Tai Chi Taiji Hände Mann Tai Chi Taiji Hände Mann

Qi Gong im Überblick

Durch Qi Gong, die Jahrtausende alte Methode zur Gesundheitsförderung, pflegen Sie Ihre Gesundheit, sowohl die Ihres Körpers als auch die Ihres Geistes. Durch das "Studieren" der Bewegungen Ihres Qi Gong-Lehrers, werden einerseits Ihre Wahrnehmung und das sensorische Lernen, andererseits Ihre Empathie und Bewegungskoordinierung gefördert. So trainieren Sie durch Qi Gong neben Körper und Geist auch Ihr Gehirn an sich.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über Qi Gong, über die Hintergründe dieser Übungsform, wie Qi Gong ausgeführt wird und wogegen Qi Gong besonders gut hilft.

In diesem Jahr bieten wir Ihnen übrigens eine große Vielzahl an Qi Gong-Reisen mit qualifizierten Qi Gong-Kursleitenden an. Es geht nach Mallorca, Griechenland, Sardinien, an die Algarve oder an die Lykische Küste, ins Allgäu, an die Ost- oder die Nordsee, nach Tirol, Südtirol, nach Laos oder Vietnam. Gerne beraten wir Sie persönlich zu Ihrer nächsten Qi Gong-Reise unter +49 (0)2226-1588-00 oder unter info@neuewege.com.

Hintergrund

Mit seiner rund 6.000 Jahre alten Geschichte gehört Qi Gong zu den ältesten Übungspraktiken zum Gesunderhalt des Körpers. Beim Qi Gong werden Bewegungen, Körperhaltungen und der Atem trainiert. "Qi" () steht für Lebensenergie und "Gong" () für Arbeit. Man kann es also etwa als "Die Arbeit an der Lebensenergie" übersetzen.

Über die Jahre hat sich Qi Gong immer weiter entwickelt. Während es zu Beginn als eine Art Kampftraining genutzt wurde, kamen mit der Zeit auch gesundheitliche Aspekte hinzu. In China wurde Qi Gong oftmals in Klöstern buddhistischer oder daoistischer Natur gepflegt und praktiziert. Während Qi Gong zu Zeiten der Kulturrevolution in China in den 60er und 70er Jahren nicht mehr oft ausgeführt wurde, erlebte die Übungspraxis im Anschluss daran ihr Comeback. In den 80er Jahren erreichte es auch europäische Gefilde, wo es sich teilweise in seiner ursprünglichen Form erhält, teilweise aber auch neue Aspekte hinzugefügt werden. Insgesamt gibt es rund 100 offiziell anerkannte Qi Gong-Strömungen.

Oftmals werden Qi Gong und Tai Chi miteinander in Verbindung gebracht. Und obwohl beide sich in der Tat sehr ähneln, gibt es doch einen großen Unterschied zwischen ihnen. Während sich Tai Chi mehr den Elementen aus der Kampfkunst widmet und nach außen hin orientiert ist, so fokussiert sich das Qi Gong auf die innere Ausrichtung.


Praxis

Die Qi Gong Praxis konzentriert sich vor allem auf zwei Wege - Übungen, die in Ruhe und Übungen, die in Bewegung ausgeführt werden. Im Qi Gong brauchen Sie keine zusätzlichen Gerätschaften zum Üben. Ihr Körper und Geist allein reichen aus, um Qi Gong zu praktizieren.

Am besten ist es, Qi Gong nicht für sich alleine zu lernen, sondern einen erfahrenen Qi Gong-Lehrer zu suchen. Dieser kann Sie von Anfang an unterstützen und Ihnen die richtigen Haltungen und Bewegungsabläufe beibringen. Unsere Qi Gong-Kursleiter gehören allesamt zu diesen erfahrenen Lehrern, die die Übungen auch individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen können. Wichtig für Ihre Haltung ist, dass Sie unten fest verwurzelt wie ein Baum sind und im oberen Körperbereich ganz leicht wie die Äste jenes Baums.

Um die Energiepunkte in Ihrem Körper richtig zu aktivieren und auf diese Weise Ihr Qi gut leiten zu können, sollten die Übungen stets mit großer Konzentration, Genauigkeit und Disziplin durchgeführt werden. Ihre Gedanken müssen dabei fließend sein, Sie sollten nichts versuchen zu erzwingen, sondern die Ruhe von selbst einkehren lassen.

Am besten lässt sich Qi Gong am Morgen nach dem Aufwachen oder am Abend zwischen 17 und 19 Uhr üben. Laut des Qi Gong sind diese beiden Zeiten die aktiven Zeiten innerhalb der Natur und passen somit zum Grundgedanken des Qi Gong. Auf unseren Qi Gong-Gruppenreisen üben Sie ebenfalls zu diesen beiden Tageszeiten und können so Ihr Qi auf natürliche Weise aktivieren.


Hilft gegen...

Qi Gong hilft gegen...

  • ein geschwächtes Immunsystem
  • Stress und Anspannung
  • Gelenkschwierigkeiten und Arthritis
  • "Einrosten" des Körpers
  • chronische Schmerzen, z.B. chronische Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • das metabolische Syndrom und Diabetes
  • Krebs (als begleitende Therapieform)
  • Schlaflosigkeit
  • Fehlhaltungen
  • Bluthochdruck und Angina Pectoris