22.07.2013Teilen

Yoga und Bewegung an der Westküste Griechenlands

Um es gleich vorneweg zu nehmen: Es war umwerfend schön in Sivota. Schon nur die Überfahrt mit der Fähre von Corfu nach Igoumenitsa spät abends. Eintauchen in orange-goldenes Licht, die Wärme, die Würze in der Luft. Von mir aus kann diese Reise ewig dauern, dachte ich mir. Ich bin mit dem Wunsch in diese Yoga-Woche aufgebrochen, so vieles wie möglich neu zu entdecken. Im Fluss zu bleiben mit anderen. Guter Start. Und es ging weiter so. Herzlicher Empfang im Ilios Center durch Isabella vor Mitternacht. Das Essen wurde für uns sechs Schweizerinnen warm gehalten. Erster Blick in die Yogahalle bei Mondschein – kurzes Verweilen in der Vorfreude auf die Yoginis, die da in wenigen Stunden mit mir im Kreise auf der Yogamatte sitzen und schwitzen werden. Umwerfend. Gedanken nach dem ersten gemeinsamen Yoga-Morgen: Da sind Menschen zusammen gekommen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher hätten sein können. Mit verschiedensten Yoga-Erfahrungen, von Poweryoga und Bikram bis zu ganz klassischem Hatha-Yoga und noch nie einen Fuss auf die Matte gesetzt haben.; von Meditation bisher nur gelesen bis zu am liebsten ganze Tage sitzen und schweigen. Das Gemeinsame: alle wollen Neues erfahren und erleben. Egal ob 20 oder 70 Jahre Lebenserfahrung, es waren alle offen und rücksichtsvoll. Handstand, ruhig sitzen, dynamische Flows, langsame Abfolgen, Mantra singen. Irgendwie ging alles auf, kamen alle auf ihre Rechnung. Es gab immer wieder Chancen, etwas ziemlich schräg zu finden und dann doch plötzlich mit einem Schmunzeln da zu sitzen und mit zu machen….. Das Wichtigste: Wir haben viel gelacht auf und neben der Matte. Und tolle Gespräche geführt. Ernste und weniger ernste, über alle Landesgrenzen hinweg. Ich bedanke mich von Herzen bei allen Yoginis für Euer grosses Vertrauen und eure Offenheit. Ich habe wunderbare Tage verlebt im Ilios Center. Es ist alles im Fluss……………….. Namaste Daniela 

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Daniela Renaud