Ein grünes Nest in Goa
Meine persönliche Ayurveda-Auszeit im The Postcard Sitaram – Teil 2
Mein Morgen unter dem Banyanbaum
Der nächste Tag beginnt mit einer persönlichen Yogaeinheit auf der Außenplattform direkt vor dem mächtigen Baum. Das Licht, die Stille, die tropische Luft. Was für ein magisches Setting. Danach frühstücke ich mit Blick auf mein inzwischen lieb gewonnenes Naturmonument.
Es folgt die ärztliche Konsultation: Wie war die Nacht? Wie fühle ich mich? Wie vertrage ich die Behandlungen? Passt alles, oder muss etwas angepasst werden? Diese regelmäßigen Gespräche machen für mich den Unterschied. Ayurveda ist kein starres Programm, das einmal festgelegt und dann einfach abgespult wird. Der eigene Zustand verändert sich und die Begleitung sollte darauf reagieren.
Anschließend wartet eine weitere 60-minütige Behandlung. Den Rest des Tages verbringe ich am Pool, lese, ruhe mich aus und genieße es, nichts organisieren zu müssen. Für jemanden, der beruflich meist mehrere Dinge gleichzeitig im Kopf hat, fast schon eine kleine Disziplin.
Sechs Zimmer, viele Begegnungen und trotzdem ganz bei sich
Was das The Postcard Sitaram besonders macht, ist seine überschaubare Größe: Die Villa hat nur sechs Zimmer. Man kommt schnell miteinander ins Gespräch und tauscht Erfahrungen aus. Gleichzeitig sind die Ärztinnen und Ärzte jederzeit ansprechbar. Es gibt Vorträge und kleine spontane Zusammenkünfte zu Themen rund um Körper, Geist und Wohlbefinden.
Ich mag dieses Zusammenspiel aus Privatsphäre und bewusst gestaltetem Miteinander: Ich kann mich zurückziehen oder Anschluss finden, ganz nach Bedarf. Schon bald gehören Management, Ärzteteam und Therapeutinnen und Therapeuten selbstverständlich zu meinem kleinen Alltag. Ich fühle mich nicht wie in einem anonymen Resort, sondern wie Teil eines Hauses, in dem man sich kennt und aufeinander achtet.
Goa entdecken oder einfach bleiben?
Wenn der Kurplan es zulässt, werden Ausflüge in die Umgebung angeboten. Besonders empfehle ich einen geführten Spaziergang durch die historische Altstadt von Goa. Auch das Schwesterhaus The Postcard Mandovi lohnt sich mit herrlichem Blick über den Mandovi River.
Mein Tipp: Wer etwas mehr vom besonderen Goa-Flair erleben möchte, plant ein bis zwei zusätzliche Nächte vor oder nach der Ayurveda-Kur ein. So lässt sich die Reise wunderbar um Kultur, koloniale Architektur und ein wenig Goa-Vibes ergänzen.
Ich selbst muss gestehen: Mein grünes Nest ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich mich kaum wegbewegen möchte. Der Banyanbaum, die Ruhe, die Behandlungen und die herzlichen Begegnungen reichen mir vollkommen.
Mein Fazit als NEUE WEGE Geschäftsführerin
Das The Postcard Sitaram ist ein Ort für Menschen, die Ayurveda ernst nehmen und Wert auf Individualität, persönliche Betreuung und eine besondere Atmosphäre legen. Hier verbinden sich fundierte ärztliche Begleitung, sorgfältig ausgeführte Behandlungen und eine Gastfreundschaft, die gerade durch ihre kleinen, liebevollen Gesten überzeugt.
Ich bin mit Neugier gekommen und mit dem Gefühl gegangen, einen besonderen Rückzugsort entdeckt zu haben. Einen Ort, an dem man nicht ständig etwas erleben muss, um viel mitzunehmen. Manchmal reichen ein Morgen auf der Yogaplattform, eine gute Behandlung, ein köstliches Essen und der Blick auf einen uralten Baum, um wieder ein Stück näher bei sich anzukommen.
Und wer weiß: Vielleicht schreibe ich beim nächsten Besuch selbst eine Postkarte von dort. An jemanden, der auch dringend eine kleine Auszeit gebrauchen könnte.
Namasté und herzliche Grüße aus Goa
Katharina
Geschäftsführerin NEUE WEGE Reisen
zum Sitaram The Postcard Old Goa
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