Eine Farbenpracht aus Obst und Gemüse auf dem Markt in Funchal
27.12.2019 NEUE WEGE Yogalehrerin Shyney Vallomtharayil

Reisebericht: Mit Patanjali Freude und Harmonie finden


Meditation auf dem Weg zu den Lava-Höhlen auf Madeira
Nicht umsonst wird Madeira auch Blumeninsel genannt
Traumhafter Regenbogen über dem Meer
Ausflug zu den Wasserfällen auf Madeira

Obwohl meine Herzensinsel Lanzarote ist, habe ich mich in Madeira schwer verliebt. Es war Mitte November und dennoch waren die Temperaturen warm und mild. Der Flughafentransfer klappte genauso warmherzig und problemlos, wie der restliche Aufenthalt.

Das Hotel Estalagem ist in ein Haupthaus und ein Schwesternhaus Da Vila unterteilt. Die meisten Teilnehmerinnen wurde im Haupthaus untergebracht. Eine Teilnehmerin und ich selbst verbrachten unsere Nächte in Da Vila, welches in ein paar Minuten zu Fuß erreichbar und wunderschön gelegen ist.

Am ersten Abend war ich bereits überwältigt von den Eindrücken: Warmes, mildes Klima, wunderschöne Blumen, ein wirklich tolles Haus, sehr nettes, warmherziges Personal und auch kulinarisch wurden wir sehr verwöhnt. Bevor ich auf die Gruppe traf, durfte ich mir den Yoga-Raum ansehen und hatte gleich ein wohliges Gefühl. Ein großer, warmer Raum, bodentiefe Fenster, ein herrlicher Blick in den Garten, direkt vor den Fenstern ein schöner, alter Baum. Auch die Teilnehmerinnen haben sich in dem Yoga-Raum sehr wohl gefühlt. Jedoch haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben auch draußen, während des Sonnenaufgangs, Yoga mit frischer Luft, rundum Meerblick und toller Energie praktiziert.

Die Gruppe war eine schöne Mischung aus verschiedenen Persönlichkeiten. Es war eine harmonische Gruppe und wir haben viel gemeinsam gelacht. Zwei Damen unterrichteten selbst Yoga, die restlichen Teilnehmerinnen hatten teils noch keine Berührung mit Yoga, teils praktizierten sie seit Jahren regelmäßig Yoga.

Den achtgliedrigen Pfad nach Patanjali haben wir in dieser gemeinsamen Zeit vertieft und die Teilnehmerinnen haben acht Ebenen des Yoga kennengelernt. Dieser Weg war für alle Teilnehmenden neu. So verstanden sie, dass Yoga weitaus mehr ist, als reine Körperübungen. Sie waren sehr glücklich über die Unterlagen, die ich für sie vorbereitete. Und wo kann man die Inhalte von Patanjali, dem Vater des Yoga, besser vermitteln als auf der wunderschönen Blumeninsel? Freude und Harmonie konnten wir hier wahrhaftig finden!

Neben Yoga haben wir auch gemeinsame Aktivitäten unternommen. So haben wir eine eindrucksvolle Levadawanderung gemacht. Hier konnten wir die Levadas (Wasserkanäle) begleiten, haben die Natur genießen dürfen und uns über einen Wasserfall gefreut. In der freien Natur haben wir dann Achtsamkeits- und Atemübungen aus dem Yoga gemeinsam praktiziert, ein wunderschönes Gefühl!

Der zweite Ausflug führte uns nach Funchal, die Hauptstadt Madeiras, die ca. 30 Fahr-Minuten entfernt liegt. Beide Fahrten wurden kostenlos von dem Hotel für uns angeboten. Funchal hat einiges zu bieten: Nette Gassen, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten. Wir sind mit der Seilbahn nach Monte hochgefahren und ein paar von uns stiegen mutig in die traditionellen Straßenschlitten, ein großer Spaß! Dann entdeckten wir eine Straße, in der alle Türen von Künstlern bemalt wurden. Dieser Ort hatte eine ganz besondere Atmosphäre, wir waren alle sehr beeindruckt. Wer in Funchal ist, darf natürlich die Markthalle nicht verpassen!

Ich habe meinen Teilnehmerinnen angeboten, eine Atemübung gemeinsam zu praktizieren, wenn wir in Funchal sind. Diese haben wir vorher im Yoga-Raum erlernt. Einige von ihnen haben das Angebot gern angenommen. Mitten im Getümmel der Markthalle haben wir uns auf uns selbst konzentriert, ganz bewusst die Atemübung durchgeführt und uns dabei gut gefühlt. Denn mir war wichtig zu zeigen, dass wir Yoga anwenden können. Immer und überall. Vor allem dann, wenn wir Yoga brauchen, um uns zu stärken, um bei uns selbst zu bleiben.

Den dritten Ausflug habe ich für die Gruppe organisiert. Wir haben uns mit einem ortskundigen Taxifahrer eine andere Seite der Insel anschauen dürfen, haben eine Lava-Höhle bestiegen, konnten uns natürliche Meerwasser-Pools anschauen und natürlich haben wir unterwegs noch so einige Wasserfälle sichten können. Einen eindrucksvollen Wasserfall gab es übrigens auch fußläufig vom Hotel Da Vila, einfach wunderschön!

Als Ayurveda-Expertin habe ich natürlich einen kostenlosen Vortrag über Ayurveda gehalten, der sehr gut ankam und Lust auf mehr machte. Denn bereits im Februar 2020 geht es nach Kerala, Süd-Indien. Bei dieser Reise wird dann Ayurveda und Yoga kombiniert.

 

Fazit:

Madeira ist eine wunderschöne, energetische Insel mit tollen Ausflugsmöglichkeiten; ein traumhaftes Hotel mit wundervollem Yoga-Raum und warmherzigen Personal, kulinarischen Verwöhnprogramm und natürlich einer ganz wundervollen Gruppe. Die Mitarbeitenden von NEUE WEGE haben alles wundervoll organisiert, informiert und begleitet. Ich sage: Danke für alles. Ich hatte eine wundervolle Zeit! Namasté!

 

 

Reisetipp: Kommt mit auf die nächste Reise mit Shyney Vallomtharayil in das Bethsaida Hermitage in Indien.

 

 

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