Hoch oben auf einem Felsvorsprung in Ponta do Sol an der Küste Madeiras finden Sie das 4 Sterne Design Hotel Estalagem
02.11.2023 NEUE WEGE Yogalehrerin Cornelia Sibylle Köster

Reisebericht Portugal: Ruhe und Kraft über dem Atlantik


Yoga üben im hellen Yogaraum vom Estalagem
Kurze Abkühlung im Pool des Estalagem
Erkunden Sie die Insel bei Wanderungen
Gemeinsam Yoga üben macht sichtlich Spaß
Genießen Sie den Ausblick auf den Atlantik
Die Gruppe beim Yoga üben in der Sonne Madeiras

Bereits der Anflug auf Madeira ist atemberaubend. Es zeigen sich sattes Grün, der blaue Atlantik, bizarre Steilküsten und Bergsilhouetten. Nach sanfter Landung und schneller Kofferausgabe am Flughafen stand schon ein Fahrer mit einem Schild "Hotel Estalagem da Ponta do Sol" bereit.

Nach 25-minütiger Fahrt erreichten wir Ponta do Sol bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Ich kannte die Insel nur im Mai und war umso erstaunter, dass auch im Oktober die Blütenpracht nicht geringer war. Ich genoss das Ankommen auf der Terrasse bei einem Cappuccino mit Blick auf die Steilküste und den Atlantik. Wie der Ortsname „Ponta do Sol“ schon sagt, ist das der Ort mit dem meisten Sonnenschein auf Madeira. Dabei ist auch die Lage des architektonisch unglaublichen Hotel Estalagem faszinierend.

Die Rezeption des Hotels ist etwas höher gelegen. Sie ist über einen Fahrstuhl von der Straße aus erreichbar. Die Rezeption ist ein Ort an der natürlichen, freundlichen und entspannten Stimmung herrscht. Diese Stimmung genossen wir im ganzen Hotel während des gesamten Aufenthalts. Die beeindruckende Hotelanlage ist in mehreren Ebenen auf die Steilküste gebaut, was einen atemberaubenden Blick in alle Richtungen ermöglicht. Dieses Hotel zählt zu den schönsten Europas, findet weltweit Erwähnung und taucht zudem im Buch der schönsten Designhotels auf.

Ausgangspunkt ist eine alte Villa, in der sich die Bar mit Kamin befindet und die an drei Seiten von einer Veranda umgeben ist. Ausgehend von der Villa ist sehr modern, geschmackvoll und großzügig das gesamte Hotelareal gebaut worden. Die Zimmer sind ebenfalls großzügig gestaltet und auf allen Ebenen der Anlage, die liebevoll von den Gärtnern gepflegt wird, findet man Plätze zum Verweilen. Im Hotel finden auch Konzerte statt und am zweiten Abend fand ein Konzert einer ganz außergewöhnlichen Band statt.

Wir konnten uns total entspannt und frei bewegen, Getränke und Snacks ließen sich an der Poolbar sowie an der Hauptbar bestellen. Am ersten Abend bei leckerem Essen lernten sich alle Teilnehmer kennen. Am nächsten Morgen um 8 Uhr hatten wir unsere erste Yogastunde in dem schönen Yogaraum, bei wundervollem Blick in den Garten und im Hintergrund auf den Atlantik. Das war ein wundervoller Ort für unsere Yogawoche. Das Wetter war durchweg schön und wir konnten im Atlantik oder auch im Hotelpool baden gehen. An beiden Orten, oder auch in einem der Cafés begegneten wir uns immer wieder.

Nach einführender Basic Praxis, bei der ich mir ein Bild meiner Yogaschüler machen konnte, hatten wir kraftvolle und meditative Yogastunden, in denen sich von Tag zu Tag die Gesichter der Teilnehmer sichtlich mehr entspannten. Die Morgenstunden begannen mit Yogaübungen und Sequenzen sowie einer kleinen Meditation im Freien, an einem Platz auf der Steilküste mit Blick auf den Atlantik.

Zu unserem Thema „Mit Vinyasa-Yoga zu innerer Ruhe und Kraft“ gab uns die Natur, das Meer, die unglaublich gute Luft und unsere Hotelanlage große Unterstützung. Die Yogapraxis wurde getragen von großer Konzentration, Humor und Kraft.

Diese Verbindung in der Gruppe war großartig und wurde noch gestärkt durch tolle Ausflüge, eine Levada-Wanderung, einen Besuch in Funchal sowie eine Seilbahnfahrt, von der Steilküste hinab zu einem tropischen Obst- und Gemüsegarten (Fajã dos Padres), der nur auf diesem Wege oder per Schiff erreichbar ist. Ursprünglich landeten dort ein paar Ordensbrüder mit dem Schiff und entdeckten diesen kleinen, fruchtbaren Ort und ließen sich dort nieder. Heute kann man durch den Garten gehen und in einem kleinen Restaurant sehr lecker und frisch essen. Man hat dort auch die Möglichkeit im Meer schwimmen zu gehen.

Die Wanderungen, ganz typisch für Madeira, entlang der Levadas; gebaute Wasserläufe, die das Wasser aus den Bergen im Norden Madeiras in den wasserärmeren Süden bringen. Sie durchziehen die ganze Insel und ermöglichen Wanderungen, bei denen man relativ eben durch die Berge wandern kann. Unser Levadaweg führte uns durch Schluchten, vorbei an einem Wasserfall, begleitet von der unglaublichen Vielfalt von Pflanzen und Blumen, den Blick immer wieder frei auf die Weite des Atlantiks. Diese Ausblicke laden ein zum Staunen. Die Insel ist so vielfältig und geprägt von überwältigender, subtropischer Flora und Fauna.

Dieses Gesamtpaket hat uns alle überzeugt und den letzten gemeinsamen Abend ließen wir mit viel Spaß und etwas Wehmut beim Sonnenuntergang ausklingen.

 

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