Reisebericht Kapstadt: Ein Retreat, das mehr ist als eine Reise
Für mich beginnt eine Reise schon lange, bevor der Koffer gepackt ist. Mit einer Idee und mit Neugier. Mit der Frage: Wo kann ein Ort entstehen, an dem wir wirklich ankommen dürfen? Genau aus dieser Haltung heraus bin ich nach Kapstadt gereist, um unser 12-tägiges Yoga-Retreat selbst zu erleben. Ein Abenteuer, das mich selbst eingeladen hat, neue Wege zu gehen.
Neue Retreat-Orte zu entdecken heißt für mich auch, ins Unbekannte zu gehen. Zu prüfen, zu planen, zu vertrauen. Und genau dann entsteht das, worauf es ankommt: ein Ort, der sich leicht anfühlt.
Die Anreise war lang, doch kaum hatte ich den ersten Blick auf die umliegenden Berge und die weite Landschaft Phakalanes, spürte ich, dass hier etwas Besonderes auf mich wartete. Phakalane wirkt leise und genau darin liegt für mich seine Kraft. Die Luft scheint klarer, die Gedanken ruhiger. Ich merke, dass ich hier einfach langsamer werden darf.
Die Yoga-Plattform unter freiem Himmel wurde schnell mein Lieblingsplatz. Jana, unsere Yogalehrerin, führte uns durch die Einheiten, die ganzehitlich gleichzeitig stärkten. Ich konnte im eigenen Tempo üben, spürte, wie Atem und Bewegung sich verbinden, und merkte, dass diese Praxis weit über das Körperliche hinausgeht.
Essen, Rückzug, Rhythmus
Das Essen war frisch, ausgewogen und voller Aromen. Es ging nicht nur darum, satt zu werden, sondern wirklich genährt zu sein.
Die stilvoll eingerichteten Zimmer bieten mir Rückzugsräume zwischen all den Eindrücken. Zeit zum Lesen, Nachdenken oder einfach, um Energie zu tanken Genau dieser Wechsel aus Gemeinschaft und Ruhe schafft für mich den besonderen Rhythmus des Retreats.
Kapstadt erleben
Kapstadt selbst lässt sich nicht in Worte fassen. Man muss die Stadt einfach erleben. Die Kombination aus Meer, Bergen und Licht vermittelt eine besondere Weite.
Gemeinsam mit Manfred, unserem lokalen Partner, erkundete ich die Highlights der Region: den Blick vom Tafelberg, die dramatische Küste am Kap der Guten Hoffnung, die putzigen Pinguine am Boulders Beach und die Farbenpracht botanischer Gärten. Ich probierte Wein auf einem kleinen Weingut, das zwischen sanften Hügeln lag, und staunte über die Ruhe, die mich dort umfing.
Ein Ausflug in die Karoo zeigte mir eine andere Seite der Region: rau, still, fast meditativ. Auf Safari begegnete ich den „Big Five“. Die Kontraste der Landschaft, Meer, Berge, Halbwüste, waren beeindruckend, und ich spürte, wie lebendig Südafrika ist.
Hinter der Leichtigkeit
Was sich für unsere Teilnehmende wie ein fließendes Erlebnis anfühlt, entsteht durch viele Entscheidungen im Hintergrund. Orte werden geprüft, Partner sorgfältig ausgewählt und Abläufe abgestimmt. Jana und Manfred als unsere Partneragentur vor Ort waren ein zentraler Teil dieses Prozesses.
Denn unser Anspruch ist nicht nur, Reisen zu organisieren. Wir möchten Räume schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen, loslassen können und den Mut finden, neue Orte zu entdecken.
Dieses Retreat war mehr als ein Aufenthalt. Es war eine Erinnerung daran, dass es sich lohnt, neue Orte zu entdecken, neue Rhythmen zu spüren und auch mal den Mut zu haben, ins Unbekannte zu gehen. Genau diese Entscheidungen machen Reisen besonders und die Erfahrungen bleiben lange bei mir.
Und genau darum planen wir bereits weitere Retreats für 2027, mit derselben Neugier, Sorgfalt und Freude am Entdecken.
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