07.05.2026 NEUE WEGE Yogalehrerin Carmen Signer

Reisebericht Italien: Chakra Flow unter sizilianischer Sonne


SA / SO – Ankommen mit Meerblick

Schon die Fahrt zum auf dem Felsen thronenden Kalura-Hotel entpuppt sich als ein kleines Sizilien‑Best‑of. Beim ersten Abendessen schallt vergnügtes Lachen am langen Yogatisch. Meerblick inklusive.

Der erste morgendliche Vinyasa‑Flow erhält tierische Unterstützung. Die Hauskatze erscheint pünktlich zu unseren cat-cows und unsere Möwe Charly - mehr später zu ihr - klopft ebenso pünktlich und energisch ans Fenster zum Ende von Savasana. 

Zum Colazione auf der Sonnenterrasse kann Yogi und Yogini sich nochmals meditativ dem Auspressen frischer Orangen hingeben, um das Wurzelchakra nebst via Flow zu aktivieren auch noch zu vitaminisieren.

Abends genießen wir im Shala Yin Yoga zum Loslassen. Ein erdendes Tagesende, das mit italienischen Köstlichkeiten beim Abendessen finalisiert wird.
 

MO – www ganz offline “Wandern, Wärme, Wasser”

Mit aktiviertem Wurzelchakra geht es hoch Richtung Sakral-Chakra. "Bergauf dopio" scheint das Tagesmotto zu werden. Es entscheiden sich einige Yoginis, Cefalù von oben zu betrachten beim altehrwürdigen Castello. Der Aufstieg ist absolut lohnenswert und der Ausblick unbezahlbar.

Andere kühlen sich im Meer ab oder finden ihr Gleichgewicht auf dem SUP. Die Abendsession zelebrieren wir diesmal auf einer herrlichen Sonnenterrasse. Was für ein wärmender Ausklang.
 

DI – Solarplexus im Sonnenmodus

Das Solarplexus-Chakra strahlt heute mit der Sonne um die Wette. Vor dem besonnten Pool praktizieren wir unsere immer intensiver werdenden Namaskara Varianten. An verschiedenen Yogaspots entdecken wir neue körperliche und innere Räume.

Auch nach Cefalù werden neue Wege gefunden, die es vorher noch nicht gab, aber zum entspannenden Yin, welch' hingebungsvolles Loslassen, schaffen es immer alle rechtzeitig und fast (schmunzeln inklusive) ohne Umwege zurück.

Erkenntnis des Tages: Vertrauen schafft neue Wege.
 

MI – Herzraum & Höhen

Die Morgenpraxis gehört dem Herzchakra, hoch über dem Meer mit Weitblick bis zum Horizont. Jede Welle unterstützt beim Loslassen.

Nachmittags frönen wir wieder unterschiedlichen Freuden: Meer, Siesta, Aufstieg zum Rocche mit grandiosem Blick und Gelato-Belohnung. Das gestern dem Meer geopferte Chakra-Kettchen taucht – im wahrsten Sinne des Wortes - wieder auf. Karma.

Der abendliche Herzöffner macht uns so feinfühlig und vertraut, dass das gemeinsame Essen und Lachen noch inniger wird. Sogar ein Klavierständchen meinerseits lasse ich, was eine Premiere ist, erklingen. 
 

DO – glasklar blaues Halschakra & Feuer im Eis

Dem vierten und fünften Chakra widmen wir die bislang energievollste Morgenpraxis. Das Summen nach der gestrigen Pranayama Session mit Humming Bee wird wiederbelebt bei Zucchero's „Donne“. Was für ein warmer Klang ausnahmsweise mal wieder im Shala. Der Himmel will scheinbar kurz zeigen, dass das Blau des Halschakra erst erarbeitet werden soll. DAS haben wir definitive erreicht. 

Pünktlich zum Eisbaden, welchem sich eine kleine Gruppe vertrauensvoll verschrieben hat, blinzelt sie im aufklarenden Himmel wieder hervor - mich berührt dieser Tagesgang besonders. Das Spiel des Wetters gekoppelt an unser Vorhaben, im Wissen darum, dass die ersten fünf Chakren komplett in harmonische Schwingung versetzt sind, freue ich mich auf die Atemmeditation - sie wirkt, als ob das Feuer im Eis loderte.

Ein Tag, der nicht nur stimmlich vibriert, bei einigen Yogis sogar mit zusätzlich individuellen Alignment Lektionen.
 

FR – Stirn & Krone – Weite zum Abschluss

Unsere Atemmeditation öffnet den inneren Blick und weitet ihn zugleich über die Wellen des Meeres Weitblick nach innen wie nach außen. Beim Steinritual darf alles Belastende dem Wasser und seinen wegspülenden Wellen übergeben werden. Ein gemeinsam gesungenes Mantra beschließt die Woche: leicht, klar und verbindend.
 

SA - Abschied “Nichts dauert ewig”

Endlich kein laaaaaaanges, gehaltenes Uttkatasana mehr, wenn ich mich beim Guiden mal wieder im Atmen vergesse. Aber voilà, damit bewahrheitet sich bloß "Loslassen - nichts dauert ewig". Ach ja, da fliegt und kreist ja Charly noch herum; gerne auch mal mit einem großzügigen Stück Tomatenomelette vom mir. "Sharing is caring" versetzt meine außergewöhnlich liebenswerte Yogagruppe nochmals in herzerwärmendes Lachen. 

Es wird bei uns allen bleiben. Danke.
 

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