Die strahlende Yogis im SEINZ
23.05.2023 NEUE WEGE Yogalehrerin Claudia Müller

Reisebericht Deutschland: Hatha-Yoga und Besonnenheit im Seinz


Erkunden Sie die Natur bei einer ausgiebigen Wanderung
Das Bio-Seminarhaus SEINZ
Yogalehrerin Claudia auf dem Hörnle
Genießen Sie den Blick auf das Bergpanorama
Der Ausblick vom Hörnle

Unsere Hatha-Yoga-Woche im April war inspiriert von einem Spruch von Swami Sivananda: „Besonnenheit ist der Nährboden, auf dem Weisheit gedeiht“. Da hatte unsere kleine Yogagruppe im Seinz Bio-Seminarhaus in Bad Kohlgrub offenbar den richtigen Platz gefunden, denn das Seminarhaus bezeichnet sich selbst als „Wisdom Resort“. Drei von den sieben Teilnehmenden kannten den wunderbaren, wirklich ruhigen Ort schon. Für die anderen – und für mich – war es eine neue, rundum schöne Erfahrung.

Ein äußerst angenehmes Raumklima, ein großzügiger Aufenthalts- und Essraum, sehr leckeres Essen und eine unkomplizierte, herzliche Atmosphäre wirkten sehr überzeugend. Der Rosensaal mit Holzboden und bodentiefen Fenstern war für uns ein geräumiger Yogaraum, in dem wir uns sehr wohl gefühlt haben. Wir konnten in Yogakleidung direkt vom Yoga zum Essen gehen und uns am reichhaltigen Buffet bedienen. Inhaber Christian Kramer erzählte uns sehr persönlich von der Geschichte des Hauses und gab uns Tourentipps. Wir konnten auch eins der von ihm konzipierten tiny houses besichtigen. Zwei Schweine, drei Hunde, einige Pferde und zahlreiche Hühner rundeten das Land-Gefühl perfekt ab.

Die ersten Tage unserer Yogawoche waren noch grau, neblig und manchmal auch regnerisch. Kleine Spaziergänge in den Ort und in die nähere Umgebung (zum Beispiel zum Soier See, über den Moorlehrpfad und entlang des Timberland Trails) waren trotzdem sehr gut möglich. Auch ein Ausflug ins benachbarte Murnau stand für die meisten auf dem Freizeitprogramm.

Eigentlich war es aber mal ganz schön, besonnen zur Ruhe zu kommen, auch für sich sein zu können und die Yogastunden wirklich wirken zu lassen. Die Hatha-Yoga-Praxis war geprägt von Bewegungsabläufen, länger gehaltenen Asanas, Atemübungen und abendlichen Meditationen. Zum Ende der Woche drang die Besonnenheit dann doch nach außen. Die Sonne schien, das Hörnle (knapp 1.500m) lockte. In der Höhe auf dem Berg konnten sich einige von uns dann intensiv besonnen lassen.

Das Seinz klingt nach. Bis zum nächsten Mal!

Claudia Müller

 

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