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Reisebericht: Rundreise, Yoga & Ayurveda in Kerala

02.03.2016

Vom 06. - 20. Febr. 2016 verbrachten wir unsere Rundreise, Yoga und Ayurveda Kur im Bethsaida Hermitage in Kerala.  Wollte ich alles erzählen, was wir erlebt, gesehen, gehört, gelernt und geschmeckt haben, würde das den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Die 5-tägige Rundreise durch Kerala war ein besonderes Erlebnis und wird mir und meiner kleinen Yogini Schar sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

Nach der Landung in Cochin fand sich unsere Gruppe zusammen. Anil, unser einheimischer Guide nahm uns in Empfang und gewann mit seiner freundlichen, offenen Art sogleich unsere Sympathie. Er erwies sich als wahrer Schatz. Mit Einfühlungsvermögen und Humor, umsorgte er uns von morgens bis abends. Alles war bis ins kleinste organisiert. Von immer ausreichendem Wasservorrat und kleinen leckeren Banänchen im Bus, über Einkehrpausen mit leckerem Marsala Tee oder frischen Kokosnüssen im richtigen Moment bis zur Auswahl der Restaurants deren köstliche Küche auch für unsere westlichen Mägen geeignet war.

In Cochin ging es gleich nach dem Einchecken im Hotel los mit interessanten Besichtigungen. Am Abend erlebten wir das beeindruckende Tanz Drama " Kathakali". Am 2. Tag hieß es früh aus den Federn; die 4 stündige Fahrt nach Periyar stand auf dem Programm. Hier möchte ich unseren Fahrer, Mr. Simpson nicht unerwähnt lassen. Bei ihm fühlten wir uns immer sicher aufgehoben auf Indiens Strassen. Periyar liegt 1900 m hoch. Dort ist die Heimat der Tee Plantagen und der Gewürz Farmen: Anil vermittelte uns viel wissenswertes über den Tee- und Gewürzanbau. Im Organic Spice Garden gab es nicht nur viel zu erschnuppern, sondern wir dürften auch frisch von Baum oder Strauch probieren. Pfefferkörner, Nelkenblätter, Curry-Blätter und noch mehr. Hier liegt auch der riesige Tiger Reservat/National Park. Dort durchstreiften wir auf Elefants Spuren ( wie konnten sie riechen! ) einige Stunden den Dschungel. Am späten Nachmittag, auf der Bootsfahrt über den dortigen Stausee hatten wir dann das Glück, außer verschiedener Rehe und Hirsche, Büffel, Wildschweine, Eisvögel und Kormorane, zwei von diesen wunderbaren Tieren beim trinken am Ufer zu sehen. Ein Tiger gab sich nicht die Ehre. Für mich war es allerdings schon ein tolles Gefühl, zu wissen, dass genau dort wo ich gerade gehe, auch ab und zu ein Tiger frei lebend herumläuft! Wir konnten an einem Baum seine Kratzspuren bewundern. Ja, auch grosse Katzen haben einen "Kratzbaum".

Einen ganz besonderen Abend verbrachten wir beim "home-cooking". Eine indische Familie öffnet Ihr Zuhause, um gemeinsam mit Gästen zu kochen. Alle helfen mit - Gemüse schnippeln, Soßen und Gemüse umrühren, Teig kneten und formen. Dabei geht es lustig zu. Am Ende konnten wir ein köstliches Menü geniessen.

Die letzte Nacht der Rundreise verbrachten wir auf einem Hausboot und schipperten durch die "Backwaters". Frei von jeglicher Hektik, gemütlich auf dem Deck zog das dörfliche Leben am Flussufer an uns vorüber. Sonnenuntergang, Palmen, Ruhe. Wir konnten unsere erste kleine Yoga Einheit einbauen. :-) Am nächsten Morgen machten wir uns in Richtung Kovalam auf. Die 4-stündige Fahrt gestaltete sich als kurzweilig. Anil unterhielt uns bestens "Unterricht" über Kultur, Land & Leute. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Bethsaida Ayurveda Resort. Ein herzlicher Abschied und eine ebensolche Begrüssung durch Sabine, die uns die nächsten Schritte und alles wissenswerte erklärte. Sie ist quasi immer im Dienst - vermittelt, übersetzt, organisiert und beantwortet 1001 Frage. Sie brachte uns zum Lunch und gleich danach ging es los mit der ayurvedischen Arzt - Konsultation und mit der ersten Massage. Herrlich! Beim Abendessen hatten wir unseren Therapieplan für die 9-tägige Verjüngungskur in Händen: täglich 90 Min. 4-händige Öl-Massage mit warmem Sesamöl mit verschiedenen Kräutern, für jedes Dosha eine spezielle Ernährungs-Empfehlung und die eine oder andere knallbunte Pille.

Erholung war angesagt. Wir genossen die Freundlichkeit der Menschen, die Behandlungen, das fantastische Essen und natürlich das Yoga. ;-) Am Morgen um 7.00 Uhr übten wir in der luftigen Halle mit Blick auf Palmen und Meer, am Abend trafen wir uns zum Sonnenuntergang am Strand. Nach dem Abendessen lud ich einige Male zum Mantren singen in die kleine, neu gebaute Kapelle ein. Jeder Tag war gut strukturiert und es gab genug "Freizeit". Wir genossen das Schwimmen im warmen Meer, ruhten im Schatten des üppigen Grün im tropischen Garten und ja,- auch das "Shopping" kam nicht zu kurz. Es ist wohl fast unmöglich, in Indien nichts zu finden, was einen begeistert. Die kleine nahegelegene Einkaufsstrasse ist leicht mit einem Tuk Tuk zu erreichen.

Wir hatten eine richtig gute Zeit, haben viel erlebt, viel miteinander gelacht und ich fühle mich reich beschenkt. Natürlich sehen wir auch alle jünger aus als vorher! :-))

 

Bis bald,

Gabriele Haage

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