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Nepal

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Einreise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise benötigt man einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum, welches bei der Einreise an Grenzübergangsstellen nach Nepal oder am Flughafen Kathmandu erteilt wird.

Bei allen Visa ist die mehrfache Einreise innerhalb der Gültigkeit möglich. Visumgebühren können auch in Euro oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden. Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u. a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.

Der ausgefüllte Visumantrag, welchen Sie von uns mit den Buchungsunterlagen erhalten, sowie zwei Passfotos sind bei der Beantragung vorzulegen.

Das Visum kann auch in Deutschland bei der nepalesischen Botschaft in Berlin sowie bei den nepalesischen Honorarkonsulen in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragt werden. Dort sollte man sich die Einreisevorschriften im eigenen Interesse vor Antritt der Reise bestätigen lassen. Sie können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. NEUE WEGE übernimmt hier lediglich informierende Funktionen, die Verantwortung für die Erteilung des Visums liegt bei der reisenden Person. Tagesaktuelle Infos unter: www.nepalembassy-germany.com

Sicherheitshinweise

Geld, Flugticket, Pass immer am Körper tragen, am besten in einem Brustbeutel. Passkopie, Passfoto und Kopie der Schecknummern separat aufbewahren. Nie ein Gepäckstück unbewacht lassen oder in Hotels Wertgegenstände offen herumliegen lassen. Gepäck sollte abschließbar sein (kleines Vorhängeschloss mitnehmen).
Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage gibt die Homepage des Auswärtigen Amtes:
www.auswaertiges-amt.de

Gesundheit und Impfungen

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt generell immer den Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderen Risiken auch Hepatitis B, Japanische Encephalitis, Tollwut sowie Meningitis ACWY.

Vor Ihrer Reise empfiehlt es sich, den Rat eines Tropenarztes einzuholen. Gute Informationen zu Gesundheit und Impfungen erhalten Sie beim Zentrum für Reisemedizin unter z.B. unter www.crm.de (Zentrum für Reisemedizin) oder www.gesundes-reisen.de (Tropeninstitut Hamburg).

Wichtige Regeln:

Viel trinken: mindestens 3 - 4 Liter am Tag! Nur abgekochtes oder desinfiziertes Mineralwasser trinken. Keimfreies Mineralwasser und Softdrinks sind in versiegelten Flaschen erhältlich. Der nepalesische Tee (Chai) kann problemlos genossen werden. Absolut tabu sind Eiswürfel in Getränken. Vorsichtshalber kein Speiseeis oder ungeschältes Obst essen. Generell gilt: „Schälen Sie es, kochen Sie es oder vergessen Sie es." Nicht an Straßenständen und in billigen Restaurants essen, fettige und ölige Speisen meiden.
Wandern: Wer ab ca. 3000 m ü.d.M. unter starken Kopfschmerzen leidet, die mit Aspirin oder ähnlichem Medikament nicht mehr erfolgreich bekämpft werden können, sollte sich mit dem Reiseleiter abstimmen und gegebenenfalls einen Rasttag einlegen.
Das Klima in Nepal ist gut verträglich, aber die langen Wanderungen in Höhen über 3000m stellen eine Belastung für den Körper dar. Durch die große Höhe und in den oft engen Schluchten gibt es heftige Winde, starke Sonneneinstrahlung, trockene Luft und in Höhenlagen kalte Nächte und kühle Tage. Ein allgemeiner Gesundheitscheck beim Hausarzt ist angesichts der Höhe vor Reiseantritt von Vorteil.

Höhenkrankheit:

Treten zudem Kopfschmerzen Appetitlosigkeit, Übelkeit und starkes Frösteln auf, so sollte wenn möglich ein Arzt aufgesucht und versucht werden, sich in eine niedrigere Höhe zu begeben. (Oft reichen wenige hundert Höhenmeter!! Generell gilt: Die Höhenkrankheit kann jeder bekommen, ganz gleich, ob professioneller Bergsteiger oder "normaler " Tibetreisender. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, unter psychischen oder physischen Krankheiten leidet, sollte vor Abreise seinen Hausarzt konsultieren. Mehr über die Höhenanpassung erfahren Sie hier.

Wichtige Medikamente:

Sie sollten Folgendes mitnehmen: Sonnenschutzmittel, Lippencreme, Insektenschutzmittel (nur im Sommer), Mittel gegen Erkältungen (Hustensaft, Nasen-Gel) und Halsentzündungen, Vitamintabletten, allgemeine Schmerzmittel (Kopfweh, Fieber), Antibiotika, Antibiotika-Wundcrème Betadine (zur Wunddesinfektion), Salbe für Insektenstiche und Allergien, Pflaster, Mittel gegen Durchfall und Verstopfung (Immodium, Lactoferment). Evtl. Mittel zur Vorbeugung der Höhenkrankheit (Diamox oder das Homöopathische Arzneimittel Coca C30). Medikamente sind in den Apotheken in Kathmandu reichlich verfügbar. Häufig sind es Lizenzprodukte, welche günstig in Indien oder Nepal produziert werden.

Klima & Zeit

Klima

Jahreszeiten in unserem Sinne gibt es nicht. Das Wetter ist geprägt vom Monsun, der vom Golf von Bengalen her kommend, die Hauptniederschläge bringt. Nach dem Hauptmonsun sind auch die Jahreszeiten benannt. So spricht man in den Monaten März bis Mai vom Vormonsun, von Anfang Juni, wenn die Hauptniederschläge des Jahres einsetzen, bis Mitte September, vom Monsun und anschließend vom Nachmonsun.
Der Vormonsun wird gekennzeichnet von warmen bis heißen Tagen mit wenig Niederschlag. Am Nachmittag setzt oft Quellbewölkung ein und einzelne Gewitter sorgen in den frühen Abendstunden für erfrischende Abkühlung. Die Temperaturen sind selbst in der Höhe noch angenehm und vor Anfang Juni ist auch mit stabilem Wetter zu rechnen. Die Sichtverhältnisse sind nicht ganz so klar wie im Nachmonsun, jedoch findet man im Vormonsun die gesamten Rhododendron- und Magnolienwälder in voller Blüte. Während des Sommermonsuns (Juni bis September) herrscht ein feuchtes Klima und es können heftige Regenschauer und Gewitter auftreten.
Der Nachmonsun bringt Tage von unglaublicher Klarheit, die die Größe der Berge noch beeindruckender wirken lassen. In den Bergen ist jetzt die beste Zeit zum Trekking. Allerdings muss man sich auf etwas niedrigere Temperaturen einstellen. Oberhalb von 4.000m fallen die Temperaturen nachts auch mal unter -10 Grad. Niederschläge zu dieser Zeit sind zwar selten, jedoch nicht ganz ausgeschlossen.
Dies ist die klassische Einteilung des Klimas in Nepal. Jedoch ergeben sich auf Grund des weltweiten Klimawandels in den letzten Jahren immer wieder Abweichungen, sodass das Wetter nicht mehr präzise vorausgesagt werden kann. Generell kann man sagen, dass Bergsicht in den Monaten von Oktober / November bis Februar / März möglich ist. Aber der Klimawandel und die Luftverschmutzung können die klare Sicht beeinträchtigen.

Quelle Klimadiagramm und weitere Klimainformationen unter:
http://www.iten-online.ch/klima/asien/nepal/kathmandu.htm

Zeitverschiebung

Zur mitteleuropäischen Zeit beträgt die Zeitverschiebung für Nepal plus 3,75 Stunden (Sommerzeit) bzw. plus 4,75 Stunden (Winterzeit).

Praktisches

Mitnahmeempfehlungen

Für Wanderungen &Trekking:
Kleidung und Schuhe

Leichte Kleidung aus Baumwolle für den Tag. Pullover und leichte Jacke für den Abend.
Von November bis Februar braucht man abends warme Kleidung und eine warme Jacke! Regenschutz. Hut, lange Hosen, langer Rock, T-Shirts, Hemden, Blusen, Socken (dünne aus Baumwolle und dicke aus Wolle für Klosterbesuche und für die Wanderschuhe), Trainings- oder Schlafanzug, Unterwäsche (u.a. warme, lange, Unterhose), Waschlappen, 2 Handtücher. In Kathmandu können Kleider gewaschen werden.
Für Frauen Kleider und Hosen, die keinen Anstoß erregen (Keine Shorts, große Ausschnitte und enge Kleider).
Für das Trekking: Tagsüber trägt man am besten eine gute Windjacke, für die Abendstunden kombiniert mit einem Fleece. Gut eignen sich Kleidungsstücke, die je nach Temperatur in Schichten getragen werden können. Gute Wind- und Regenjacke, evtl. leichte Daunenjacke, warmer Pullover, Fleece, Halstuch, Stirnband, Kappe oder Hut (Sonnenschutz).
Zweckmäßig für Kathmandu sind bequeme Laufschuhe, da nicht alle Straßen asphaltiert sind und gute, eingelaufene und bequeme Trekkingschuhe für die Wanderungen.

Diverses

Alle Toilettenartikel mitnehmen, Medikamente (lt. Liste unter "Gesundheit und Impfungen"), Taschenmesser (nicht ins Handgepäck), Sonnenbrille, Notizmaterial, Kugelschreiber, mind. 2 Passfotos, Flickzeug (Nadel, Faden, Sicherheitsnadeln), gute Taschenlampe, Taschentücher, Ohropax, Fernglas, evtl. Schirm oder Regenschutz, biologisch abbaubare Seife und Waschmittel aus der Tube, Verschließbare Plastiktaschen (zum Trockenhalten der Kleidung, Schlafsäcke und Medikamente), Wasserflasche oder Thermosflasche, warmer Schlafsack (bei großen Höhen bis -10°) bei Bedarf mit Baumwoll- oder Seideninlett (neuwertige Daunenschlafsäcke können in Kathmandu günstig ausgeliehen werden), Teleskopwanderstöcke; ggf. quadratische Sitzunterlage; Waschmittel aus der Tube
Fotoausrüstung (bitte denken Sie genügend Akkus, Speicherkarten bzw. Filme, Blitzlicht und Batterien mitzunehmen. UV- oder Skylight-Filter wegen der starken Sonneneinstrahlung).

Währung

Den ersten Geldumtausch (Euro in bar) nehmen Sie am besten direkt bei Ankunft am Flughafen vor. Große Banknoten in Euro sind von Vorteil. Es ist nicht nötig vorher in USD zu wechseln. Lassen Sie sich kleine Scheine geben, die Sie oft brauchen werden.  In Kathmandu gibt es Geldautomaten, an denen man Rupien mit EC / Maestro-Karte oder Kreditkarte erhalten kann. Sie können Ihr Geld zu fairen Preisen auch im Hotel Vajra bzw. im Shechen Guesthouse wechseln
Die nepalesische Währung ist die Rupie (Rs) = 100 Paise.

Kommunikation

Die Post ist in Nepal relativ langsam und unzuverlässig. Die Hotels übernehmen die Postformalitäten für Sie. Nutzen Sie keine öffentlichen Briefkästen, und geben Sie die Post direkt im Hotel auf.
Von Kathmandu aus können Sie gut und über Internet sehr günstig internationale Telefongespräche führen. In Boudhnath und Thamel gibt es viele Telefon- und Internetshops, die diesen Service anbieten. In entlegenen Gebieten ist es oft schwierig und teuer Telefonverbindungen ins Ausland herzustellen.

Vorwahl von Nepal nach Deutschland: 0049, nach Österreich 0043, Schweiz 0041. Vorwahl von Deutschland nach Nepal: 00977.

Versicherung

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Die Versicherung können Sie direkt bei Buchung Ihrer Reise bei NEUE WEGE abschließen. Ein umfangreiches Versicherungspaket der „MDT“ mit Reisekrankenversicherung, Medizinischer Notfallhilfe und Reisegepäckversicherung kann auch über NEUE WEGE gebucht werden, bzw. ist je nach Reise auch schon inbegriffen (s. "Enthaltene Leistungen").

Zusätzliche Ausgaben

Die Nebenkosten sind in Nepal gering. Wenn Sie mit dem Service zufrieden waren, dann ist ein angemessenes Trinkgeld angebracht, denn die Löhne sind in ganz Asien niedrig und die Leute freuen sich über einen zusätzlichen Verdienst. In Nepal sind ca. 50 - 100 Rupien für kleine Dienstleistungen angebracht. In den Restaurants in Kathmandu ca. 10 %. Persönliche Reiseleiter und Fahrer, die wesentlich zum Gelingen der Reise beitragen, erwarten eine großzügige Geste. Rechnen Sie hier je nach Zufriedenheit mit ca. 5 Euro /Tag.
Achtung: Während der Trekkingtour können Getränke in den Lodges teilweise recht teuer sein, da alle Flaschen hinauf getragen werden müssen.

In den Klöstern ist es üblich, sich mit einer Spende zu bedanken, ca. 100 Rupien pro Besuch. Bitte spenden Sie 500 bis 1000 Rupien bei persönlichen Audienzen mit hohen Lamas oder dem tibetischen Arzt, der kein Honorar verrechnet.

Fotografieren:

Das Fotografieren in den Klöstern muss oft extra bezahlt werden und kann je nach Ort bis zu 10 USD und mehr pro Foto kosten.

Einkaufen & Souvenirs

Nepal ist ein wahres Paradies für Souvenirhungrige. Überall im Land werden Ihnen Souvenirs angeboten und Handeln ist wichtig. Gut einkaufen können Sie im Bereich der New Road-Freak Street und im Ortsteil Thamel. Bei der Stupa von Bodnath gibt es einen sehr schönen und unbedingt empfehlenswerten Tibetermarkt. In Kathmandu bekommen Sie u.a. Tibetische Teppiche, Silberwaren, Silberschmuck, Kleidung aus Baumwolle, Wollpullover, Reispapierdrucke, Bronzestatuen, Antiquitäten verschiedenster Art (die allerdings oft nur alt aussehen), Seidenstoffe, Khukurimesser, Masken aus Pappmache, Decken aus Yakwolle, Kupferarbeiten, Dharmagegenstände, Buddhastatuen, Thankas und vieles mehr. Etwa zwischen 10 und 19 Uhr sind die Geschäfte geöffnet. Der Samstag ist der Ruhetag in Nepal. Touristengeschäfte und Trekkingläden haben auch an Samstagen auf.

Karte

Wissenswertes

Strom

Die Stromversorgung in Nepal ist mit 220-240 Volt und 50 Hz in etwa identisch mit der deutschen. Bitte beachten Sie, dass es in Nepal täglich zu Stromausfällen kommt. Daher empfehlen wir generell die Mitnahme einer Taschenlampe. Die Steckdosen haben drei dicke Stifte, Hotels haben allerdings oft universale Steckdosen in die auch europäische oder amerikanische Stecker passen. Dennoch ist die Mitnahme eines internationalen Adapters empfehlenswert.

Kultur

Religion

Rund 80 % der Bevölkerung Nepals sind Angehörige des Hinduismus. Nepal ist das einzige Land, in dem der Hinduismus die Staatsreligion ist. Weiterhin sind rund 15 % der Bevölkerung als Buddhisten ausgewiesen (insbesondere auch im Königreich Mustang). Andere Religionen und Glaubensrichtungen werden ebenfalls toleriert.
Zu früherer Zeit war der Buddhismus stärker vertreten, doch da das Bekenntnis zum Hinduismus soziale Vorteile mit sich bringt, zeigen die Statistiken nicht, wie viel Nepalis zwar „offiziell“ Hindus sind, inoffiziell aber einen anderen Glauben praktizieren bzw. die Inhalte verschiedener Religionen mischen.
Für Buddhisten besteht ein großer Unterschied zwischen Buddhismus und Hinduismus. Buddhismus ist kein Götterglaube, sondern die Lehre des Buddha. Buddha lehrt Methoden, um Erleuchtung zu erlangen, genannt Dharma. Der Mahayana Buddhismus lehrt Methoden, um Erleuchtung für sich und alle Lebewesen zu erlangen. Aus der Sicht des Buddhismus kann nur Erleuchtung erlangt werden, indem man das heilige Dharma praktiziert.
Für Hindus werden die Buddhas und die erleuchteten Meditationsgottheiten des Vajrayana einfach in die eigene große Götterwelt integriert und religiöse Nepalesen glauben alle auch an Buddha.
Der tibetische Buddhismus unterscheidet sich stark von der ursprünglichen Lehre des historischen Buddha (Weltentsagungslehre des Theravada- oder Hinayana-Buddhismus) und ist eine Spielart des Tantrismus ("Diamantpfad"), der auch in Tibet, der Mongolei und Bhutan lebendig ist. Tantra ist sehr vielgesichtig und mehrdeutig. Ein Element unter vielen ist die Umwandlung des Eros (als Form von Lebensenergie) in spirituelle und weltliche Energie.

Besondere Verhaltensweisen

Bitte bedenken Sie, dass in Nepal viele Sitten, Vorstellungen und Gebräuche anders sind als in Mitteleuropa. Diese Fremdartigkeit ist eine der Eigenschaften, die die Besucher faszinieren und begeistern. Dieses Anderssein fordert aber von jedem europäischen Besucher Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber den Gastgebern.
Heilige Kühe besitzen einen religiösen Status, sodass sie tun und lassen können was sie wollen. Bitte niemals eine Kuh schlagen, denn es stehen Strafen auf diese Tat. Das Betreten von Tempelanlagen ist oft nur ohne Schuhe gestattet. Wenige Tempel sind für Nicht-Hindus gänzlich gesperrt.
Keine Zärtlichkeiten öffentlich untereinander auszutauschen. Schon ein Kuss auf offener Straße gehört dazu. Trotz der Hitze sollten Sie den Körper immer bedecken. Frauen sollten lange Hosen oder Röcke tragen. Männern ist es nicht gestattet, mit freien Oberkörpern umher zu laufen!
Eine Begrüßung auf nepalesisch vollzieht man nicht per Handschlag, sondern legt beide Handflächen gegeneinander und hält sie so vor das Gesicht und begrüßt dann den Gegenüber mit "Namasté" oder "Namaskar".
Sollten Sie einen Tempel oder einen hohen Lama besuchen, ist es ein Zeichen von Höflichkeit und Respekt, einen Seidenschal zu überreichen, den man vom Lama als Segen zurückerhält. In Asien gibt man bei der Begrüßung von Meistern nicht die Hand, sondern verbeugt sich.
Sie werden oft an Tschörten vorbei kommen. Diese werden mit großer Hingabe verehrt und wurden gebaut, um örtliche Gottheiten, Dämonen oder Geister zu befriedigen. Sie sollten einen Tschörten, wie auch Mani Steine bitte unbedingt immer im Uhrzeigersinn umgehen. Auch die Gebetsmühle eines Lamas wird im Uhrzeigersinn gedreht und auch Klöster und Tempel sollten in dieser Richtung begangen werden. Erde und Universum drehen sich nach buddhistischer Vorstellung ebenfalls in dieser Richtung.
Manche Gebetsmühlen sehen schon sehr alt und abgenutzt aus, aber das mindert in keiner Weise ihre Bedeutung und Kraft. In den Gebetsmühlen befinden sich Papierrollen mit Gebetsformeln, die durch das ständige Drehen in ihrer Wirkung verstärkt werden. Wenn Sie all diese religiösen Symbole respektieren, werden Sie rasch die besonderen Gepflogenheiten und Werte der Kultur dieser Region kennen und schätzen lernen.

Sprache

In Nepal kommt man auf den gängigen Touristenpfaden gut mit Englisch aus. Außerhalb helfen nur ein guter Sprachführer und viel Geduld.

Essen & Trinken

Nepal wartet mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken. Viele Restaurants haben sich in den letzten Jahren auf den Geschmack der Besucher eingestellt und bieten daher westliche Küche an. Die Qualität und Sauberkeit ist in den gängigen Restaurants sehr gut.

Traditionelle nepalische Küche ist leicht zu erhalten, da in den einfachen nepalischen Restaurants fast ausschließlich das schon legendäre Standardgericht Dal Bhat angeboten wird: Reis, Linsen und Gemüse. Dieses Gericht wird in Nepal zu jeder Tageszeit serviert. Es kann bei Bedarf und Wohlstand auch mit Zugaben wie etwa Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Eiern und scharfen Soßen ergänzt werden. Eine weitere Spezialität der Küche in Nepal sind Momos (Teigtaschen mit Fleisch- oder Gemüsefüllung). In den Restaurants werden westliche Getränke, wie Softdrinks oder Bier angeboten. Tee, in Form von grünem Tee, Buttertee oder Milchtee (Chai) ist jedoch das Nationalgetränk.

Literatur

Wir empfehlen dringend sich für die Reise einzulesen und sich auf Besichtigungen mit Reiseliteratur vorzubereiten. Über Nepal und Tibet gibt es sehr viele Bücher und Publikationen. Eine kleine Auswahl interessanter Bücher ist hier aufgelistet.

Verschiedene Reiseführer

Bradley Mayhew, Joe Bindloss, Stan Armington:
Nepal (Lonely Planet Nepal) von Lonely Planet Publications. 8. Auflage. 2008 (broschiert) ISBN-10: 1740596994

Ludmilla Tüting, Iris Kobek, und Ram Pr. Thapa:
Marco Polo Reiseführer Nepal. 6. Auflage. 2005 (Taschenbuch), ISBN-10: 3829700172

Nelles Guide Nepal
Ausgabe: 2009 ISBN-10: 3-88618-812-4 ISBN-13: 978-3-88618-812-3

Hans-Joachim Aubert, Andreas Gruschke, und Jürgen Winkler:
Das Dach der Welt. Himalaya und Karakorum - Tibet – Nepal. 2005 (Gebundene Ausgabe) ISBN-10: 3865170544

Allgemein

Studienkreis für Tourismus und Entwicklung:
•    Nepal Verstehen – Sympathie Magazin. 2008. (Broschüre)
•    Hinduismus Verstehen – Sympathie Magazin. 2007. (Broschüre)
•    Buddhismus Verstehen – Sympathie Magazin. 2000. (Broschüre)

Christina Grossmann, Juliane Grossmann, und Ralf Grossmann:
Erlebnis Nepal. Zu Fuß durch die Stille von Wishbohn. 3. Auflage. 2005 (Broschiert) ISBN-10: 3980964760

Edwin Schmitt:
Nepal. 2. Auflage. 2008 (Gebundene Ausgabe), ISBN-10: 3763370315

Geo-Redaktion:
Geo Special Himalaya. Die sieben schönsten Trekking-Routen. 04/2002 (Taschenbuch) ISBN-10: 357019342X

Dieter Glogowski:
Nepal. Wo Shiva auf Buddha trifft. 2006 (Gebundene Ausgabe)
ISBN-10: 3765443875

Pal Nagyivan:
Am Pipalbaum werden wir uns wiedersehen. Sechs Erzählungen über Begegnungen in Nepal. 1. Auflage. 2005 (Broschiert).  ISBN-10: 3938157194

Tibetischer Buddhismus

Anagarika Govinda:
Der Weg der weißen Wolken. Erlebnisse eines buddhistischen Pilgers in Tibet. 2. Auflage. 2004 (Gebundene Ausgabe), ISBN-10: 3502611483

Anagarika Govinda:
Grundlagen tibetischer Mystik. 5. Auflage. 1999 (Gebundene Ausgabe) ISBN-10: 3502612315

Anagarika Govinda:
Lebendiger Buddhismus im Abendland. 1995 (Broschiert), ISBN-10: 3442126096

Alexandra David-Neel:
Lamaismus Heilige und Hexer. Glaube und Aberglaube im Lande des Lamaismus. 2. Auflage. 1999 (gebundene Ausgabe) ISBN-10: 3931152022

Kalu Rinpoche:
Den Pfad des Buddha gehen. 2002 (Gebundene Ausgabe), ISBN-10: 3502623406

Bokar Rinpoche und Bokar Rinpoche:
Der Tod und die Kunst des Sterbens im Tibetischen Buddhismus. 1992 (Sondereinband) ISBN-10: 3892330131

Chögyam Trungpa:
Das Herz des Buddha. Buddhistische Lebenspraxis im modernen Alltagsleben. 1993 (Gebundene Ausgabe), ISBN-10: 350265610X

Sogyal Rinpoche:
Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben: Ein Schlüssel zum tieferen Verständnis von Leben und Tod. O. W. Barth. (Gebunden - 2006)

Sogyal Rinpoche:
Funken der Erleuchtung. Buddhistische Weisheit für jeden Tag des Jahres. O. W. Barth. (Gebunden - 2006)

Khyentse, Jamyang:
Weshalb Sie kein Buddhist sind. Windpferd. 3. Auflage. 2010. ISBN 978-3-89385-564-3.

Bücher können Sie auch direkt über unsere Homepage unten auf den jeweiligen Reiseseiten unter dem Punkt „Literatursuche“ zu Ihrer Reise“ beziehen.

 

Multimedia    

www.youtube.com; Dilgo Kyentse Rinpoche; Dzongsar Kyentse Rinpoche