01.07.2018Teilen

Leben auf dem blauen Planeten – Wasserschutz auf Reisen

Wasser – unsere Ader des Lebens. Ein erfrischendes Bad im kühlen, klaren Wasser der Wellen am Meer oder im heimischen Badesee, wissen wir vor allem im Sommer sehr zu schätzen! Vielleicht achten Sie zuhause schon darauf sparsam mit Wasser zu verfahren. Wie Sie auch im Urlaub achtsam mit dieser essentiellen Ressource umgehen erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Verursachen Sie wenig Müll

In vielen Ländern ist die Müllentsorgung leider noch wenig ausgereift, sodass der Müll, darunter auch Unmengen an Plastik, im Meer landet. Versuchen Sie daher vor allem so wenig wie möglich Plastikmüll zu verursachen. Je nachdem wohin Sie reisen, können Sie beispielsweise einfach das Leitungswasser trinken. Sollte die Qualität nicht ausreichend sein, können Sie das Wasser auch filtern, mit Chlortabletten reinigen oder abkochen. Kochen Sie sich doch zum Beispiel jeden Abend einen leckeren Pfefferminz-Tee, lassen Sie ihn abkühlen, stellen Sie ihn über nach in den Kühlschrank und nehmen Sie ihn am nächsten Tag mit. So haben Sie jeden Tag ein erfrischendes Getränk dabei. Sollten Sie in einem Restaurant oder einer Bar ein Getränk bestellen, sagen Sie am besten direkt, dass Sie keinen Strohhalm haben möchten. Zum Einkaufen können Sie ganz einfach Ihren Rucksack oder einen Stoffbeutel zum Tragen verwenden. Außerdem können Sie leere Plastikbehältnisse wie Shampoo- oder Sonnencremeflaschen wieder mit nach Hause nehmen und dort entsorgen. Plastikmüll ist es dann zwar trotzdem, aber wenigstens landet er bei uns nicht ohne Umschweife im Meer.

Tipp: In vielen Ländern gibt es mittlerweile Initiativen, die sauberes Trinkwasser zum Auffüllen an zahlreichen öffentlichen Plätzen anbieten, wie z.B. RefillMyBottle. Lesen Sie hier mehr über das Projekt und unser Partnerhaus auf Bali.

 

Wasser ist wertvoll – gehen Sie entsprechend damit um

In vielen Regionen der Erde ist Wasser ein sehr knappes und teures Gut. Besonders in den Sommermonaten sind einige Landstriche geradezu ausgetrocknet, begünstigt wird dies auch durch den Klimawandel und die damit zusammenhängende Verstärkung der Wetterextreme. Damit genügend Wasser für alle bleibt, duschen Sie so kurz wie möglich. In einigen Ländern gibt es zudem das Problem, dass Abwässer einfach ungefiltert ins Meer geleitet werden. Verwenden Sie daher möglichst umweltverträgliche und biologisch abbaubare Kosmetik und Shampoos ohne Mikroplastik, wenig Spülmittel und Sonnencreme.

 

Wasserfreundlicher Sonnenschutz

Natürliche Gewässer wie Meere, Seen und Flüsse sind sehr sensible Ökosysteme und werden durch Sonnencreme, -öle etc. geschädigt. Auch bei Bio-Produkten sollten Sie vorsichtig sein, denn auch diese sind nur dann wirklich besser, wenn sie keine Nano-Partikel enthalten. Versuchen Sie einfach, den Sonnencreme-Konsum weitestgehend zu minimieren indem Sie sich viel im Schatten aufhalten, das wird auch Ihre Haut Ihnen danken. Tragen Sie außerdem Sonnenschutzkleidung wenn Sie sich lange im Wasser aufhalten also z.B. zum Schwimmen, Surfen, Paddeln oder Schnorcheln.

 

Ernähren Sie sich regional

Zu einem Urlaub am Meer gehört für viele frischer Fisch auf den Teller. Überfischung ist allerdings ein schwerwiegendes globales Problem und der angeblich fangfrische Fisch kommt leider oft von weit her. Wem das Meer und die Fische also wirklich am Herzen liegen, verzichtet lieber darauf. Beim Einkauf von Früchten und Gemüse sollten Sie auch darauf achten nach Saison und regional einzukaufen. Probieren Sie sich ruhig mal durch exotische Früchte und kosten Sie das, was Sie von zuhause vielleicht gar nicht kennen.

Tipp: Schlendern Sie über einen einheimischen Wochenmarkt und lassen Sie sich von der Vielfalt inspirieren. Gleichzeitig bekommen Sie einen Einblick in den Alltag und die Kultur der Locals.


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