20.02.2020Teilen

Reisebericht Naturhotel LechLife: Wenn Engel reisen

Als wir am Sonntag in Tirol ankamen, wurden wir mit Sonnenschein, blauem Himmel und einer herrlichen weißen Schneelandschaft begrüßt. Der Schnee war in der Nacht vor unserer Anreise frisch gefallen, so dass auch die Bäume aussahen wie frisch mit Puderzucker bestäubt. Es hätte perfekter nicht sein können. Zu unserem weiteren Glück wurden die Loipen am Montag morgen neu gespurt und so konnten wir nach der ersten Yogastunde und einem Frühstück, welches keine Wünsche offen lies, die ersten Schritte im Schnee machen.

Für die Anfänger gab es einen zweistündigen Einführungskurs, die Fortgeschrittenen sind gleich in die erste Rundloipe gestartet. Am Abend hatten sich alle das hervorragende 4-Gänge-Menü verdient. Da das Naturhotel LechLife auf vegane Ernährung spezialisiert ist und sogar einen eigenen veganen Koch hat, gab es neben dem Fleisch- oder Fischgang auch einen veganen Hauptgang sowie eine vegane Vorspeise, Salatbuffet und veganen Nachtisch. 

In der Folge sind wir morgens mit zwei Stunden Yogapraxis in den Tag gestartet. Wir haben mit Atemwahrnehmung begonnen, gefolgt von Übungen, die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und insbesondere die Balance fordern und fördern. Immer wieder wurde dabei die Achtsamkeit auf den Atem und die Bewegung gelenkt.

Beim anschliessenden Frühstück war der Entsafter ein Highlight und so wurde frisch gepresster Möhrensaft, wahlweise mit Apfel oder Ingwer, zum favorisierten Getränk der Woche. Nach dem ausführlichen Frühstück ging es in die Loipe. Wir konnten direkt am Hotel in die große Hahnenkamm Loipe einsteigen. Sie ist trotz einiger abschüssiger Passagen gut für Anfänger geeignet. Wir sind wir jeden Tag woanders unterwegs gewesen, konnten die Ausdauer beziehungsweise die gelaufenen Pistenkilometer steigern und haben uns zum Abschluss immer ein Plätzchen in der Sonne gesucht. An dieser Stelle kann ich den Ramba Samba Express mit dem innen fahrenden Güterzug sehr empfehlen...

Die Inhaber des Hotels haben sich ganz ausgezeichnet um uns gekümmert, unter anderem haben sie mit uns einen Ausflug in das benachbarte Tannheimer Tal gemacht, um dieses als weiteres Skigebiet vorzustellen. Bei unserer Ankunft dort starteten grade unzählige Fesselballone und so war der ganze Himmel voller Ballone, die sich bunt gegen den blauen Himmel abhoben. Niemand hatte zuvor so viele Ballone auf einmal gesehen. Ein ganz besonderes Bild!

Am Freitag Abend hatte das Hotel zu einer kulinarisch-musikalischen Weltreise geladen. Das musikalische Duo spielte auf mehreren Instrumenten und sang live zwischen den sechs Gängen und leitete mit seiner gefühlvollen Musik den nächsten Gang und Kontinent mit den entsprechenden Rhythmen ein. Zum Abschluss gab es eine Improvisation, welche die besondere Stimmung des Abends einfing.

Zum Abschluss der Woche haben wir noch einen Ausflug zur Highline 179, der längsten Fußgängerhängebrücke der Welt, gemacht. Die Brücke ist gut 110 Meter hoch und circa 400 Meter lang – ein imposantes Bauwerk! Wer sich die Überquerung zutraute, wurde für seinen Mut mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Dann ging die rundum gelungene Reise zu Ende und es stellte sich heraus, dass alle diejenigen, die mit dem Zug abgereist sind, zumindest die erste Strecke Richtung Heimat gemeinsam fahren würden. Gut gelaunt, gut erholt, gut genährt, entspannt und voller frischer Energie, gefüllt mit vielen schönen Erinnerungen ging es nach Hause. Möge dieser Zustand lange anhalten.

 

 

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Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Yogalehrerin Daniela Lautz
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