11.06.2018Teilen

Yoga zum Wohlfühlen auf Madeira - Reisebericht

Sieben Tage “Dru & Restorative Yoga zum Wohlfühlen” im Hotel Estalagem auf Madeira, hoch oben auf dem Felsvorsprung oberhalb des kleinen verträumten Ortes Ponta do Sol, mit Blick auf den Atlantik – so weit das Auge reicht – was benötigt man mehr, um den Alltag loszulassen und es sich so richtig gut gehen zu lassen?

Dazu das milde, angenehme Klima, die herrlich bunte Pflanzen- und Blumenvielfalt ringsherum. Das Hotel, ein ruhiger Rückzugsort, der geradezu zu Entspannung und Gelassenheit einlädt, eingebettet in eine wunderschöne Gartenanlage mit Hibiskus, Palmen, Bougainvilla, Geranien, Hortensien und noch vielen anderen unbekannten, exotischen Pflanzen und die Luft erfüllt vom Duft des blühenden Jasmins. Einfach paradiesisch!

Yoga in einem lichtdurchflutenden Raum mit traumhaftem Blick auf den Hotelgarten und die alten Palmen. In der Ferne kann man das Meer erahnen. All dies bietet eine ideale Atmosphäre für eine sehr entspannende, energieauftankende Yoga-Woche. Sanft fließendes Dru-Yoga am Morgen, Bewegung und Atmung sind aufeinander abgestimmt, Visualisierungen und Affirmationen begleiten Yoga-Positionen und Sequenzen und transformieren Emotionen. Wir können jetzt gehenlassen, was uns nicht länger gut tut und unterstützt.

Bei warmen Wetter den Erdengruß draußen auf der Plattform mit Blick auf den weiten Ozean oder barfuß im Gras erleben – ein blauer Himmel über uns und wir spüren warme Sonnenstrahlen auf unserer Haut. Es fehlen fast die Worte, um die Empfindungen zu beschreiben. Es ist “pure bliss”!

Nach dem Morgen-Yoga erwartet uns ein herrliches Frühstuck im Hotelrestaurant: ein buntes, vielseitiges Buffet mit einer unschlagbaren Auswahl an Früchten, Backwaren, Kuchen, Kaffees etc. Es scheint fast nicht genug Zeit zu sein, wenn man alles auskosten und probieren möchte!

Beim Besuch der Dörfer um das Hotel Estalagem erwarten Sie prächtige Obstmärkte

Danach mehr Entspannung, wer möchte: auf den Liegestühlen am blauen Infinity-Pool, im erfrischenden Wasser oder im gemütlichen Spa Bereich. Entspannen im türkischen Dampfbad, in der kleinen Sauna mit Blick auf das Meer oder bei einer Spa-Behandlung mit duftenden Ölen und entspannender Musik.

Wer lieber aktiv sein möchte, kann den Taxi-Shuttle des Hotels nach Funchal nehmen. Freitags ist großer Markttag, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Die ganze Stadt ist mit allen mögilchen Marktständen gefüllt und es herrscht ein quirliches Leben. Die Zeit fliegt nur so dann dahin, wenn man durch den Markt schlendert, die Auslagen bewundert und all die exotischen Früchte kostet, die angeboten werden. Straßencafés wie das Ritz laden zu einem kühlen Drink nach dem Shoppen ein. Und dann geht es schon wieder zurück zum Hotel.

Ein Highlight und ein Muss ist eine Levada-Wanderung, die wir uns nicht entgehen lassen. Entlang des 2000 km langen, alten Bewässerungssystems, mit überwältigenden Ausblicken auf den Atlantik und die Bergwelt (nicht unbedingt für jemanden mit Höhenangst geeignet), vorbei an unglaublicher Vegetation, Ziegen, Wasserfällen und kleinen Ansiedlungen. Wir wandern entlang einer gut begehbaren Teilstrecke des längsten Wasserweges im Südwestens nach Boa Morte, begleitet von einen Sonntagsgottesdienst, der über Lautsprecher verbreitet wird. Ein fast andächtiger meditativer Sonntagmorgen! Wir haben Spaß am Wandern und sind viel zu schnell am Endziel angelangt. Das Hoteltaxi wartet bereits auf uns.

Die Yoga-Einheit am späten Nachmittag ist wie der Name sagt “restorativ” und ein völliges Loslassen in die Yoga-Positionen im Liegen und Sitzen. Das Nervensystem darf sich ganz entspannen. Yogakissen und Decken unterstützen uns hierbei. Meditationen am Ende der Nachmittagseinheit verbinden uns noch mehr mit unserer Mitte und unserem inneren Wohlbefinden.

Danach lassen wir den Abend beim Abendessen im Restaurant mit Sonnenuntergang und Meeresblick genussvoll ausklingen. Liebevoll zubereitete, frische Gerichte, einheimischer Fisch in allen Varianten, Salate und schmackhaft zubereitetes Gemüse – kein Wunsch bleibt offen – dazu ein Glas Rotwein oder Weißwein aus Madeira, nette, heitere Gespräche und im Anschluss einen Cocktail an der Bar oder vielleicht eher ein Blick auf den weiten Ozean und dann ein Rückzug in das Hotelzimmer mit seiner dezenten Farbgestaltung und angenehmen Atmosphäre.

Nach einer Woche fühlen wir uns alle entspannter, gelassener, leichter und dieses Gefühl hält noch lange an. Wir müssen uns nur manchmal daran erinnern, dass es da ist.

Madeira hat rund um gut getan und es lohnt sich bestimmt, nochmals zu kommen.

 

Bis zum nächsten Mal!

Edith Ewald

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Edith Ewald