch weitere, ebenso wichtige Aspekte, die im Laufe einer längeren Yoga-Praxis an Bedeutung gewinnen:

  • Yamas – ethische Gebote, z.B. Gewaltlosigkeit in Gedanken, Worten und im Handeln
  • Niyamas – Verhaltensregeln, z.B. eine Zufriedenheit entwickeln für das, was man hat
  • Pratyahara – Zurück ziehen der Sinne, sich von äußeren Einflüssen abschotten
  • Dharana – Konzentration, Fokussierung des Geistes auf einen Punkt
  • Samadhi – ein Zustand der Erleuchtung und der vollständige Einheit

Diese Stufen sind nicht im Sinne von einer Leiter zu sehen, wo ich eine Sprosse nach der anderen erklimme. Nein, vielmehr wirken sie neben einander und mit einander: wenn ich z.B. ungeübt bin in Dharana, dann wird es mir schwerfallen, die Achtsamkeit einzig und allein auf die Asana und deren Ausführung zu legen und sie in ihrer ganzen Tiefe zu erfahren. Oder wenn ich das Prinzip der Gewaltlosigkeit vernachlässige, dann steht oft die körperliche Überforderung und der Leistungsgedanke bei den Übungen im Vordergrund. Yoga hat einfach sehr viele Facetten.

Haben Sie Lust bekommen, noch tiefer ins Yoga einzutauchen und mehr zu erfahren? Das Ganze können Sie nun mit einem tollen Aufenthalt in verschiedensten Ländern machen. Weitere Informationen hierzu...

Bis dahin eine schöne Zeit, ich freue mich auf Sie!

Markus Pfaffelhuber

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Markus Pfaffelhuber