Der breite und lange Sandstrand auf Baltrum lädt zu ausgiebigen Strandspaziergängen ein
28.08.2023 NEUE WEGE Yogalehrerin Kerstin Boose

Reisebericht Deutschland: Kraft-Aufbau durch Hatha-Yoga


Blick auf das Naturhotel Baltrum
Mit Yoga- und Atempraxis neue Energie schöpfen
Das Hotel liegt im ruhigen Ostdorf der kleinen Insel Baltrum
Vom Hotel sind es nur wenige Gehminuten zum Strand

Ich liebe die Gezeiten und war schon in Vorfreude auf die Hatha-Yoga-Reise im schönen Naturhotel Baltrum auf der kleinen Nordseeinsel.

Am Anreisetag bei traumhaften Temperaturen stand fürs Kennenlernen das gemeinsame erste Essen mit der Gruppe auf der Terrasse des Hotel Witthus im Fokus. So haben wir uns nach der Fahrt mit einem schönen Essen stärken und uns kennenlernen. Der Verdauungsspaziergang führte uns zum Stand, wo wir einen wundervollen Sonnenuntergang bewundern konnten. Was für ein wundervoller Einstieg in den Yogaurlaub. Nun durfte ich schon öfters eine Yogareise für NEUE WEGE auf Baltrum durchführen, jedoch kann ich mich nicht erinnern, dass ich jemals einen so starken Wind erlebt habe.

Die erste Yogaeinheit am Strand startete mit der Meditation der Begrüßung der Himmelsrichtungen. Mit dem auffrischenden Wind übten wir Sturzprophylaxe und Standfestigkeit. Doch der Regen überraschte uns und nach kurzer Pause setzten wir die Praxis mit kräftigendem Hatha-Yoga im Yogaraum des Naturhotel Baltrum fort. Geendet hat die 2-stündige Morgeneinheit stets mit einer Meditation, so dass wir voll die Energie des Morgens genutzt und mit in den Tag genommen haben.

Alle freuten sich natürlich stets auf das reichhaltige und schmackhafte Frühstück des Naturhotels Baltrum. Manchmal war das auch schon im Yogaraum zu hören, wenn die Magen knurrten. Da wir die einzigen Gäste des Hauses waren, haben wir es voll genossen uns vollkommen frei bewegen zu können.

Für mich gehört zur Nordsee das Baden im Meer. Bei 18 Grad Wassertemperatur konnte ich fast täglich ins Meer gehen – nur Freitag war es durch den Regen zu ungemütlich. Mich in die Wellen werfen und treiben lassen ist pure Freude und Entspannung. Natürlich trifft das auch auf die langen ausgiebigen Strandspaziergänge zu, mal bei ablaufendem Mal bei auflaufendem Wasser – jeden Tag anders. Einigen der Teilnehmenden ging es wie mir und sie freuten sich, das Element Wasser vollumfänglich zu genießen.

Mit der Natur Kraft getankt hat jeder Teilnehmende auf individuell Art und Weise. Inselluft macht auch müde und hungrig, so dass tagsüber auch für alle von uns die Einkehr z.B. im Café Kluntje oder Knusperhusske für Kaffee und Kuchen auf dem Programm mit regem Austausch stand. Auch fand das Massage Angebot des Naturhotels Baltrum Anklang.

Jeder Tag stand während der Yogapraxis unter einer Überschrift, z.B. Loslassen. Dazu gab es dann einen schönen Mix zwischen kraftvollen und achtsamen Körperübungen und verschiedenen Meditationen, z.B. Atemmeditationen nach Thich Nhat Hanh und Metta-Meditationen oder wir tönten. Die Praxis wurde an die Möglichkeiten und Wünschen der Teilnehmenden angepasst und mit Variationen angeboten. So konnte jeder Teilnehmende seine individuellen Erlebnisse und Erkenntnisse gewinnen.

Das Highlight für alle war nach eine kleine Hatha-Yoga Praxis in den Dünen die Atemmediation und die Verbindungs-Meditation auf der Dünenerhöhung im Südosten der Insel. Wir haben uns mit dem Universum und uns selbst intensiv verbunden gefühlt. Es war ein traumhafter, milder Morgen mit viel Weite. Anschließend führte uns der Weg durch den Wald in den Dünen, wo wir uns mit dem Grün des Waldes für Gesundheit und Herzwahrnehmung verbunden haben. Integriert wurden auf dieser durch Verbindung getragenen Morgeneinheit auch die Gehmeditation und die 8-Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule.

Da wir eine kleine Gruppe von acht Frauen waren, sind wir abends immer mit allen gemeinsam essen gegangen. Oftmals fanden sich superleckere Fischgerichte auf unseren Tellern, häufig im Teehaus. Donnerstagabend nach einem sättigenden Besuch in der Pizzeria Primavera sind fast alle Teilnehmenden spontan in die evangelische Kirche zum Flöten-Konzert der Fleitjes gegangen. Dieses musikalische Erlebnis der Einheimischen war eine schöne Abwechslung und ein Tipp für die nächsten Besuche. Wir haben insbesondere abends alle viel miteinander gelacht und spannende Erlebnisse ausgetauscht.

Die Woche war Entspannung und für alle auf verschiedenen Ebenen eine Bereicherung. Am Abreisetag hatten wir dann nochmal richtig heftigen Wind und wir durften uns beim Gepäcktransport ganz schön gegen den Wind stemmen. Da haben wir einerseits ein bisschen neidisch auf die Leute geschaut, die die Kutsche für den Weg zum Hafen gewählt haben. Andererseits hatten wir viel Kraft in der Yogawoche aufgebaut und wir waren stolz auf uns, den Weg zu Fuß zu meistern. Erholen konnten wir uns dann wieder auf der Fähre und dem weiteren Rückweg gen Heimat.

Es war mir eine große Freude mit so einzigartigen Frauen eine Woche Yoga-Urlaub auf Baltrum zu gestalten. Ich habe sehr viel Herzlichkeit empfangen und bin tief dankbar für die Zeit. Ich schenke euch und allen anderen – natürlich mit einem entspannten Unterkiefer (das ist ein kleiner Insider) – ein Lächeln.

Namasté Kerstin

 

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