04.02.2014Teilen

Veranstaltungs-Tipp: Himalaya Thementag in Köln, 23. 02. 2014

Machen Sie sich am 23. Februar 2014 im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum auf Expeditionsreise durch Asien und entdecken Sie mit den Live-Reportagen "Nepal", "Mustang" und "Bhutan 26° 28° N" die Regionen des asiatischen Hochgebirges mit all ihren Facetten. Mit dem Tagesticket erklimmen Sie die Hochebenen gleich drei Mal zum vergünstigten Kombipreis.  

Am Thementag Himalaya werden die Besucher auf eine Tour durch das Tibetische Hochland mitgenommen. Neben eindrucksvollen Live-Reportagen werden verschiedene Kurse (Sprach- und Zeichenkurse, Workshops etc.), Vorträge, Führungen und Lesungen geboten. Kulinarisches, Tanz, Modenschauen, Live-Musik sowie zahlreiche Informations- und Verkaufsstände runden das Programm ab und laden zum Verweilen ein.  

Die Thementage bieten denjenigen eine Plattform, die sich für das Zusammenleben verschiedener Kulturkreise in Köln engagieren, binden außergewöhnliche Kölner Künstler und Kulturschaffende mit Migrationshintergrund ein, möchten die Entwicklungsarbeit in Krisenregionen fördern und vor allen Dingen: den Besucher für ferne Länder und Kulturen begeistern. Zu den Organisatoren gehört neben grenzgang das Rautenstrauch-Joest-Museum. Unsere Expertenseite für Himalaya Reisen  

 

Die grenzgang-Live-Reportagen am Thementag Himalaya:

Nepal - Menschen - Berge - Götter Hans Thurner So 23. Feb 2014, Rautenstrauch-Joest-Museum,  11:00 - 13:30 Uhr Bergsteiger erklimmen das "Dach der Welt", hunderttausende Touristen strömen jedes Jahr nach Nepal. Welches Abenteuer kann das ehemalige Himalaya-Königreich da noch bieten? Wer so fragt, war nicht mit Hans Thurner unterwegs! Auf den Treks in der Solo Khumbu, Dolpo, Langtang und Manaslu Region erklettert der freiheitsdurstige Alpinist jene eisigen Höhen, auf denen in Nepal die Götter zu Hause sind. Sind sie es, die beim Gipfelsturm auf der fast 7000 Meter hohen Ama Dablam dramatische Überraschungen bereiten?

Das Herz des Landes aber schlägt in Kathmandu, der Metropole ethnischer Vielfalt im Spannungsfeld zwischen traditionellen Werten und Moderne. Hier liegen nicht nur die Königsstädte Patan und Bhaktapur, sondern auch die größten Heiligtümer der Hindus und Buddhisten. Tief ins weltliche Vergnügen taucht Thurner im nepalesischen Tiefland ein. Abenteuerlust und einfühlsame Bilder der facettenreichen Kultur klingen in dieser Show kunstvoll zusammen!  

 

Mustang - Das Tor zu Tibet Manuel Bauer So 23. Feb 2014, Rautenstrauch-Joest-Museum,  15:30 - 18:00 Uhr Tief verborgen hinter den Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri liegt die heute nepalesische Provinz am Kali-Gandaki-Fluss, das ehemalige Königreich Mustang. Sie bildet das tiefste Tal der Erde, das nur durch waghalsige Flüge oder einen fünftägigen Fußmarsch zu erreichen ist. Wer den beschwerlichen Weg auf sich nimmt, wird reich belohnt: Abgeschirmt vom Monsunregen breitet sich hier eine einzigartige, bizarre Landschaft aus, übersät von Spuren der buddhistischen Kultur.

Jahrzehnte für Touristen gesperrt, gilt Mustang noch immer als eines der bestgehüteten Geheimnisse unserer Erde. In seiner sinnlichen, humorvollen und sympathischen Bildsprache erzählt der bekannte Dalai-Lama-Fotograf und -Freund Manuel Bauer von der Hochblüte des Sakya-Buddhismus im 16. Jahrhundert, den Salzkarawanen, dem Reichtum der Könige, der tibetischen Khampa-Guerilla, atemberaubenden Landschaften und dem Einzug der Gegenwart in der weltabgeschiedenen Gegend.  

 

Bhutan 26° 28° N - Königreich im Himalaya Stefan Erdmann So 23. Feb 2014, Rautenstrauch-Joest-Museum,  18:30 - 21:00 Uhr Schwindelerregende 900 Meter hoch über dem Tal glänzen die verschachtelten Pagodendächer des berühmten Klosters von Taktsang in der Sonne Bhutans. Mehrere majestätische 7000er-Gipfel schotten das kleine Land von allen Seiten ab. An diesem verwunschenen Ort soll einst Guru Rinpoche auf dem Rücken eines Tigers "gelandet" sein, um den Buddhismus hierher zu bringen. Und noch heute ist der Rhythmus der Menschen durch die steten Bewegungen der Gebetsmühlen bestimmt, die im ganzen Land angedreht werden, um ein gutes Karma zu sammeln.

Dem einfühlsamen Filmemacher Stefan Erdmann gelingt, was nur wenige Menschen vor ihm geschafft haben: Frei in der Bergwelt der dzongs, der Klöster, darf er uneingeschränkt drehen und so die Nähe zu den Himalaya-Bewohnern erleben und in atemberaubenden Aufnahmen festhalten. Dank Erdmanns spektakulärer und emotionsgeladener Live-Film-Show weht das Surren der Gebetsmühlen wie ein Hauch von Trance bis in den Vortragssaal.