02.11.2016Teilen

Reisebericht: Yoga und Ayurveda auf Sri Lanka

Yoga in Love mit Naomi

Schon die Anreise war für mich ein Erlebnis: die Landung in Colombo, der Zoll (ich empfehle den Visumsantrag im Flugzeug auszufüllen), dann sich einfinden und sammeln der Reisegruppe am Flughafen und erstes kennenlernen.

Unser Hotel das Oasis Ayurveda Resort Hambantota wartete schon mit einem Bus auf uns. So hatten wir auf der Busfahrt nach Hambantota erste Eindrücke über das Leben und Treiben der Menschen hier und der Landschaft, dem Links-Verkehr auf diesen Straßen, für mich eine völlig neue Erfahrung.

Wir kamen an und unserer Gruppe im Oasis Ayurveda Resort Hambantota wurde herzlich empfangen. Ich bekam ein schönes Zimmer ganz nach meinem Geschmack (Oasis Wings) mit Terrasse. So hatte ich dann am Tag auf meiner Liege die Möglichkeit dem hiesigen Treiben der Affen zu zusehen oder den stattlichen Pfauen. Jeden Tag wurde ich auf meinem Zimmer mit neuen dekorierten Blumen und einem Obstkorb verwöhnt.

Die Hotelterrasse mit Springbrunnen und Pool war immer unser Sammelpunkt und hatte den besten WLAN Empfang. Übrigens, schwimmen bei Vollmond im Pool sollte man sich nicht nehmen lassen. Das Meer direkt hinter der Düne war wunderschön und wild, sodass Sparziergänge eine tolle Sache waren nur das Schwimmen unmöglich machte.

Dreimal am Tag wurden wir von der Küche landestypisch verwöhnt (so lecker). Unser Koch sprach deutsch und half uns bei den Kappa, Vita und Pitta Einteilungen, denn Essen nach Typus gehört zum Ayurvedischen Konzept. Einen Kochkurs haben wir auch gemacht. Gegessen haben wir unter Palmen, gemeinsam an festlich dekorierten Tischen.

Die Teilnehmer genossen eine entspannte Yogastunde am Strand von Sri Lanka

Fragen und Wünschen wurden immer erfüllt und das muss ich hier wirklich sagen, diese Mannschaft des Hotels: Manager, Dolmetscher, Hotelboys, Köche und Gärtner umsorgten uns rund um die Uhr aufrichtig herzlich und liebevoll, welch ein Luxus sich wie eine Prinzessin zu fühlen.

Dem Prinzip des Ayurveda vertrauend begab ich mich in die Behandlung hier im Oasis Ayurveda Resort Hambantota. Es ist eine unschätzbare Erfahrung eine ganzheitliche Behandlung zu erleben, innerlich wie äußerlich eine alte Medizinweisheit wirken zu lassen. Ich bin in kürzester Zeit so herunter gefahren, Ruhe und Entschleunigung wurden mir zuteil. Behütet unter den Händen von Ärzten und Therapeuten, denen ich aus tiefstem Herzen danken will über ihren Einsatz und Fürsorge in dieser Zeit! Ich werde es wieder machen.

Mein Herz und meine Seele sowie mein Körper fanden in Yoga in Love Nährstoff. Naomi, unsere Yogalehrerin, ließ uns aus der Vielfältigkeit des Yoga kosten.

Wir naschten auf unserer Yoga-Plattform umgeben von Natur, Meer und Tierwelt:
Sonnengrüße zum Sonnenaufgang, Yoga-Flows, morgendliche Meditationen, das Singen von Mantren und hatten einen Besuch eines Mönchs, mit dem wir gemeinsam meditieren konnten.

Am Strand: Yoga-Walking, Atemübungen: das Kabalabati, Einkehr in sich selbst und lustige Yoga-Partnerinnenübungen.

Die 7 Chakren unseres Körpers, Bedeutung, Einklang und Blockaden, mit der Quintessenz der Selbsterfahrung endend im nährenden Satz meines Selbst.
Unerwähnt sollte hier auch nicht das Lach-Yoga sein, sehr hilfreich als wir unsere Faszien und Bauchmuskeln erforschten und dazu auch die Bedeutung, Wichtigkeit und Unterstützung während unserer Yogaübungen erkannten.

Unvergesslich für mich das Yoga-Nidra eingetaucht in sich selbst und in die Nacht, umgeben von Meeresrauschen, Tierstimmen, dem Wind und Naomi auf unserer Yoga-Plattform.

Natürlich machten wir auch Ausflüge. In Weiß gekleidet am Poyaday, des Full Moon einem Feiertag, gingen wir in den Tempel - ein Erlebnis das noch lange meine Gedanken beschäftigen wird und nicht zu vergessen der Besuch in Udawalawe National Park, den Tieren und vor allem den Elefanten in respektvoller Nähe begegnen zu können.

Es war ein wunderschöner Urlaub. Ich werde diesen magischen Ort nicht vergessen sowie all die lieben Frauen (und den Mann) unserer Gruppe.

U. Zelder

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

U. Zelder