25.07.2016Teilen

Kurkuma - Das Ayurveda-Symbol der Sonne

...spendet Energie und wirkt reinigend.

Kurkuma – botanischer Name Curcuma longa - ist eines der wichtigsten und vielseitigen Gewürze in der ayurvedischen Ernährungslehre. In Indien wird schon seit Jahrtausenden Kurkuma angebaut und verwendet. Die Kurkuma-Pflanze gilt als heilig und wird zur Heilung und bei religiösen Zeremonien verwendet. Bereits von klein auf ist Kurkuma in Südostasien in der ayurvedischen Ernährung integriert. Es harmonisiert und balanciert die drei Doshas und gilt deshalb als ausgleichendes Heilmittel.

In der Caraka Samhita - einem der ältesten medizinischen Texte des Ayurveda - wird Kurkuma mit folgenden Heilungs-Effekten in Verbindung gebracht:

  • innerlich reinigend
  • heilungsfördernd
  • das Aussehen verbessernd
  • entgiftend, blutreinigend
  • gegen Entzündungen der Haut

Über 6.000 Studien - nicht nur aus Asien sondern auch aus der westlichen Welt - dokumentieren die Vorteile für die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten. Inzwischen wird bei einigen Erkrankungen sogar die kombinierte Verwendung von pharmakologischen Medikamenten mit Kurkuma von Ärzten empfohlen.

Kurkuma wirkt antiseptisch, antibakteriell, gegen Viren, antineoplastisch (gegen Tumore), kann Infektionskrankheiten heilen und aktiviert das Immunsystem zur Selbstheilung. Entzündungshemmende Inhaltsstoffe wirken bei Gelenkentzündungen wie Arthritis sowie Haut-, Muskel- und Sehnenverletzungen nach Verletzungen oder Operationen. Auch zur Senkung und Einregulierung der heute viel diskutierten Gesundheitsindikatoren wie Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Blutzuckerspiegel kann Kurkuma beitragen.

Genießen Sie die leckeren Gewürze der ayurvedischen Küche

Insbesondere spricht für die Verwendung von Kurkuma, dass es keine Nebenwirkungen hat. Bei einer langfristigen Studie wurde festgestellt, dass die Gabe von 8 Gramm Kurkuma täglich keine negativen Begleiterscheinungen auslöst. Zwar klagten einige Teilnehmer über Auswirkungen auf den Verdauungstrakt, jedoch ist diese Wirkung von Kurkuma als positiv einzustufen. Kurkuma wird durch sein Gehalt an Bitterstoffen sogar explizit zur Behandlung von Sodbrennen, Darmproblemen und der Aktivierung von Verdauungssäften in Magen, Leber und Galle eingesetzt.

Bei der Verwendung von Kurkuma als Heilmittel ist die Dosierung ausschlaggebend. Zur Vorbeugung reicht eine niedrige, aber ständige Zuführung von Kurkuma. Bei akuten Erkrankungen wie Entzündungen, Verletzungen oder sogar Krebs oder bei langfristiger Behandlung von Bluthochdruck, Cholesterinspiegel-Senkung oder Diabetes sollte man anstreben, schnell eine wirksame Dosierung zu erreichen. Dies geht einerseits mit dem Kurkuma-Gewürzpulver selbst oder mit Nahrungsergänzungsmitteln. Dabei ist zu beachten, dass Kurkuma leider nicht wasser- sondern fettlöslich ist. Man kann also nicht einfach Kurkumapulver oder -tee mit heißem Wasser aufbrühen und einen umfassenden Heilungseffekt erwarten. Kurkuma muss immer mit etwas Fett eingenommen werden, z.B. einem Löffel Kokosöl, wertvolles Leinöl oder mit anderen hochwertigen Öl.

Ein weiterer Faktor, der die Aufnahme von Kurkuma und damit den gesundheitsfördernden Effekt steigert, ist die gleichzeitige Einnahme oder Verwendung von Pfeffer. Das besonders in schwarzem Pfeffer enthaltene Piperin kann laut Studien die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um unglaubliche 2.000 % steigern. Dadurch geht weniger von dem in Kurkuma enthaltenen Wirkstoff Kurkumin verloren, da der Körper auch gerade das Kurkuma-Pulver nicht vollständig verwerten kann. Das Piperin ist sozusagen ein Hilfsstoff in der Nahrungsmittelaufnahme, der auch bei anderen Pflanzenstoffen die Verfügbarkeit und Aufnahme steigert.

Aufgrund der komplexen Zusammenhänge und der täglich schwer zu realisierenden Einnahme von Kurkuma weichen wir heutzutage gern auf Nahrungsergänzungsmittel aus. Denn nicht jeder mag den Geschmack von Kurkuma und selbst wenn, würde man ja nicht jeden Tag sein Essen mit einer therapeutischen Menge Kurkuma würzen. Wenn Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird, sollte man unbedingt auf eine wirksame Tages-Dosierung achten:

  • Mindestens 1,2 Gramm Curcuma Longa Pulver täglich
  • zusätzlich: Mindestens 300 mg Kurkumin (Extrakt aus Kurkuma, dem die hohe und effektive Wirkung des Kurkuma zugeschrieben wird)
  • kombiniert mit schwarzem Pfeffer oder Piperin (Bioperine) mit einem Anteil von ca. 1 %
  • rückstandskontrolliert und laborgeprüft mit Zertifikat
  • ohne Füllstoffe, Laktose, Trennmittel

Bei akuten Erkrankungen sollte man diese Tages-Dosis je nach Wohlbefinden verdoppeln. Leider kommt vermehrt gerade in Gewürzen die Verunreinigung mit Pestiziden, Strahlung, Schwermetallen oder Gentechnik vor. Daher ist es wichtig, bei Präparaten, die es nicht in Bio-Qualität gibt - wie die meisten Extrakte - auf die Reinheit der Zutaten zu achten. Ein achtsamer Hersteller, der seine Zutaten fein abstimmt und von einem unabhängigen Labor auf Verunreinigungen überprüfen lässt, ist die Firma Mount Natural.

Sie sehen, Kurkuma ist wirklich ein wunderbarer Wirkstoff aus der Ayurveda-Lehre, der vorbeugen, heilen und zu besserem Wohlbefinden und mehr Energie beitragen kann. Wenn Sie Wissenswertes über Kurkuma noch ausführlicher dargestellt nachlesen möchten, finden Sie weitere Informationen unter www.kurkuma-superfood.info.