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Schweiz

Einreise
Klima & Zeit
Praktisches
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Kultur
Literatur

Einreise

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis in die Schweiz einreisen. Für Kinder ist die Einreise mit Kinderausweis, Kinderreisepass oder mit Eintragung in den Reisepass eines Elternteils (bis 01.11.07 vorgenommene Eintragung) möglich.
www.auswaertiges-amt.de

Bei Einreise mit dem Pkw ist darauf zu achten, dass in der Schweiz eine Autobahnvignette erforderlich ist. Informationen hierzu finden Sie unter www.kfz-auskunft.de oder www.swissinfo.org.

 

Sicherheitshinweise

Die Schweiz gilt als sicheres Reiseland, in dem Sie sich rundum wohl fühlen können. In Touristenzentren und an sehr belebten Plätzen sollten Sie sich genauso vorsichtig wie in Deutschland verhalten, um Taschendiebstähle zu vermeiden.

Gesundheit und Impfungen

Es empfiehlt sich eine Reiseapotheke für kleinere Beschwerden dabei zu haben. Informationen hierzu bekommen Sie bei Ihrer Apotheke des Vertrauens.

Klima & Zeit

Klima

Die Schweiz ist klimatisch gesehen zweigeteilt. So findet man nördlich der Alpen ein gemäßigtes Klima, wie es für Mitteleuropa typisch ist, südlich des Gebirges ist das Klima bereits mediterran. Jedoch gibt es innerhalb einer Klimazone sogar regionale Unterschiede, was durch die Höhenlage der Orte bedingt ist. Generell kann man sagen, dass in dem Gebiet des Jurabogens, des Mittellandes und der Voralpen ein ähnliches Wetter herrscht, welches teils stark vom Wetter in der südlichen Schweiz abweicht.

In Flims verläuft von Dezember bis Mitte April die Wintersaison mit Schnee, viel Sonnenschein und einer angenehm trockenen Kälte.
Hier erleben Sie einen märchenhaften Winterwald, ob mit der Kutsche oder zu Fuß und können auf wunderschönen Winterwanderwegen spazieren.

Die Sommersaison geht von Juni bis Oktober. In dieser Zeit ist es angenehm warm, im Hochsommer sogar bis zu 30 Grad, sodass Sie im Caumasee schwimmen können, der sich trotz Schmelzwasser schnell erwärmt und Temperaturen von ca. 24 Grad erreicht. Besonders schön ist auch die Wiesenblüte im Juni & Juli, vor allem in den abgelegenen Tälern und Dörfern. Ebenso reizvoll ist der Flimser Wald Richtung Conn (Rheinschlucht), wo Sie abwechselnd Laub- und Nadelbäume, Erika und Wacholderbüsche sehen werden.

Der goldene Herbst besticht mit wunderschönen Farben der Laubbäume und ist an schönen Tagen noch herrlich warm.
 

Quelle Klimadiagramm und weitere Klimainformationen unter:
http://www.iten-online.ch/klima/europa/schweiz/st_moritz.htm

Zeitverschiebung

In der Schweiz gilt wie bei uns die Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Praktisches

Mitnahmeempfehlungen

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, feste Schuhe für eventuelle Bergtouren (für den Klettersteig werden Helm und Seil empfohlen, die im Ort gemietet werden können), einen Badeanzug und im Winter warme Kleidung mit.

Währung

Die in der Schweiz genutzte Währung sind die Schweizer Franken, wobei 1 Schweizer Franke 100 Rappen oder Centimes entspricht.
Geld können Sie in Banken tauschen. Diese haben in den Großstädten im Allgemeinen von Montag bis Freitag von 08:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. In den ländlichen Regionen sind die Filialen von Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:30/17:30 Uhr geöffnet, allerdings sind hier regionale Abweichungen möglich.
Auf Flughäfen und in Bahnhöfen gibt es Wechselstuben für Währungen, Reise- und Euroschecks. Diese haben von 06.00-21.00 Uhr und oft bis 23.00 Uhr geöffnet.
Außerhalb der Banken kann in der ganzen Schweiz an einer Vielzahl von Bankautomaten rund um die Uhr Geld abgehoben werden. Akzeptiert werden in- und ausländische Maestro-Karten (Bankautomat-Karten) und die gängigen Kreditkarten.

Als Zahlungsmittel werden im Hotel Kreditkarten, EC-Karten, Post Card (Schweiz) und Bargeld in Schweizer Franken und fremden Währungen (hier gilt der Tageskurs) akzeptiert.

Versicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung, die wir obligatorisch zusätzlich für Sie abschließen, falls Sie es nicht ausdrücklich anders wünschen. So sind Sie finanziell geschützt, falls Sie Ihre Reise aus gutem Grund doch nicht antreten können.
Darüber hinaus können Sie bei Bedarf eine Reisegepäck-, Kranken- und Soforthilfe-Versicherung abschließen. Die gewünschten Versicherungen können Sie direkt zusammen mit Ihrer Reise bei NEUE WEGE buchen und sich ganz beruhigt auf den Urlaub freuen. Bitte beachten Sie im Einzelnen die Versicherungsbedingungen.

 

Einkaufen & Souvenirs

Typische Souvenirs aus der Schweiz sind neben der bereits erwähnten Schokolade und dem weltbekannten Käse auch die Schweizer Messer und Uhren, die für eine ganz besondere Qualität stehen.

Karte

Umwelt

Die Schweiz ist dicht besiedelt und wirtschaftlich hochentwickelt. Daher wurde das Land schon ab den 1950er Jahren mit Umweltproblemen konfrontiert. In der Folge traten strenge Umweltgesetze in Kraft. Sie förderten die Entwicklung sauberer Techniken und Verfahren, die heute in aller Welt zum Einsatz kommen. Dennoch gibt es nach wie vor viel zu tun. Zu den größten aktuellen Herausforderungen zählen die drastische Senkung der Treibhausgasemissionen und die Notwendigkeit, den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen. Für letzteres hat der Bundesrat Mitte 2009 eine nationale Strategie festgelegt, um genügend Flächen für die Entwicklung der Biodiversität zu sichern, unnötige Beeinträchtigungen zu vermeiden und die Anerkennung der Biodiversität zu erhöhen. Außerdem engagiert sich die Schweiz stark für die internationale Zusammenarbeit im Bereich des Umweltschutzes.

Kultur

Religion

In der Schweiz dominieren die beiden Hauptreligionen Katholizismus (41,8%) und Protestantismus (35,3%). Daneben gibt es eine Reihe Konfessionslose (11,1%), einige Muslime (4,3%) und viele weitere kleine Religionsgruppen.

Sprache

In der Schweiz gibt es vier Sprachen. Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die Landesprachen neben einer Vielzahl von Dialekten.
In der deutschsprachigen Schweiz lebt die Mehrheit der Bevölkerung. In 18 von 26 Kantonen spricht man vorwiegend schweizerdeutsche Dialekte.
Im Westen des Landes, in den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg und Jura in der Suisse romande, spricht man Französisch. Drei Kantone sind zweisprachig: in Bern, Freiburg und im Wallis spricht man Deutsch und Französisch.

Im Tessin und in vier südlichen Tälern Graubündens wird Italienisch gesprochen. Darüber hinaus spricht man im Kanton Graubünden auch noch Deutsch und Rätoromanisch. Die Rätoromanen sind mit 0,5% der Bevölkerung die kleinste Schweizer Sprachgruppe. Innerhalb dieser Gruppe gibt es fünf beziehungsweise sechs verschiedene Sprachen: Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader. Seit 1982 gibt es zusätzlich das Rumantsch Grischun, das ein sprachlicher Kompromiss zwischen den fünf rätoromanischen Sprachen ist.

 

Essen & Trinken

Den Tag startet der Schweizer mit dem „Morgenessen“ oder dem „Zmorge“, was dem kontinentalen Frühstück entspricht. Zum „Znüni“ – eine Zwischenmahlzeit am Vormittag – gibt es meist einen Café Cremè und ein „Gipfeli“ (Hörnchen). Zum Mittagessen - auch als „Zmittag“ bezeichnet - wird traditionell warm gegessen. Der Nachmittag wird dann durch das „Zvieri“ unterbrochen und abends folgt als letzte Hauptmahlzeit das „Nachtessen“ oder das „Znacht“. Vor dem Abendessen ist in der Schweiz der Apero sehr beliebt, der mit einem Sektempfang vergleichbar ist. Hier wird jedoch Wein gereicht und dazu gibt es Käsehäppchen – zum Beispiel aus dem Hartkäse Sbrinz – oder Mostbröckli (eine Räucherfleischspezialität) und Bündnerfleisch.

Besondere Erwähnung verdienen das regional unterschiedliche Schweizer Brot, die süße Kuchenauswahl und natürlich die berühmte Schweizer Schokolade und der Schweizer Käse. Schokolade gibt es pur in einer enorm großen Auswahl in den unterschiedlichsten Sorten, so dass man bei einem kurzen Besuch nur einen Bruchteil davon probieren kann. Ebenfalls riesig ist die Auswahl an Schweizer Käse: Es gibt Kuh-, Schaf- und Ziegenkäse in den verschiedenen Fett- und Reifegraden.

Die Schweiz ist sehr regional geprägt und so hat auch jede Gegend ihr eigenes Nationalgericht, das aber meist im ganzen Land gegessen wird. In der Deutschschweiz sind Kartoffelgerichte weit verbreitet, wovon das bekannteste die Rösti sind. Aus der französischsprachigen Schweiz stammt das berühmte Käsefondue und im italienischsprachigen Tessin herrschen dagegen Pasta und Pizza vor. Eine besondere Spezialität sind dort außerdem die Polenta und die Esskastanien.

Literatur

Es gibt eine Vielzahl an literarischen Werken, die sich mit der Schweiz beschäftigen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle zwei Bücher für die Schweiz empfehlen, der Ihnen auf interessante Art und Weise das Land mit all seinen Einzigartigkeiten näher bringt.

Verschiedene Reiseführer


Vis-à-vis Reiseführer:
Titel: Schweiz
ISBN-13: 978-3831006212

Susann Sitzler:
Titel: Grüezi und Willkommen
Die Schweiz - Ein Länderporträt
ISBN - 13: 9783861536611