Der Ganges in Rishikesh
16.03.2016 Dorothea Pletschacher

Reisebericht Indien: Entdeckungsreise Mutter Ganges - Indien für Fortgeschrittene


Götterstatuen in Kalkutta Dorothea Pletschacher
Pilgerstätte Bihar Sharif Dorothea Pletschacher

Bis jetzt kannte ich Indien aus wunderbaren Ayurveda-Kuren in Südindien, traumhaften Beachtrips nach Goa oder Reisen zu den Backwaters im Hinterland von Cochin.

Mir war schon klar, dass meine Reise zu den Ufern des Ganges noch einmal ein ganz neues Kapitel in meinen Indien-Erfahrungen aufschlagen würde. Bedenken hatte ich besonders wegen dem Essen unterwegs und den Hygienestandards vor Ort, zum Beispiel auf den Trips in einem der berüchtigten indischen Züge.

Die Reise von der Millionenstadt Kalkutta über die Tempelstadt Bodhgaya, die heilige Stadt Varanasi, über das Yoga-Dorf am Fuße des Himalaya - Rishikesh - hin zur beschaulichen Stadt Haridwar würde ich rückblickend als „Indien für Fortgeschrittene“ bezeichnen. So hat es sehr gut gepasst, dass alle Teilnehmer unserer kleinen und sehr harmonischen Gruppe Indien-erfahren und auch sonst schon weit gereist waren.

Eine Flut von echten Highlights wartete auf uns! Wir sahen hinduistische und buddhistische Tempel mit ihren zahlreichen Gottheiten, beeindruckende religiöse Rituale an den Ufern des Ganges, u.a. in Varanasi, Rishikesh und Haridwar – wunderbare Pilgerstätten und traumhafte Landschaften; all diese Sehenswürdigkeiten waren hinterlegt mit der Buntheit indischen Lebens, der Armut der Bevölkerung, der Liebe der Inder für Blumen sowie alles Plüschige und Knallbunte.

Incredible India! Das waren unsere Stationen:

  • Kalkutta, quirrlige Millionenstadt mit großen Blumenmarkt
  • Bodhgaya, vielfältige Tempelstadt, religiöses Zentrum der Buddhisten
  • Varanasi, mystische heilige Stadt, wer hier beerdigt wird, entgeht der Wiedergeburt
  • Rishikesh, Yoga-Spot am Fuße des Himalaya, Hotel mit Traum-Lage direkt am Ganges
  • Haridwar, heilige Stadt, Hotel mit Top-Restaurant, am Ufer des Ganges; hier finden die religiösen Massen-Feste (kumbh mela) statt

Unsere Reiseführerin Leonor, die aus Spanien stammt, perfekt Deutsch spricht (und auch Hindi!), hat sich um die Gruppe sehr fürsorglich und liebevoll gekümmert. Die ganze Reise war perfekt organisiert, was in Indien nicht gerade leicht ist, und Leonor wusste wirklich zu allen Aspekten der Reise etwas Spannendes zu erzählen. Auch das vorwiegend vegetarische indische Essen haben wir alle sehr genossen und Leonor kannte in allen Orten die kulinarischen top-spots.

Durch die vielfältigen faszinierenden Eindrücke wirkt die Göttin Ganga Reise bis heute nach – und die nächste Indien-Reise ist schon fest geplant!

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