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Interview mit Vini-Yogalehrerin Barbara Luderer

04.02.2018
Yogalehrerin Barbara Luderer

Yoga ist für sie in allem, das wir tun. In Indien mit seiner besonderen Kultur fand sie zwischen Ruhe und Trubel die Bedeutung des Yoga und die Antwort auf ihre Lebensfrage. Seit vielen Jahren begleitet Vini-Yogalehrerin Barbara Luderer mit NEUE WEGE Gäste zu traumhaften Urlaubszielen mit ganz besonderem Flair, Yoga und Meditation. Ihre nächste Reise geht im Mai nach Kerala ins Abad Turtle Beach Resort. Mehr über die Reise, ihren Yoga-Stil und Barbara selbst, erfahren Sie im Interview:

 

Liebe Barbara,
seit wann übst du Yoga und wie bist du zu Yoga gekommen?

Yoga begleitet mich schon mein halbes Leben. Meinen ersten Kurs besuchte ich 1988 an der VHS in Regensburg. Seitdem bin ich beim Yoga geblieben. Irgendwie hat mich Indien schon immer fasziniert. Und – wahrscheinlich war es Karma – ich habe seit mehr als 25 Jahren durch meine Tätigkeit in der Tourismusbranche intensiven Kontakt zu Indien und bin viele Male dort gewesen. Die indische Kultur und Philosophie hat mich sehr beeindruckt und geprägt. Besonders die tiefe Verbundenheit der Menschen mit der Spiritualität, die auch im modernen Indien immer noch im Alltag sehr präsent ist und gelebt wird, fasziniert mich. In der indischen Philosophie und in der Yogalehre fand ich die Antworten auf meine Lebensfragen. Heute habe ich verstanden, was ich in Indien und auf den vielen Reisen gesucht habe: mich selbst!

In München fand ich im Yoga Mandiram die Yogaschule, die den Yoga authentisch und praxisnah lehrt. Von 2005 bis 2009 absolvierte ich dort eine 4-jährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU sowie bis 2011 eine 3-jährige Weiterbildung bei R. Sriram im Yogaweg/ gesundheitsorientierten Einzelunterricht.

Yoga bedeutet für mich: in Kontakt mit mir selbst sein und gleichzeitig in Verbindung gehen mit den Menschen und der Welt, sich ganz einlassen auf das Leben und an den Erfahrungen reifen.

 

Gibt es etwas, was du an Yoga besonders schätzen gelernt hast?
Als sehr bewegungsorientierter Mensch fiel es mir immer schwer, aus dem Alltagtrubel direkt in die Ruhe zu finden. Yoga ist für mich die Brücke. Besonders liebe ich fließende Abläufe (Vinyasas), die mir helfen, über die Körperwahrnehmung zur Ruhe zu kommen. In Verbindung mit den Atemübungen und der Meditation habe ich darin meinen Weg gefunden, immer wieder bei mir selbst anzukommen. Immer wieder in die Ruhe gehen, entspannen, reflektieren und nach und nach hemmende Gedanken und Handlungsmuster aufzulösen – das ist für mich Yoga. Es hat mich durch einige Lebenskrisen getragen. Für mich gibt es keine Trennung zwischen Yoga und Alltag mehr. Alles ist Yoga!

 

Du bist Yoga- und Meditationslehrerin. Wie würdest du deinen Yoga-Stil beschreiben?
Ich übe und unterrichte traditionellen Yoga im Stil von R. Sriram/ T.K.V. Desikachar – in Deutschland auch unter „Vini-Yoga“ bekannt. Das Besondere daran ist, dass sich der Yoga an den Menschen anpasst und nicht umgekehrt. Es geht nicht darum, Yogahaltungen korrekt auszuführen oder irgendetwas können und leisten zu müssen. Sondern darum, den Körper bewusst wahrzunehmen und über das Körperbewusstsein zu sich selbst zu finden. Ich gehe individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein und passe die Yoga- und Meditationsübungen entsprechend an, sodass wirklich jede/r Yoga üben kann. Deshalb sind meine Gruppen sehr klein und besonders im Einzelunterricht kann ich sehr individuell auf die Bedürfnisse eingehen und jede/n auf ihrem/ seinem Weg unterstützen.
Seit vielen Jahren meditiere und praktiziere ich in der buddhistischen Theravada-Tradition. Dies fließt in meinen Unterricht mit ein.

 

2012 bist du das erste Mal mit einer Yogagruppe für NEUE WEGE verreist. Seitdem begleitest du regelmäßig Reisen nach Indien. Gibt es einen Lieblingsort, an den du immer wieder zurückkehrst?
Auf der Reise 'Auf den Spuren Buddhas' waren wir 4 Tage in Bodhgaya, dem bedeutenden Pilgerort im Nordosten Indiens, an dem Buddha Erleuchtung erlangte. Der große Tempel dort ist einer meiner Lieblingsplätze in Indien. Aus ganz Indien, Nepal, Tibet, Sri Lanka, Japan und vielen anderen Ländern kommen vor allem buddhistische Pilger hierher und umrunden den ganzen Tag hingebungsvoll den Haupttempel. Murmeln dabei Gebete und Mantren, bringen bunte Gebetsfahnen an Buddhas Platz unter dem Bodhibaum an. Andere machen im weiteren Bereich des Tempels Picknick und halten einen Plausch. Genau das fasziniert mich immer wieder: tiefe Hingabe und Spiritualität inmitten buntem, alltäglichem Treiben. Incredible India! Der Werbeslogan des Fremdenverkehrsamtes trifft es einfach. 

 

Hast du spontan ein Erlebnis von einer NEUE WEGE Reise, was dich immer noch berührt oder zum Lachen bringt?
Besonders begeistert hat mich Sardinien. Das Hotel Galanìas liegt wunderschön oberhalb mehrerer fantastischer, weitläufiger, weißer Strände. Morgens und abends wird auf der Terrasse am beleuchteten Pool gegessen und am Horizont sieht man das funkelnde Meer. Die frische italienische Küche ist fantastisch und das Personal sehr aufgeschlossen und freundlich. Das Highlight ist der Yoga-Raum: die komplett aus Holz erbaute Halle im Stil einer Jurte, mit Wänden aus Stoff, steht etwas oberhalb der Anlage. Zu einer Seite hin offen, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Üben den Blick aufs Meer. Der Wind streicht sanft durch den Raum, das warme Holz schafft eine sehr angenehme Atmosphäre.

 

Deine nächste Reise ist eine Yoga- und Ayurveda-Reise nach Kerala ins Abad Turtle Beach Resort. Wem empfiehlst du diese Reise und worauf freust du dich am Meisten?
Diese Reise bietet sich besonders an für Indien-Neulinge. Kerala mit seiner tiefgrünen tropischen Landschaft, der sehr guten touristischen Infrastruktur, den unglaublich entspannten und freundlichen Menschen und dem warmen Klima ist ganz wunderbar geeignet für einen entspannenden und erholsamen Yoga-Urlaub. Besonders morgens zum Sonnenaufgang und abends zum Sonnenuntergang in der milden Luft, die vom Duft der tropischen Blumen und Früchte getränkt ist, Yoga zu üben, lässt einen zutiefst entspannen. Ich freue mich am meisten auf die lieben freundlichen Menschen und das köstliche Essen, die leichte keralische Küche mit viel Kokos und frischen Kräutern.

 

Hast du noch eine Yoga-Weisheit oder Yoga-Übung, die du unseren Blogleserinnen und -lesern mitgeben möchtest?
              „Nimm Dir jeden Tag Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
                     Achte auf die Melodie des Lebens, welche in Dir schwingt“ (Buddha)

Jeden Tag einmal innehalten, den Körper wahrnehmen, spüren: wie geht es mir? Und für einen Moment alles so sein lassen, wie es ist. Einverstanden sein. Das ist meine tägliche Achtsamkeitsübung. Einfach und ohne großen Aufwand, und doch sehr wirkungsvoll!

Yogalehrerin Barbara Luderer
Yogalehrerin Barbara Luderer
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