Bhutan - Nachhaltige Tourismusentwicklung
Bhutan hat sich bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt. Die bhutanische Regierung bemüht sich von Beginn an die internationalen Besucherströme gezielt zu regulieren.
Als einziges Land verfolgt das kleine Königreich das Prinzip des Bruttonationalglücks. Dieses basiert auf vier Grundpfeilern:
- Sozial gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur
- Bewahrung und Förderung kultureller Werte
- Schutz der Umwelt und
- Gute Regierungs- und Verwaltungsstrukturen
Mit diesem Konzept als Grundlage für die touristische Entwicklung im Land steht einem nachhaltigen Tourismus nichts mehr im Wege.
Doch mit der Zeit sind die Besucherzahlen deutlich gestiegen und eine nachhaltige Entwicklung wurde hinterfragt. Vielen sind die negativen Auswirkungen des Massentourismus bekannt, beispielsweise Beeinträchtigung der Umwelt oder „schleichender Verlust“ der eigenen Kultur.
Nicht jedoch bei Bhutan. Gespräche mit Bhutan- und Tourismusexpert:innen zeigen: Trotz steigender Besucherzahlen profitiert das Land vom Tourismus. Etwa durch Arbeitsplätze, denn ein Großteil der touristischen Leistungen wird von lokalen Unternehmen erbracht.
Bhutan schützt seine Natur konsequent: In der Verfassung ist verankert, dass mindestens 60 % der Landesfläche bewaldet bleiben, und Plastiktüten sind verboten. Dank der großen Waldflächen und der geringen Industrie bindet Bhutan nach eigenen Angaben mehr CO₂, als im Land ausgestoßen wird. Ein weltweit seltener Fall.
Diese Aspekte sind nur ein kleiner Teil der Effekte auf das Land. Diese Beispiele zeigen, wie konsequent Bhutan Natur und Kultur in den Mittelpunkt seiner Tourismuspolitik stellt – und warum das Land international oft als Beispiel für einen behutsamen Tourismus genannt wird.
Klöster, Bergdörfer und weite Wälder: Bhutan ist ein Reiseziel, das lange nachwirkt. Wer das Königreich selbst entdecken möchte, findet bei uns ausgewählte Bhutan-Reisen.“
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© Michael Straif
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