05.11.2019Teilen

Vini-Yoga und Atem: Erholung von innen im Hotel Lechlife

So kann es gehen innerhalb einer Woche im Lechtal auf fast 1000 m Höhe: Erst T-Shirt Wetter, dann in der Mitte der Woche morgens wie Staubzucker auf den Bergspitzen – der erste Schnee!! So zog es uns anfangs in der Mittagspause alle in die Sonne, am zweiten Tag dann hoch mit der 5 Minuten entfernten Seilbahn auf den Hahnenkamm. (Preislich sehr günstig durch die Gästekarte). Von dort weiter zur Gaichtspitze, von der aus ein toller Blick ins Lechtal und ins Tannheimer Tal möglich war. Ein Teil der Gruppe vergnügte sich indessen auf den Almen oder wagten den Abstieg ins Tal, quittiert durch einen kräftigen Muskelkater am nächsten Tag.

Die Ausflugsmöglichkeiten sind übrigens dank guter Organisation des Tourismusverbandes Reutte sehr gut erreichbar. Sie sind überaus vielfältig, seien es Seen oder Berge, Wasserfälle, längste Hängebrücke Welt (!!), das Ortszentrum von Reutte mit Museum, Neuschwanstein und natürlich der Lech.
Dieser hat einen Teil der Gruppe so gereizt, dass sie sich vom Hotel E-Bikes und E-Mountainbikes ausgeliehen haben, mit dem öffentlichen Bus bis ans Ende des Lechtals gefahren sind und dann die fast 60 km Lech abwärts fuhren. Ihre Begeisterung kannte keine Grenzen, auch da sie an diesem Tag fast alleine auf der Strecke waren.

Der Lech ist ein bezaubernder Fluss. Er ist einer der letzten größeren Wildflüsse in den Alpen, der sich seinen Weg vielerorts selbst suchen darf. Viele Kiesbänke im Flusslauf und klares oft bläulich schimmerndes Wasser lassen niemanden unberührt. Sein Weg ist ein Symbol für die Kraft mit der auch Lebenswege ihre Bahnen bilden und sich nicht aufhalten lassen.

Bei täglich 4 Stunden Yoga war genug Zeit sich sowohl den Körperübungen, verbunden mit behutsamer Atemwahrnehmung, als auch dem Erlernen eines Mantras zu widmen. Sicher war es für manche Teilnehmende neu auch einmal die Atempause nach der Ausatmung bewusst wahrzunehmen und zu erfahren, wie sich dadurch Atem oder Körperspannung verändern können. Auch dem philosophischen Aspekt des Yoga konnten wir uns widmen und dadurch der Reflexion über uns, der Selbsterkenntnis, Raum geben. Tiefe Entspannung ist ja auch dadurch möglich, dass wir ein Stück weit von uns lassen können, indem wir eine neue Perspektive uns gegenüber einnehmen.

Dass es im Hotel LechLife möglich ist, nach der Yogapraxis in aller Ruhe noch gemeinsam bei Bergblickpanorama zu frühstücken, ohne dass man sich in irgendeiner Weise vom Personal gedrängt fühlt, macht das Frühstück zu einem großen Genuss.
Abends gab es ein sehr hochwertiges gemütliches Essen, immer mit einer veganen Alternative, von der wir uns manche Anregungen für die eigene Küche holen konnten. Auch das in angenehm ruhiger Atmosphäre bei freundlicher Bedienung.

Die letzte Yogasequenz verlegten wir nach draußen an den Riedener See. Bei einem meditativen Regen-, Schweigespaziergang konnten wir dieses Juwel von einem kleinen Niedermoorsee voll genießen. Seine bläulich schimmernden Quellen hatten zwar durch den Regen etwas eingebüßt, aber die herbstliche Färbung der Gräser und Blätter in und um dem See öffneten unsere Herzen. Schön dass dieser kleine See in nur 10 Minuten Fahrzeit vom Hotel entfernt ist.

Dankbarkeit kann ich nur empfinden für diese schöne Woche, Dankbarkeit für die Natur, die beteiligten Menschen, seien es Teilnehmende oder das Personal, und die reibungslose Organisation durch NEUE WEGE.

Ich freue mich sehr, dass meine nächste Reise ins LechLife 2020 in der Woche über den 1. Mai geplant ist, im Frühling, einer Jahreszeit, die wieder ganz neue Eindrücke bieten wird. Gerne auch mit Ihnen, liebe/r Lesende/r

Eure Angelika Haag-Lill

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Yogalehrerin Angelika Haag-Lill
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