NEUE WEGE Yogalehrerin Linda Kirchgessner
02.06.2020 Linda Kirchgesser

Reisebericht: Mit Yin- und Yang-Yoga innere Balance finden


Eine Erklärung zu Yin und Yang
Viele Boote befinden sich entlang des Sees
Kursleiterin praktiziert Yin Yoga
Die Route zum Hotel
Umringt von grünen Wäldern liegt das Seehotel Niedernberg an einem ruhigen See

Wir leben in einer Zeit, in der alles um uns herum immer schnelllebiger und hektischer wird. Wir haben oft das Gefühl uns anpassen zu müssen, um nicht unterzugehen.

Für meine erste Yogareise hatte ich mir daher das Ziel gesetzt, Yin und Yang – das Passive und das Aktive – wieder in Einklang zu bringen und dabei die innere Balance zu finden. Wir sind am Morgen mit zwei Stunden Hatha-Yoga (Yang) in den Tag gestartet und nachmittags haben wir zwei Stunden Yin-Yoga praktiziert, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Beim Yang-Teil konnten die TeilnehmerInnen schrittweise unterschiedliche Asanas (z.B. Adho Mukha Svanasana (Herabschauender Hund) oder Virabhadrasana III (Krieger III)) kennenlernen. Natürlich waren Gleichgewichtsübungen ein wichtiger Teil der Asanapraxis, um die Balance auch auf der körperlichen Ebene zu finden.

Yin-Yoga dagegen ist ein sehr ruhiger und meditativer Übungsstil. Durch das lange Halten der Asanas (3-5 Minuten) lernt man mitunter ganz neue Muskeln im Körper kennen. Loslassen steht hier im Vordergrund - nicht nur auf der körperlichen, sondern vor allem auch auf der geistigen Ebene. Um Yin-Yoga besser kennenzulernen, gab es am ersten Tag eine kleine Einführung, in der ich erklärt habe, was Yin-Yoga ausmacht und worin die Unterschiede zum Yang-Yoga (Hatha-Yoga) liegen und die Yogaschülerinnen durften ein paar „Schlüssel-Asanas“ ausprobieren. Die anderen fünf Tage war jeweils ein Element aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) das übergeordnete Thema. Zu jedem Element gehören zwei Meridiane (= Energieleitbahnen im Körper, in denen das Chi fließt), sowie Emotionen. Während Savasana, der Schlussentspannung, habe ich eine passende Geschichte zur jeweiligen Emotion vorgelesen. Zum Abschluss der Stunde bekamen die Teilnehmerinnen drei Reflektionsfragen, ebenfalls mit Bezug auf die Emotion und Geschichte.

Erfreut kann ich sagen, dass sich die Teilnehmerinnen am Ende der Woche ausgeglichener und „mehr in ihrer inneren“ Mitte gefühlt haben. Wir hatten eine tolle Zeit in Niedernberg!

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