29.01.2026 NEUE WEGE Gast Uli H.

Reisebericht Indien: Panchakarma & der Klang in mir selbst

 

SwaSwara bedeutet der Klang in mir selbst. Das ist ein schönes Wort für den Ort, den mein Mann und ich uns für eine Panchakarma-Kur in Indien ausgesucht haben. Auf diese Suche nach dem Klang in uns selbst wollten wir uns begeben.

 

Mann sitzt auf Terrasse
Frau springt am Strand
Sonnenuntergang über den Back Waters
Männer in einem Kunst Studio
Yoga mit Ausblick Uli Hawel
Sonnenuntergang über dem Meer

Am Flughafen von Goa wurden wir am frühen Morgen von einem Fahrer des Resorts abgeholt und in 3 1/2 Stunden in den Bundesstaat Karnataka zum SwaSwara gebracht. Das Resort liegt idyllisch oberhalb des OM Beaches. Die Lage besticht durch eine ruhige, naturnahe Atmosphäre, die sofort zur Entspannung einlädt. Die mit lokalen Materialien und Handwerkskunst gebaute Anlage fügt sich harmonisch in die umliegende Landschaft ein und schafft eine warme Verbindung zwischen der Natur und den Reisenden.

Die Wohneinheiten sind Reihenhäuser, die etwas versetzt angeordnet sind, so dass jeder seine Privatsphäre hat. Sie sind sehr großzügig gestaltet, mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten, einer Dachterasse und einem zentralen innenliegenden Garten. Von der Veranda hat man einen schönen Blick über den angelegten See ins Grüne.

Das Resort verfügt über zwei sehr schöne Yogaräume, in denen täglich mehrere Unterrichtseinheiten angeboten werden. So kann man den Tag mit Pranayama starten und die Asanapraxis daran anschließen. Wenn das Wetter mitspielt, findet der Pranayama-Unterricht am Meditation Hill statt. Dort wurde eine Plattform mit Blick zum Sonnenaufgang am Om Beach errichtet — eine wunderschöne Atmosphäre. Zusätzlich werden Yoga Nidra Klassen und Meditationseinheiten angeboten, so dass alle während des
Aufenthaltes die passende Yogapraxis finden.

Nach einem wunderbaren indischen Frühstück hatten wir unsere Konsultation mit dem Ayurveda-Arzt, in der wir uns beide sehr gut aufgehoben fühlten. Aufgrund dieses Gesprächs wurde ein individueller Therapieplan für jeden von uns erstellt. Dieser wurde auch mit der Küche geteilt, sodass unser Speiseplan mit den Therapien abgestimmt wurde.

Die Massagen wurden in der Regel von denselben beiden Therapeuten ausgeführt. Sowohl mein Mann als auch ich waren nach der ersten Massage von der Fürsorge und der Qualität der Massagen begeistert. Besonders gut hat uns gefallen, dass man morgens und nachmittags je eine Massageeinheit hatte.

Neben den Massagen ist die Ernährung ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ayurvedakur. Die Mahlzeiten wurden, wie bereits erwähnt, individuell auf jeden Gast zusammengestellt und auf sehr schön angerichteten Tellern am Tisch serviert. Neben den drei Hauptmahlzeiten werden vormittags Säfte und nachmittags Obst angeboten. Das Essen war köstlich und stammt zum Großteil aus dem eigenen Garten.

Um den Klang in sich selbst zu finden, bietet das SwaSwara Resort eine Besonderheit an: Es gibt ein Art-Studio, in dem jeden Tag ein Künstler vor Ort ist, um interessierte Gäste zu begleiten oder in verschiedenen Techniken anzuleiten. Man kann töpfern und mit vielen unterschiedlichen Materialien malen und zeichnen. Es ist ein
Ort, um Neues auszuprobieren. Wir beide haben das Art-Studio sehr genossen und nutzten es nahezu jeden Tag. Eine wundervolle Ergänzung zu einer Ayurvedakur.

Für uns war diese Ayurvedakur eine besondere Erfahrung mit vielen schönen Erlebnissen, dem Kennenlernen interessanter Menschen, die dort ebenfalls eine Kur gemacht haben, und dem Team des Resorts. Wir haben es so sehr genossen, dass wir schon die nächste Kur dort gebucht haben.

Wir können es nur weiterempfehlen.

Namasté Uli
 

zum SwaSwara

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