Jorinde Messlinger - NEUE WEGE Kursleiterportrait
Wir beraten Sie gerne!
02226 - 158800
Alle Reiseleiter zur Schnellauswahl:

Jorinde Messlinger

Mitten im Dschungel, während eines Thailand-Urlaubes 2007 stolperte Jorinde Messlinger in ihre erste Ashtanga-Yoga Klasse. Fasziniert von den dynamischen, kraftvollen und ästhetischen Bewegungen dieser Körperpraxis, die auf höchstem Niveau von einem australischen Lehrer vermittelt wurden, war ihr Yoga-Stil gefunden. Als ehemalige Balletttänzerin, ausgebildet am Institut für Bühnentanz in Köln und an der renommierten John Cranko-Schule in Stuttgart, kamen ihr die fast tänzerisch anmutenden Bewegungsabläufe (Vinyasas) sehr entgegen. Es sollte allerdings noch ein paar Jahre dauern, bis es zu einer regelmäßigen Ashtanga-Yoga Praxis kam, da ein guter Lehrer nicht so schnell in ihrer näheren Umgebung gefunden war. Es folgten einige Jahre, in denen Jorinde Power-Yoga nach Bryan Kest und Hatha‐Yoga in der Sivananda-Tradition praktizierte.

Nach ihrer Tänzerkarriere, die sie zuletzt an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf führte, begann Jorinde mit einem Hochschulstudium (Kunstgeschichte, Germanistik, Psychologie) an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Während dieser Zeit wurden ihre beiden Kinder geboren. Nach dem Studium leitete Jorinde, die aus einer musikalischen Familie stammt, einige Jahre die "Integrative Kunst- und Musikschule" in Düsseldorf und gründete später ihre eigene Musikschule "Fantasia". Von 2002 an war sie im künstlerischen Betriebsbüro des Aalto‐Musiktheater Essen als Mitarbeiterin und kurze Zeit später als Leiterin beschäftigt. Dort war sie für sämtliche produktionsbezogenen Prozesse eines großen Opern‐ und Ballettbetriebes verantwortlich. 2009 wechselte sie in das Kulturmanagement der Philharmonie Essen, einem der führenden Konzerthäuser Deutschlands.

Noch während ihrer Vollzeitbeschäftigung an der Theater und Philharmonie Essen, begann Jorinde mit einer fundierten 3‐jährigen Ashtanga-Yoga-Ausbildung an der staatlich anerkannten "ashtangayogawerkstatt" in Köln bei Beate Guttandin und gründete ihre eigene Ashtanga-Yoga-Schule "Yoga Arts" in Essen. Dort unterrichtete Jorinde bis zu einem schweren Trampolin‐Unfall im April 2013, bei dem sie sich ihr linkes Bein und Knie maximal verletzte. Wider der Prognose aller Ärzte und nach Monaten im Rollstuhl und an Krücken gelang es ihr, Dank eines exzellenten Chirurgens, eines kompetenten Physiotherapeuten, eines hervorragenden Ostheopathen und nicht zuletzt eines philippinischen Wunderheilers, im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu kommen. Zusätzlich konnte Jorinde das gesamte Spektrum der Yoga-Therapie an sich selbst anwenden und erfahren. Dankbar für das Handwerkszeug, welches ihre Yoga-Ausbildung und die stete eigene Yoga-Praxis mit sich brachten, sowie die feste Überzeugung, dass positive Gedanken die Selbstheilungskräfte aktivieren, gelang es ihr Schritt für Schritt die eigene Yoga-Praxis zurückzuerobern. Dabei durchlief Jorinde viele Stadien, die auch Schüler im Unterricht durchlaufen, oder Yogapraktizierende mit körperlichen Einschränkungen. Eine gute Schulung, die sich auch in ihrem Unterricht bemerkbar macht.
Heute unterrichtet Jorinde wieder in ihrer eigenen Yoga-Schule, sowie auf Workshops und Retreats im In- und Ausland. Sie ist dankbar für das, was auch die yogaphilosophischen Inhalte vermitteln und kann dies in ihre Alltagsgedanken und Tätigkeiten mit einbinden. Stets mit dem Bewusstsein, dass Yoga mehr ist als nur körperliche Disziplin. Jorinde unterrichtet mit viel Freude und Feingefühl und bleibt dabei selbst eine lebenslange Schülerin auf ihrem Yoga-Weg.