Interview mit Yogalehrerin Alexandra Meraner
Was als studentisches Ausprobieren begann, wurde durch eine Krise zur Berufung: Alexandra Meraner hat sich selbst mit Yoga aus einem Burnout herausgeholfen und beschloss danach, diese transformative Kraft so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.
Im Interview erzählt sie, was Yoga für sie zur Lebenshaltung macht und warum Selbstfürsorge kein Luxus, sondern ein Recht ist.
Liebe Alexandra,
NEUE WEGE: Was hat dich ursprünglich dazu motiviert, mit Yoga (Qi Gong oder anderen Übungsart) zu beginnen und wie hat sich dein Weg bis heute entwickelt?
Alexandra Meraner: Als Studentin habe ich mit Yoga begonnen, als junge Mutter hatte ich ein Burnout und mir mit Yoga selbst herausgeholfen, da begann mein eigentlicher Yogaweg, da ich diese Erfahrung und die Möglichkeiten so vielen Menschen wie möglich zur Verfügung stellen wollte. Das war auch der Startschuss für meine vielen Yoga-Ausbildungen
NEUE WEGE: Wie würdest du deinen Übungsstil beschreiben? Welche Schwerpunkte prägen deine Arbeit?
Alexandra Meraner: Yogatherapie, Gesundheitsyoga und Achtsamkeitsschulung. Ich möchte Yoga für wirklich alle Menschen zugänglich machen. Ich habe schon mit Tauben, Blinden, Menschen im Rollstuhl etc Yoga gemacht.
NEUE WEGE: Welche Bedeutung haben Meditation, Achtsamkeit oder innere Praxis in deinem Leben und in deinem Unterricht?
Alexandra Meraner: Mein Leben ist Yoga, es hat für mich keinen Sinn, nur auf der Matte Yoga zu praktizieren, Yoga ist eine Lebenseinstellung für mich. Im Unterricht nutze ich diese Tools um meine Teilnehmer dabei zu begleiten sich selbst besser kennenzulernen und ihre wahre Essenz zu finden.
NEUE WEGE: Dein Warum: Was bewegt dich daran, Menschen auf Reisen zu begleiten – und nicht nur im Studio oder im Alltag zu unterrichten?
Alexandra Meraner: Auf Reisen kann ich mit meinen Teilnehmern schneller in die Tiefe gehen, da im Urlaub schon ein gewisses Maß an Entspannung vorhanden ist, außerdem zeigen sich bei mehreren Tagen Yogapraxis hintereinander mehr von den wunderbaren Veränderungen, die Yoga bewirken kann.
NEUE WEGE: Was dürfen die Gäste während einer gemeinsamen Kurswoche mit dir erwarten – fachlich wie menschlich?
Alexandra Meraner: Ich unterrichte mit dem Herz, es darf gelacht werden, es ist Raum für Tränen, die Teilnehmer sind bei mir gut aufgehoben und sie erleben mich authentisch und echt.
NEUE WEGE: Für wen ist deine Reise besonders geeignet?
Alexandra Meraner: Für jeden, der sich selbst näher kommen möchte, entspannen möchte, sich wieder besser wahrnehmen will, oder auch keiner Beschwerden loswerden mag.
NEUE WEGE: Was unterscheidet deine Art zu unterrichten von anderen?
Alexandra Meraner: Ich bin im Unterricht ausschließlich für meine Teilnehmer da, mein Ego hat im Unterreicht keinen Platz! Und ich habe so viele Weiterbildungen und Ausbildungen, die meine Art zu unterrichten auszeichnen, vor allem bei verschiedensten Beschwerdebildern.
NEUE WEGE: Was bringt DICH außerhalb der Yogamatte schnell wieder in Balance?
Alexandra Meraner: Natur , meine Familie und Reisen
NEUE WEGE: Was möchtest du unseren Gästen mit auf die Reise geben – jenseits von Yoga?
Alexandra Meraner: Dass es so wichtig ist, sich um sich selbst zu kümmern! Dass wir alle ein Recht darauf haben glücklich und zufrieden und vor allem gesund zu sein UND dass wir selbst ganz viel dafür tun können.
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