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Klemens Ludwig

Einladung in die tibetische Welt

Ich genieße das Privileg, Hobby und Arbeit verbinden zu können. Zahlreiche Reisen nach Asien bilden die Basis meiner publizistischen und journalistischen Tätigkeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Tibet. Zum ersten Mal besuchte ich das Land im Frühjahr 1986, als es gerade für Einzelreisende geöffnet worden war. Es geschah eher nebenbei, im Zuge einer längeren Asienreise, aber es hat mich berührt wie kein anderes Reiseziel zuvor. Die Kraft der Menschen, die so viel mitgemacht hatten unter der chinesischen Besetzung, und dennoch eine solche Lebensfreude ausstrahlen.

Seit der Zeit habe ich das Land häufig bereist, bis mir die chinesischen Behörden 2004 ein Visum verweigerten. Offenbar hat ihnen nicht gefallen, was ich über die Situation in Tibet geschrieben habe. Eine offizielle Begründung gab es natürlich nicht.

Parallel dazu unterhielt ich schon früh enge Kontakte zu den Exiltibetern in Nordindien, Nepal und der Schweiz, die ich seit dem Einreiseverbot nach Tibet noch erheblich intensiviert habe. Wenn ich heute Berichte über die Sinisierung in Tibet lese, bedauere ich es kaum noch, dies alles nicht mit eigenen Augen zu sehen. Stattdessen reise ich regelmäßig nach Ladakh, ins Spiti-Tal, nach Sikkim oder in die tibetischen Enklaven Nepals, dort, wo sich die tibetische Kultur frei entfalten kann und der Buddhismus aus einer über tausendjährigen Tradition heraus lebt.
Auch noch nach fast 30 Jahren im tibetischen Kulturkreis geht mir immer wieder aufs Neue das Herz auf, wenn ich dorthin komme.

Diese Erfahrung möchte ich gern mit anderen ganz unmittelbar teilen, deshalb biete ich seit einigen Jahren Reisen in den tibetischen Norden von Indien nach Ladakh und Spiti an. Ich möchte meine Begeisterung weitergeben und Menschen mit dem tibetisch-buddhistischen Kulturkreis vertraut machen, wo manche Prioritäten anders gesetzt werden, als in unserer technisierten und durchorganisierten Gesellschaft.

Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Über meine Erfahrungen im Himalaya habe ich zahlreiche Bücher, Radiosendungen und Zeitungsbeiträge veröffentlicht, u. a.:
• Gendün, die Rückkehr des Panchen Lama. Ein Tibetkrimi. Longtai Verlag, Gießen 2012
• Tibet. Eine Länderkunde, Beck Verlag, München 5. Aufl. 2010
• Vielvölkerstaat China. Die nationalen Minderheiten im Reich der Mitte, München 2009
• Wenn der Eisenvogel fliegt. Tibeter im Exil, München 2008
• Der Dalai Lama, Beck Verlag, München 2. Aufl. 2008
• Perspektiven für Tibet, mit einem Beitrag des Dalai Lama, Diamant Verlag, München 1999
• Tibet: Schönheit, Zerstörung, Zukunft, (Gemeinsam mit Franz Alt und Helfried Weyer), Umschau Verlag Frankfurt 1998
• Der Weg zum Potala, Ein Roman aus dem alten Tibet, Focus Verlag, Gießen 1997