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Ayurveda - alle Infos rund um "das Wissen des Lebens"

Ayurveda, "das Wissen des Lebens", wird immer beliebter. Mehr und mehr Menschen interessieren sich für die vorbeugende und heilende indische Gesundheitslehre und möchten selbst die Wirkung einer Ayurveda-Kur erleben. Manch einem stellen sich dabei viele Fragen, die es im Vorfeld zu klären gilt:

  • Was macht den Ayurveda so besonders?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Ayurveda in Indien und dem auf Sri Lanka?
  • Was sind eigentlich Doshas und wie wirken sie?
  • Worauf basiert die ayurvedische Ernährung?
  • Was ist eigentlich diese "Panchakarma-Kur", von der überall zu lesen ist?
  • Gibt es Qualitätskriterien, anhand derer ich ein gutes Ayurveda-Resort & eine gute Kur erkennen kann?
  • Was ist das geeignete Kur-Resort für mich?
  • Welche Art von Ayurveda-Reisen bietet NEUE WEGE?

Wir geben an dieser Stelle detaillierte Antworten auf Ihre Fragen. Gerne beraten wir Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch unter +49 (0)2226-1588-00 und erstellen Ihnen Ihr persönliches Reiseangebot!

Geschichte
Länder-Unterschiede
Doshas
Krankheitsentstehung
Ernährung
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Kur-Qualitätsmerkmale
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Reisen

Geschichte

AYURVEDA - ÄLTESTE HEILKUNDE DER WELT

Auf einer Ayurveda-Reise kommen Sie in den Genuss der ältesten Heilkunde der Welt. Seit Jahrtausenden vertrauen die Menschen in den Ursprungsländern des Ayurveda Indien und Sri Lanka auf die „Wissenschaft vom gesunden und langen Leben“. Im Mittelpunkt der ganzheitlichen ayurvedischen Sichtweise stehen Sie als Individuum, aber auch das Wechselspiel mit dem Ganzen: Der Wirkung der Tages- und Jahreszeiten sowie des Klimas, Ihrer Lebensgewohnheiten und Ernährung auf Ihre innere und äußere Balance. 

Folgen Sie Ihrem eigenen Rhythmus und bringen Körper und Geist in ein harmonisches Gleichgewicht durch eine Ayurveda-Kur – im körperlichen, geistigen und sozialen Bereich! Denn nur wenn die drei grundlegenden Lebensenergien, die sogenannten Doshas, ausbalanciert sind, kann die Harmonie der Gesundheit nachhaltig erhalten werden.

Ayurveda - seit 5.000 Jahren lebendige Tradition

Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Hochsprache und Sprache der vedischen Kultur. Er setzt sich aus den beiden Wörtern Ayus = Leben und Veda = Wissen zusammen. Somit bedeutet Ayurveda wörtlich übersetzt: „Das Wissen des Lebens“. Das Wort aus dem indischen Sanskrit ist mittlerweile auch im Westen kein Fremdwort mehr. Immer mehr Menschen schätzen das Potenzial dieses ganzheitlichen Ansatzes.

Die traditionelle Naturheilkunde Ayurveda, die sich vor etwa 5.000 Jahren in Indien und später in Sri Lanka entwickelte, ist nur auf den ersten Blick ein kompliziertes System mit abstrakten Theorien und eigenen Verhaltensreglements. Bei näherem Hinsehen jedoch zeigt sich diese älteste medizinische Wissenschaft der Menschheitsgeschichte als ein zwar komplexes, aber letztendlich sehr einfaches Lebens- und Gesundheitsprogramm, das für jeden Menschen und für jede Situation individuelle, nachvollziehbare Ratschläge bereit hält.

Der Legende nach empfingen die alten, weisen Männer Asiens das „Wissen vom langen Leben“ in ihrer meditativen Schau von Brahman, dem Höchsten. Das Wissen wurde anfangs nur mündlich weitergegeben und die ersten schriftlichen Aufzeichnungen sind ungefähr 3.000 Jahre alt. Die Lehren des Ayurveda fanden auch Eingang in die Medizin des Abendlandes und in den „Hippokratischen Eid“.

Der Ayurveda lehrt uns, nach welchen Grundsätzen wir leben sollen, um zu einem gesunden, glücklichen und friedvollen Leben auf allen Ebenen – körperlich, geistig und seelisch – zu finden. Dabei steht das Prinzip des Vorbeugens bei einer Ayurveda-Kur im Mittelpunkt – ein Gedanke, der auch nach 5.000 Jahren nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Länder-Unterschiede

LÄNDERSPEZIFISCHE BESONDERHEITEN

Ayurveda in Indien

Indien ist das Ursprungsland der ayurvedischen Lehre und verfügt über ein großes Angebot an Kurzentren. Die „Traditionelle Indische Medizin Ayurveda“ basiert auf den alten vedischen Schriften und ist seit wohl über 3.000 Jahren die tragende Heilkunde des indischen Subkontinents. Die Eroberungszüge der Perser führten ebenso wie Alexander der Große (5. bzw. 3 Jh. v. Chr.) einen weiteren Wissensaustausch zwischen den Kulturen herbei.

Bis in das 13. Jahrhundert hinein eroberte sich „Ayurveda“ einen Platz im medizinischen Alltag mit einem hohen wissenschaftlichen Standard. Als der Islam Indien eroberte und sich die Kolonialzeit anschloss, litt die Heillehre jedoch. Die Ayurveda-Schulen wurden geschlossen, andere Medizin trat an ihre Stelle und die Nutzung des Ayurveda war unter Strafe verboten. Die indische Unabhängigkeitsbewegung ab dem 19. Jahrhundert belebte jedoch auch das kulturelle Erbe Indiens wieder und mit ihr den Ayurveda. Im Jahr 1921 eröffnete Gandhi die erste offizielle Ayurveda-Schule. Heute schätzt man, dass Ayurveda in Indien für rund zwei Drittel der Bevölkerung die Medizin ist, der sie vertrauen. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich ein Grossteil der doch sehr armen einheimischen Bevölkerung auch keine westliche, schulmedizinische Betreuung leisten kann.

„Ayurveda“ wird an Universitäten und „Ayurveda-Colleges“ gelehrt. Die Ausbildungsdauer beträgt 11 Semester bis zum Staatsexamen (B.A.M.S. Bachelor of Ayurvedic Medicine and Surgery). Daran schließt sich eine 3-jährige Facharzt-Weiterbildung an. Als Medizin gliedert sich Ayurveda dabei ähnlich der westlichen Schulmedizin in verschiedene Fachbereiche: Innere Medizin, Frauenheilkunde, Kinderheilkunde, Hals- Nasen- Ohren- und Augenheilkunde, Psychiatrie, Chirurgie, Sexualmedizin und die Lehre von der Vergiftung. Die indische Regierung verzeichnet heute über 350.000 praktizierende Ayurveda-Ärzte in Indien. Rund 14.000 Außenstationen und 1.700 Ayurveda-Hospitäler mit 26.000 Betten verteilen sich auf ganz Indien. Rund 4.000 Ayurveda-Ärzte erhalten jährlich ihre staatliche Zulassung und es gibt 22 Universitätszentren, 120 weitere staatliche und staatlich anerkannte Ausbildungszentren für Ayurveda. Sechs Jahre Ausbildung braucht der Student bis zum Staatsexamen, weitere 3 Jahre klinischer Arbeit bis zum "Doctor of Ayurveda" (M.D.).

Kennzeichnend für eine ayurvedische Behandlung in Indien sind:

  • das Trinken von Ghee – geklärtem Butterfett,
  • die Fußmassage, bei der sich der Masseur/die Masseurin an einem Seil festhält und mit den Füßen einen intensiven und wohltuenden Druck auf den Körper ausübt,
  • Frauen behandeln Frauen, Männer behandeln Männer.

 

Ayurveda auf Sri Lanka

Der Ayurveda auf Sri Lanka verfügt über eine zweitausend-jährige Tradition, die besonders durch den Buddhismus gefördert wurde. Die europäischen Kolonialmächte versuchten vergeblich, die traditionelle Heilkunde zu unterdrücken. Die buddhistischen Klöster, zu denen die Kolonialherren nur schwer Zugang hatten, bewahrten das ayurvedische Wissen. Mit der Unabhängigkeit Sri Lankas nach dem zweiten Weltkrieg und der Rückbesinnung auf traditionelles Kulturgut erfuhr auch der Ayurveda eine Renaissance.

Auf Sri Lanka praktizieren heute graduierte und traditionelle ayurvedische Ärzte. Die graduierten Ayurveda Ärzte studieren über sechs Jahre an einer Universität den Ayurveda und schließen die Ausbildung mit einem zweijährigen Praktikum ab. Einige von ihnen setzen ihr Ayurveda Studium an indischen Universitäten fort und spezialisieren sich auf bestimmte Fachgebiete, wie z.B. die Panchakarma-Kuren.

Der zweite mögliche Ausbildungsweg zum Ayurveda Arzt ist das Studium bei einem traditionellen Arzt. Viele der traditionellen Ärzte stammen aus Familien,die den Ayurveda über Generationen praktiziert und überliefert haben. Sie unterrichten in der Regel nur wenige ausgewählte Schüler, meist aus der eigenen Familie oder aus dem Dorf. Nach einem langen und intensiven Ausbildungsweg legen diese Schüler ebenfalls staatliche Prüfungen ab.

Sri Lanka hat in der Geschichte oft im Schatten seines großen indischen Bruders gestanden – zu Unrecht, auch was das Können seiner ayurvedischen Ärzte angeht. Die Regierung in Colombo unterstützt in großem Umfang die Volksheilkunde Ayurveda. Davon können sich Besucher in ayurvedischen Krankenhäusern, Forschungsinstituten und Ayurveda-Ausbildungszentren überzeugen. Mit großer Sorgfalt werden dort die viele Jahrhunderte alten, auf Palmblättern verewigten Verschreibungen der weisen Ärzte entschlüsselt und auf ihre Wirksamkeit bei verschiedenen Krankheiten untersucht.

Auf Sri Lanka vermischte sich das ayurvedische Verfahren mit der lokalen, seit undenklichen Zeiten praktizierten Naturmedizin der Insel. Dies zeigt sich insbesondere in einer verfeinerten Massagetechnik während der Ayurveda-Kur. Des Weiteren werden pflanzliche Abführmittel, indigene Kräuter, die auf Sri Lanka wachsen, zur Herstellung von ayurvedischen Präparaten genutzt. Oftmals schließen ayurvedische Behandlungen mit einem Kräuterbad ab.

Doshas

DIE DOSHAS - BASIS DES AYURVEDA

Das Kernstück der ayurvedischen Medizin ist die Lehre von den Doshas. Dosha heißt aus dem Sanskrit übersetzt: „das, was sich verändern und verderben kann“. Damit sind die Vitalkräfte gemeint, die für sämtliche physiologische und mentale Funktionen verantwortlich sind. Diese Bioenergien durchdringen den gesamten Kosmos und drücken sich in biologischen Tagesrhythmen, Nahrungsmitteln, Heilkräutern und im Einfluss der Jahreszeiten aus.

Die drei Konstitutionen Es gibt drei verschiedene Doshas, welche die fünf Elemente des Universums widerspiegeln: Wasser, Feuer, Erde, Luft und Äther. Sie wirken auf jede Zelle und jedes Organsystem im Körper ein, nach den Prinzipien Bewegung (Vata), Stoffwechsel (Pitta) und Struktur (Kapha). Für den Menschen sind sie notwendig, um das Leben aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus bestimmen die drei Temperamente den Körperbau, die Persönlichkeit mit ihren Eigenheiten, Emotionen und Empfindlichkeiten, Neigungen und Abneigungen, Schwächen und Stärken. Es können ein oder zwei Doshas vorherrschen oder alle drei Doshas in gleichen Teilen vorhanden sein. Entsprechend werden die Menschen im Ayurveda – sehr vereinfacht dargestellt – in die drei Grundkonstitutionstypen „Vata“, „Pitta“ und „Kapha“ eingeteilt.

  • Vata (Bewegungsprinzip): Die Elemente Luft und Äther werden als Aktivitäts- und Bewegungstemperament zusammengefasst. Vata ist verantwortlich für jede Regung des Körpers und des Geistes und kontrolliert die Sinnesorgane. Es lässt sich u.a. an seinen Eigenschaften kalt-trocken und beweglich erkennen.
  • Pitta (Stoffwechselprinzip): Das Hitze- oder Feuertemperament leitet sich von den Qualitäten des Prinzips Feuer ab. Seine Eigenschaften sind heiß, irritierend und scharf. Pitta ist verantwortlich für den Stoffwechsel, die Verdauung, für die Intelligenz und ein strahlendes Aussehen.
  • Kapha (Strukturprinzip): Die Eigenschaften der Elemente Erde und Wasser prägen das Struktur- und Schleimtemperament. Kapha ist kalt, schwer, glatt, ölig und stabil. Es ist verantwortlich für den Zusammenhalt, die Struktur und die Widerstandsfähigkeit des Körpers.

Der Grund-Konstitutionstyp (Prakriti) wird schon vom genetischen Material der Eltern bestimmt. Von Natur aus ist das Niveau der drei Doshas ausgeglichen. Die meisten Menschen stören jedoch dieses empfindliche Gleichgewicht durch eine Ernährung, Lebensweise, durch Emotionen und andere Faktoren, die nicht ihrer Konstitution entsprechen. Deshalb neigt jeder Typ zu bestimmtem Krankheiten und es ist für jeden Einzelnen sehr wichtig herauszufinden, was sein spezielles Wesen ausmacht. Nur so kann er ein Leben führen, das ihm entspricht.

Einige Merkmale der verschiedenen Konstitutionstypen sind:

  • Vata-Menschen erkennt man an ihrem leichten, zarten Körperbau. Sie haben eine schnelle Auffassungsgabe, vergessen aber auch sehr schnell, handeln rasch und sind leicht begeisterungsfähig. Aus dem Gleichgewicht geraten, werden sind sie ungeduldig, sprung- und wechselhaft und ermüden bald.
  • Pitta-Menschen sind von mittlerer Statur. Sie verfügen in der Regel über eine gute Verdauungskraft, „strahlendes“ Aussehen, Entscheidungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen. Im unausgeglichenen Zustand werden sie hitzig und entwickeln Magengeschwüre und Hautkrankheiten.
  • Kapha-Menschen sind von kräftiger Statur, verfügen über eine stabile Gesundheit und erfreuen sich einer starken Sexualkraft. Im ausgeglichenen Zustand sind sie ruhig und verträglich. Aus der Balance geraten werden sie dickköpfig, störrisch, schwerfällig, faul und nehmen an Gewicht zu.

Auch die Tages- und Jahreszeiten, die Lebensabschnitte, die Nahrungsmittel, das Denken und unsere Wünsche unterliegen dem Wirkprinzip der Doshas. Kindheit ist Kapha-Zeit, die Lebensmitte ist Pitta-Zeit, das Alter ist Vata-Zeit, Mittag und Mitternacht sind Pitta-Zeit, Nachmittag und die frühen Morgenstunden sind Vata-Zeit und der Abend und der Vormittag unterliegen dem Kapha-Wirkungsprinzip.

Oberstes Ziel des Ayurveda ist es, den Menschen gesund zu erhalten. Oft ist dafür zunächst ein Heilungsprozess notwendig. Nach ayurvedischer Auffassung ist ein Mensch gesund, dessen Physiologie im Gleichgewicht ist, dessen Verdauung und Stoffwechsel gut arbeiten, dessen Gewebe - und Ausscheidungsfunktionen normal sind und dessen Seele, Geist und Sinne sich im Zustand dauerhaften, inneren Glücks befinden (Sushruta, ayurvedischer Arzt, 500 Jahre v. Chr.). In dieser Situation sind wahrscheinlich die wenigsten von uns. Wir können uns ihr aber annähern, wenn wir etwas über das „Wissen vom Leben“ erfahren und bereit sind, einige Ratschläge im Alltag anzuwenden.

Krankheitsentstehung

KRANKHEITEN UND IHRE URSACHEN

Erste Voraussetzung für die Gesundheit ist, dass alle Doshas im Körper ausgeglichen sind. Ein Leben in Einklang mit den Naturgesetzen gewährleistet diese Balance. Falsches Verhalten, falsche Ernährung und viele andere Einflüsse können die natürliche Harmonie stören und führen zu Krankheiten.

Mit einer Lebensweise, die seiner Konstitution gerecht wird, dämpft der Mensch seine überaktiven Temperamente und fördert die anderen Eigenschaften. Sollten trotzdem geringe Überschüsse an Temperamenten entstehen, ist ein gesunder Körper in der Lage, diese zu neutralisieren, vor allem dann, wenn sie seinem Grundtyp nicht entsprechen.

Vermehrt sich jedoch ein Dosha durch grobes und andauerndes Fehlverhalten sehr stark, dann sammelt es sich an seinem Hauptort im Körper und bildet „Ama“. Ama bedeutet soviel wie „unreif“ oder „unverdaut“. Im Ayurveda bezeichnet der Begriff Stoffwechselschlacken aus unverdauten Nahrungsbestandteilen. Diese Toxine setzen sich in verschiedenen Körperteilen und Gefäßen fest und verursachen Kreislaufstörungen, lymphatische und vegetative Nervenstörungen, schmerzhafte Gelenkschwellungen, Lähmungen oder andere Beschwerden. Zudem vermindern die Überschüsse das körpereigene Abwehrsystem und belasten den gesamten Organismus. Sie bieten einen idealen Nährboden für giftige Abbauprodukte oder krankheitserzeugende Bakterien.

Bei einem Kapha-Überschuss nimmt Ama die Form von Schleim an, der sich in Magen und Lunge bildet und sich anschließend im Körper verteilt. Bei einem Ungleichgewicht von Pitta sammelt sich Ama als Säure im Dünndarm sowie in der Leber und wird von dort über das Blut in den übrigen Körper transportiert, wo es die entsprechenden Pitta-Krankheiten verursacht. Bei zuviel Vata sammelt sich Ama in Form von Gasen im Dickdarm. Von hier gelangt es in das Blut und zu den Nervenzellen und verursacht die typischen Vata-Störungen.

Für ayurvedische Ärzte ist es daher entscheidend, den Konstitutionstyp zu kennen und zu wissen, wie sich die Doshas aktuell im Körper verteilen. Aus dieser Untersuchung ergibt sich, welche(s) Dosha(s) unausgeglichen sind. Man spricht dann auch von Vikriti, der Momentaufnahme der Doshas. Erfahrene Ärzte können dann eine passende Therapiestrategie entwickeln.

 

Krankheitsentstehung im Ayurveda

  1. Negative Einflüsse unterschiedlicher Art sorgen dafür, dass sich ein oder zwei Dosha verstärkt ansammeln.
  2. Durch die Erhaltung der störenden Einflüsse, nimmt das bereits entstandene Ungleichgewicht.
  3. Die lokal begrenzte Dosha Störung verteilt sich ebenfalls auf andere Bereiche des Körpers.
  4. Bedingt durch die Zirkulation im Organismus, kommt es zur Ablagerung des Dosha.
  5. Das Auftreten erster leichter Krankheitssymptome in den Körperbereichen, in denen sich das Dosha abgelagert.
  6. Die Entstehung einer akuten gesundheitlichen Störung.
  7. Entwicklung einer chronischen Krankheit.

Das Grundprinzip der Behandlung ist einfach: Angeregte Doshas werden mit Maßnahmen oder Mitteln beruhigt, deren Eigenschaften sich genau gegensätzlich zu denen des gestörten Doshas verhalten. Umgekehrt werden verminderte Doshas mit Arzneien oder Anwendungen genährt, die seinen Eigenschaften möglichst ähnlich sind. So gleichen sich die Doshas wieder aus und die Krankheitsursache kann beseitigt werden.

Ernährung

AYURVEDISCHE ERNÄHRUNG

Agni – Das Verdauungsfeuer

Neben den Doshas spielt Agni im Ayurveda eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit. Agni ist das biologische Feuer, das den Stoffwechsel regelt. Lebensdauer, Ausstrahlung, Stärke, Gesundheit, Begeisterungsfähigkeit, Körperfülle, Glanz, Immunität, Energie, Wärmeprozesse und vitaler Atem hängen vom Körperfeuer ab. Solange Agni seine Aufgabe richtig erfüllt, lebt der Mensch frei von Störungen. Wenn dieses Feuer jedoch geschwächt ist, wird man krank; erlischt es gänzlich, stirbt man.

Die Doshas und Agni beeinflussen sich gegenseitig. Ein Ungleichgewicht der Doshas bewirkt in der Regel eine Verschlechterung des Agni; eine Verschlechterung des Agni bewirkt ein Ungleichgewicht der Doshas, und damit eine Ansammlung von Ama. Deshalb ist es für alle Konstitutionstypen wichtig, auf ihre Verdauungskraft zu achten.

Menschen mit einer ausgeprägten Vata-Konstitution verfügen über ein eher unbeständiges Körperfeuer mit einer unregelmäßigen Verdauung, Pitta-Typen in der Regel über ein ausreichendes. Kapha-Typen haben ein träges Agni, weshalb sie zu einer langsamen und schwerfälligen Verdauung neigen.

Agni wandelt alles Körperfremde – Nahrung, Eindrücke, Informationen, Gefühle – in Körpereigenes um. Erst mit Hilfe von Agni kann der Körper Speisen verdauen und abbauen, um anschließend Gewebe daraus aufzubauen. Andererseits ist Agni dafür verantworlich, Toxine und Schlacken auszuscheiden und reinigt so unseren Verdauungstrakt. Frische, Vitalität, Intelligenz sowie Schönheit von Körper und Geist sind die Früchte eines gesunden und starken Agnis.

Umgekehrt können sich aufgrund seelischer oder emotionaler Konflikte bei einem geschwächten Agni Körpergifte bilden. Ein Konflikt, ein traumatisches Erlebnis, eine belastende Lebenserfahrung oder eine Kränkung, die nicht „verdaut“ worden ist, liegt ebenso schwer im Magen wie eine unverdaute Nahrung, dann „kauen wir an dem Problem“ oder es „liegt uns etwas im Magen“. Körperliche Folge ist oft ein kraftloses Immunsystem, das den Weg für Erkältungen, Grippe, allergische Erkrankungen, Arthritis und andere Krankheiten frei macht. Auf der emotionalmentalen Ebene zeigen sich bei einem gestörten Agni Symptome wie Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, mangelnde Kreativität, fehlende Begeisterungsfähigkeit und geringes Durchsetzungsvermögen.

 

Die häufigsten Ernährungsfehler

Um Gesundheit und Lebensfreude zu erhalten, ist es wichtig, das Verdauungsfeuer ständig zu pflegen. Außerdem gilt es, alle Faktoren zu vermeiden, die zur Bildung von Ama führen können. So empfiehlt der Ayurveda, bestimmte Essensregeln zu beachten, die das Agni vor, während und nach den Mahlzeiten stärken. Zum Beispiel vermindern oder löschen kalte Getränke, die vor oder während der Mahlzeiten serviert werden, die Verdauungskraft.

Des Weiteren wird das Agni gestört, wenn

  • die Nahrung im Verhältnis zur Verdauungskraft zu schwer oder zu üppig ist,
  • zu häufig gegessen wird,
  • Mahlzeiten ausgelassen werden oder über längere Zeit gefastet wird,
  • ungesunde, gefrorene, kalte oder alte Nahrungsmittel verzehrt werden,
  • starke Genussmittel (Kaffee, Tee, Alkoholika) konsumiert werden,
  • am Abend die Hauptmahlzeit oder eiweißreiche Kost serviert wird,
  • beim Essen gelesen, ferngesehen oder gestritten wird,
  • Gefühle unterdrückt und nicht „verdaut“ werden,
  • und die Ernährungs- und Lebensweise nicht zu der eigenen Konstitution passt.

Die weitverbreitete Gewohnheit, zwischen den Hauptmahlzeiten zu essen, unterbricht den Verdauungsprozess und lässt unverdaute Nahrung als Ama zurück. Gleichzeitig wird verhindert, dass sich ein richtiges Hungergefühl einstellt. Der Hunger signalisiert nach Auffassung des Ayurveda, dass die vorhergehende Mahlzeit vollständig verdaut ist. Erst jetzt ist das Agni wieder stark genug, um erneut Nahrung zu verarbeiten.

Lesen Sie mehr zum Thema "die richtige ayurvedische Ernährung" in unserem Ratgeber Artikel von Ayurveda Spezialistin Marina Wagner!

 

Ayurveda und Fasten

Im Ayurveda wird striktes Fasten nicht empfohlen, da es Vata im Körper vermehrt. Die Ärzte raten eher zu einem Teilfasten, abhängig vom Konstitutionstyp und vom Krankheitsbild. Beim Voll- oder Wasserfasten ruht das Verdauungsfeuer. Wird das Fasten dann gebrochen, ist das Agni zu schwach, um die Nahrung zu verdauen und es findet eventuell nicht zu seiner alten Stärke zurück. Das ist der Grund, warum viele Menschen nach einer reinen Fasten- oder Mayr-Kur oft schnell wieder an Gewicht zunehmen.

Ayurvedisches Fasten zielt darauf ab, eine starke Verdauungskraft wiederherzustellen und gleichzeitig das Ama abzubauen. Ein geringes und bekömmliches Nahrungsangebot, das zugleich viele „brennbare“ Eigenschaften enthält, entfacht das Verdauungsfeuer und vermindert Schlacken und Toxine.

 

„Ayurveda Champagner“

Hinter diesem wohlklingenden Namen verbirgt sich eine so einfache wie wirkungsvolle Rezeptur. Bei einer Ayurveda-Kur trinken Sie am Tag ca. zwei Liter reines Wasser, das 20 bis 30 Minuten lang abgekocht wurde. Eine Thermoskanne hält das Wasser warm, so dass Sie es schluckweise möglichst heiß über den ganzen Tag verteilt trinken können. Das Köcheln verbessert den Geschmack des Wassers und Zugaben wie Ingwer oder Zitronensaft sorgen für Varianten.

Die alten weisen Männer Indiens hatten bereits erkannt, dass sich durch das Köcheln die Molekularstruktur des Wassers verändert. Es wird durch diesen Vorgang „leichter“, der Körper absorbiert es schneller und es dringt tiefer in das Gewebe ein. Außerdem leitet es schonend, aber intensiv Giftstoffe aus. Das regelmäßige Trinken des „Ayurveda-Champagners“ entfaltet zahlreiche Heilwirkungen auf den Organismus. Deshalb ist es empfehlenswert, diese einfache und bekömmliche Maßnahme in den Alltag zu integrieren, auch über die zeitlich begrenzte Reinigungstherapie hinaus.

Panchakarma

DIE PANCHAKARMA-KUR

Ursprung und Anwendungsarten

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen fanden im Frühjahr und im Herbst Reinigungsrituale statt. Dabei entfernten verschiedene Therapien die Stoffe aus dem Körper, die sich als Schlacken angelagert hatten. Heute hilft sich der Körper oft selbst, indem er in den Übergangsmonaten September/Oktober und im März/April mit Schnupfen und Erkältungskrankheiten seiner Toxine entledigt.

Die Menschen in den asiatischen Kulturen wissen um die große Bedeutung von Reinigungen und beziehen sie in ihr Leben ein. Ihr oberstes Ziel ist es, die Gesundheit zu erhalten und aufkommenden Krankheiten mit Reinigungstherapien die Grundlage zu entziehen. Umso bedeutender sind diese Anwendungen bei bereits bestehenden Beschwerden. Die ayurvedische Panchakarma-Therapie ist eine jahrtausende alte, sanfte, aber sehr tiefgreifende Methode, um Körper und Geist zu klären und das dynamische Gleichgewicht der Doshas wiederherzustellen. Damit bildet diese Reinigungskur das Herz der ayurvedischen Medizin.

„Pancha“ bedeutet „fünf“ und „Karma“ bedeutet „Vorgänge“, die Toxine und Schlacken im Körper lösen und über die natürlichen Ausscheidungsorgane (Darm, Harnwege, Blutgefäße, Schweißdrüsen) abgeben. Der Körper der meisten Patienten aus dem Westen ist mit Toxinen und Schlacken belastet. In diesem Zustand Heilmittel einzunehmen ist sinnlos und kann sich sogar ins Gegenteil wenden, weil dadurch die Krankheit noch tiefer in den Körper getrieben wird.

Die verschiedenen Anwendungen der Reinigungstherapie leiten Unreinheiten aus dem Körper heraus. Sie bewirken eine grundlegende Umstimmung des Organismus und fördern das physiologische Gleichgewicht. Ölmassagen, Kräuterdampfbäder, das Beklopfen des Körpers mit Reissäckchen, die vorher in Tinkturen getränkt wurden, Ölbehandlungen des Kopfes, die vor allem bei Heuschnupfen, Nebenhöhlentzündungen, Stress, Migräne und Schlaflosigkeit indiziert sind, und eine Reihe anderer Behandlungen sind Teil dieser Kur. Ayurvedische Medikamente, zumeist Komplex-Präparate aus Heilkräutern und Mineralien, bewirken nicht nur eine starke Reinigung des gesamten Organismus, sie zielen auch darauf ab, die eigentliche Ursache der Störung zu beseitigen, nämlich das Ungleichgewicht der Bioenergien.

Die Panchakarma-Kur dient sowohl dazu, Krankheiten vorzubeugen, als auch spezielle Beschwerden zu behandeln. Dazu zählen rheumatische Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, unklare Schmerzzustände, Stoffwechselstörungen, Über- und Untergewicht, psychosomatische Beschwerden, Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten und ein instabiles Immunsystem. Mit der körperlichen Reinigung wird auch die Psyche von “Ballast“ befreit, was oft das positive Lebensgefühl steigert.

 

Typischer Ablauf einer Panchakarma-Therapie

  • Vorkur (Purvakama): Ölanwendungen, Dampfbäder, spezielle ayurvedische Medikamente, Diät und andere Maßnahmen sollen das „Ama“ aus den Geweben lösen und zurück an seine Hauptlokalisation führen.
  • Hauptkur (Shodana): Von dort aus wird es durch die „Fünf Karmas“ aus dem Körper geleitet. Je nach Diagnose sind das: Vamana (therapeutisches Erbrechen), Virechana (Abführen), Vasti (Einlauf), Nasaya (Reinigung der Stirn- und Nasennebenhöhlen), Raktamokshana (Blutreinigung). In der Regel kommen nicht alle fünf Behandlungen zu Einsatz, sondern die dem jeweiligen Konstitutionstyp angemessene und vom Arzt verordnete.
  • Nachbehandlung (Pashatkarma): Sie dient dazu, die Behandlungserfolge zu stabilisieren und zu verifizieren.

Kur-Qualitätsmerkmale

 

DIE 10 QUALITÄTSMERKMALE EINER AYURVEDA-KUR

Die langjährige Erfahrung von NEUE WEGE hat gezeigt, dass viele Ayurveda-Angebote leider nur wenige oder gar keine authentische Kuren mit therapeutischen Erfolgen beinhalten. Daher hat NEUE WEGE für Sie 10 wichtige Qualitätsmerkmale zusammengestellt, auf die Sie bei der Wahl Ihrer Ayurveda-Reise unbedingt achten sollten. Diese finden Sie auch nochmals in unserer PDF-Datei "10 Qualitätsmerkmale für Ayurveda-Kuren" aufgeführt.

  1. Als Gast betreut Sie vor Ort ein hochqualifiziertes Ärzteteam, das auf eine langjährige Ausbildung und Erfahrung zurückgreift. Ausgehend von einer sorgfältigen Anamnese, also der Erhebung der Krankenvorgeschichte, und Diagnose gehen Ärzte und Therapeuten flexibel auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.
  2. Die Ayurveda-Kur ist authentisch, d.h. sie basiert auf den klassischen überlieferten Lehren. Sie sollte mindestens zwei, besser drei Wochen dauern.
  3. Die ayurvedischen Heilmittel sind frei von Schadstoffen und werden gewissenhaft nach den traditionellen Verfahren hergestellt.
  4. Die Küche bereitet aus lokalen frischen Lebensmitteln eine Ernährung zu, die auf Ihren Dosha-Typ und Ihre persönliche Gesundheit zugeschnitten ist.
  5. Qualifizierte Yogalehrer begleiten Ihre Ayurveda-Kur mit Yoga und Meditation.
  6. Das Resort weist ein eigenes Ayurveda-Zentrum auf und liegt ruhig in landschaftlich schöner Umgebung, damit Sie sich ganzheitlich erholen können.
  7. Der Veranstalter unterhält langjährige Kontakte zu den Ayurveda-Resorts, die auch auf regelmäßigen Reisen in die Zielregion gepflegt werden. So entsteht ein Vertrauensverhältnis zwischen den Partnern, von dem Sie als Kunde durch eine individualisierte Beratung und optimalen Service vor Ort profitieren.
  1. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Flug direkt beim Veranstalter klimaneutral zu gestalten, z. B. durch den Klimaschutzbund atmosfair.
  2. Der Veranstalter arbeitet nachhaltig und ist nach den strikten Kriterien des „forum anders reisen“ für seine „Corporate Social Responsibility“ (CSR) zertifiziert.
  3. Sie können ein transparentes Rundum-Paket buchen, das alle Reisebausteine einschließt: Anreise, ayurvedische Verpflegung, ayurvedische Anwendungen und Heilmittel sowie ärztliche Betreuung und Yoga.

Sämtliche Ayurveda-Angebote von NEUE WEGE erfüllen diese Qualitätsmerkmale. Alle Ayurveda-Resort wurden sorgfältig vor Ort ausgewählt und das Team überzeugt sich regelmäßig von der Qualität sowie dem hohen Standard der Anwendungen. Viele Resorts sind sogar für Ihre traditionellen und hochwertigen Kuren ausgezeichnet.

Gerne berät Sie das NEUE WEGE Team persönlich, welches Zentrum Ihren Erwartungen entspricht, damit Sie einen Ayurveda Kururlaub voller Vitalität und Lebensfreude verbringen können!

Kategorien

Um Ihnen einen besseren Überblick über unsere Ayurveda-Häuser zu bieten, haben wir unsere vier Ayurveda-Kategorien entwickelt. Jedes unserer Häuser ist einer oder mehreren Kategorien zugeordnet: Ayurveda vom Feinsten, Ayurveda Relaxed, Ayurveda Intensiv und Ayurveda Medizin. So sehen Sie gleich auf einen Blick, welches Haus zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

 

Ayurveda vom Feinsten

Zu dieser Kategorie zählen besonders hochklassige Resorts an ausgewählt schönen Orten. Hier steht jeder einzelne Gast im Mittelpunkt und erlebt schlichten Luxus. Die Kur ist dabei wichtiger Bestandteil Ihrer Reise. Es bleibt Ihnen überlassen, wie Sie Ihre Ayurveda-Kur gestalten wollen: eher streng oder ganz entspannt, mit Yoga oder einem Fokus auf die luxuriöse Unterkunft.

 

 

Ayurveda Relaxed

Bei Ayurveda Relaxed erleben Sie eine sanfte ayurvedische Kur. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Verjüngung von Körper und Geist. Täglich ist ein Ayurveda-Arzt präsent. Resorts, die zu dieser Kategorie gehören, liegen landschaftlich sehr schön. Hier fühlen sich auch Menschen wohl, die keine Kur machen wollen. Es sind die idealen Resorts für all jene, die gerne kuren möchten während ihr Partner sie begleitet und keine Kur macht. Die Häuser bieten ein vielfältiges Ausflugsprogramm an. Sie können hier eine individuelle ayurvedische Diät machen oder auch das schmackhafte lokale Menü genießen.

 

Ayurveda Intensiv

Die Ayurveda-Kur selbst steht bei dieser Kategorie im Zentrum Ihres Aufenthalts. Es stehen mehrere Ayurveda-Ärzte und Therapeuten für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zur Verfügung. Die Küche ist hierbei konsequent ayurvedisch. Das Gelingen Ihrer Kur wird durch Yoga und Meditation unterstützt. Ausflüge oder auch das Schwimmen im Meer sind nach Rücksprache mit dem Ayurveda-Arzt möglich. Viele der Häuser dieser Kategorie sind in Indien oftmals mit dem "Olive Leaf" oder "Green Leaf" von der keralesischen Regierung ausgezeichnet worden und stehen damit für eine besondere Qualität.

 

Ayurveda Medizin

Bei Ayurveda Medizin ist alles auf Ihre Gesundheit ausgerichtet. Ein touristisches Beiprogramm werden Sie hier kaum finden. Dafür sind die Ärzte und Therapeuten besonders erfahren und sehr gut ausgebildet. Meist üben sie ihr Handwerk schon seit mehreren Generationen aus. Die Ernährung während Ihres Aufenthalts ist konsequent ayurvedisch, es gibt keinen Alkohol. Teilweise haben diese Ayurveda-Häuser eine eigene Heilmittel-Manufaktur. Einige von Ihnen, z.B. das Rajah Beach oder das Kairali sind von der indischen Regierung als Hospital ausgezeichnet worden.

Reisen

AYURVEDA-REISEN

Seit mehr als 20 Jahren gehören Ayurveda-Reisen zu unserem festen Reiseangebot. Über die Jahre haben wir für Sie immer mehr Vielfalt in unser Sortiment gebracht und bieten heute eine Vielzahl an Individual- sowie Gruppenreisen mit Ayurveda in Europa und Asien für Sie an. Damit Sie genau die richtige Kurform für sich finden, haben wir vor einigen Jahren unsere vier Ayurveda-Kategorien entwickelt. Diese finden Sie bei allen Ayurveda-Reisen vor. Anhand der Kategorien können Sie auf einen Blick erkennen, ob es sich um eine Ayurveda-Kur "Intensiv", "Relaxed", "Medizin" oder "vom Feinsten" handelt. Mehr über die einzelnen Kategorien finden Sie unter dem Reiter "Kategorien" über diesem Text.


Individuell oder in der Gruppe

Sie wollen ganz individuell eine Ayurveda-Kur machen und sich dabei so richtig entspannen? Dann sind unsere Ayurveda Individualreisen genau das Richtige für Sie! Sie möchten nicht ganz alleine verreisen, sondern direkt Gruppenanschluss während Ihrer Reise haben? Dann eignen sich unsere Ayurveda Gruppenreisen für Sie, bei denen Sie von einer erfahrenen NEUE WEGE-Kursleitung beim Yoga oder Qi Gong betreut werden und Ihre Ayurveda-Kur individuell genießen. Mehr zu unseren Ayurveda- und Yoga-Gruppenreisen.

 

Ambiente zum Wohlfühlen und Nachhaltigkeit

Unsere Ayurveda-Resorts haben wir für Sie sorgfältig vor Ort ausgewählt und überzeugen uns regelmäßig von dem hohen Standard der Anwendungen. Viele Ayurveda-Hotels sind sogar für Ihre traditionellen und hochwertigen Ayurveda-Kuren ausgezeichnet worden. Darüber hinaus orientieren wir uns bei der Häuserauswahl an unseren Qualitätskriterien sowie den strengen Nachhaltigkeitsrichtlinien im Rahmen unseres CSR-Prozesses.

 

Unsere Destinationen für Ihre Ayurveda-Kur

Sie möchten ganz klassisch eine traditionelle Kur im Ursprungsland Indien oder auf Sri Lanka erleben? Der indische Süden und die Provinz Kerala bieten die ideale Umgebung für eine Kur. Viele der Resorts liegen direkt am Strand und sind umgeben von herrlich grüner Natur. Gleiches gilt für Sri Lanka mit seinen bezaubernden Stränden. Unser Reiseangebot für Kuren in diese beiden Länder ist sehr ausgeprägt.

Zusätzlich haben wir in Asien Ayurveda-Kuren in Mauritius, auf Bali und in Nepal, z.B. mit Blick auf den Himalaya oder auf den wunderschönen Begnas Lake, im Angebot.

Für all jene, die kurze Fahrt. bzw. Flugzeiten bevorzugen, haben wir in den letzten Jahren unser Angebot im Europa-Bereich verstärkt. In Deutschland bieten wir verschiedene Ayurveda-Kuren an, z.B. an der Bayerischen Rhön, im Kraichgau, Spessart, Birstein oder an der Ostsee. Auf Madeira lockt unser allseits beliebtes Ayurveda-Haus Alpino Atlantico zu einer Kur während wir auch in Spanien (auf Mallorca und in Katalonien) zwei bezaubernde und authentische Ayurveda-Resorts anbieten.

 

Gerne erstellen wir Ihnen Ihr individuelles Angebot. Einfach eine Anfrage senden an info@neuewege.com oder anrufen unter +49 (0)2226-1588-00! Das NEUE WEGE-Team berät Sie persönlich zu Ihrer nächsten Traumreise!