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Impressionen einer wundervollen Reise in das Bethsaida Hermitage

05.03.2013

Indien ist ein großes farbenprächtiges Abenteuer, dass wird mir schon in den ersten Momenten mitten im Straßenverkehr auf indischen Boden klar, in dem große Kühe einfach auf der Fahrbahn schlafen oder gelassen durch die dicht befahrenen Straßen schlendern und wo lebendige Hubkonzerte regeln, welches Fahrzeug noch im letzten Moment auszuweichen hat. Wirklich wohltuend ist es dann in einem ruhigen, angenehm kühlen Hotel im Portugieschen Stil mit großzügigen Zimmern und hohen Decken anzukommen und sich erst einmal von der Anreise gut zu erholen. Cochin, im Süden Indiens, ist der Ausgangspunkt unserer dreitägigen Rundreise. Nach einem erfrischenden Schlaf trifft sich unsere Yoga- und Ayurveda Reisegruppe am frühen Abend das erste Mal im gartenähnlichen Innenhof am Swimmingpool.

Jeder freut endlich im Urlaub zu sein! Gemeinsam werden wir zu einer Kathakali Show gefahren, die sehr typisch für Süd Indien ist und mich, sowie auch alle anderen unglaublich mit ihrer Expressivität und reichen Gestik überrascht und begeistert hat. Später im Laufe unserer Rundreise konnten wir viele Motive, die wir dort kennen gelernt haben, immer wiederfinden. Für den folgenden Tag stand eine kleine City Tour durch Cochin und Umgebung auf dem Programm, die uns zu der ersten Kirche in ganz Indien führte, zu wunderschönen Fresken über die indische Mythologie in einem Herrschaftspalast und zu einer alten Synagoge mit unzähligen Glasglocken für Kerzen, die von der Decke hingen. Später hatten wir Gelegenheit, in ein paar kleineren Geschäften schöne Stoffe und andere Mitbringsel zu entdecken. Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen und entspannenden Abendessen am Pool im Garten.

Am nächsten Tag wurden wir um 9.00 Uhr vom Hotel mit unseren Koffern abgeholt und fuhren zu einem großen See (Alleppey), auf dem viele Hausboote mit getrockneten Palmenblättern und Bambus verkleidet fuhren. Dort gingen wir an Board und schipperten einen natürlichen Fluss entlang auf den großen freien See. Dort gab es indischen Gewürztee und gebackene warme Bananen – sehr lecker - und später ein abwechslungsreiches, warmes Abendessen mit frischem Fisch direkt aus dem See. Die Nacht verbrachten wir in schönen und geräumigen Kabinen wieder auf dem Fluss an einem Reisfeld angelegt, in dem am Morgen sanfter Nebel aus dem saftigen Grün empor stieg in dem einige Frauen mit großen Hüten arbeiteten. Nach dem Frühstück oben auf dem offenen Deck fuhren wir, gefolgt von vielen anderen Hausbooten und noch mehr Seeadlern zurück zum „Hafen“ und machten uns schließlich samt unserem Gepäck mit dem Auto auf den Weg zur Bethsaida Hermitage, wo Ayurveda und Yoga auf uns wartete. Als wir gegen Nachmittag ankamen und die ersten Schritte in das Bethsaida taten, atmeten wir alle tief durch, den dort war ein solcher Frieden zu spüren, wie bisher noch nirgends auf unserer Reise. Der erste Blick vom Essplatz des Restaurants in mitten der Gartenanlage auf den traumhaft schönen Strand mit einer erfrischen Kokosnuss in der Hand, war dann geradezu atemberaubend. Ich konnte mein Glück kaum fassen – es war, als wären wir direkt im Paradies angekommen! Dieser Eindruck ist dann auch während der nächsten 10 Tage geblieben und hat sich nur noch verstärkt durch die unglaublich wohltuenden Ayurveda Behandlungen und die authentische Freundlichkeit der Mitarbeiter, die wir dort genießen durften.

Da eine teilnehmende Ärztin aus unserer Gruppe schon um 8 Uhr morgens ihre ayurvedischen Behandlungen hatte, trafen wir uns jeden Morgen schon von 6.45 – 7.45 Uhr zu einer regenerierende Stunde Hatha Yoga mit Pranayama und Meditation auf dem Rasen direkt am Meer unter freiem Himmel. Diese frühe Morgensequenz lernten wir zu schätzen mit ihrer kühlen Frische, denn sobald die Sonne im Laufe des Tages an Kraft gewann, wurde es recht warm. Aus diesem Grund trafen wir uns auch auf Wunsch der Teilnehmer erst wieder nach dem Abendessen von 20.30 – 21.30 Uhr im überdachten Yogaraum, um den Tag mit heilsamen Übungen ausklingen zu lassen, nach denen alle entspannt direkt ins Bett fallen konnten. Egal wie viel Stress jeder anfänglich mit in diesen Urlaub genommen hatte, am Ende waren doch alle wohltuend entspannt, zufrieden und glücklich. Ich bin Neue Wege wirklich dankbar, dass sie ein so schönes Ayurveda Resort für ihr Programm gefunden haben, dass zudem nachhaltig arbeitet und wo wirklich alle Mitarbeiter aus dem umliegenden Dorf stammen. Sie strahlen Zufriedenheit und Freude aus und gewinnen durch ihre Herzlichkeit. Die Bethsaida Hermitage unterstützt ein Waisenheim für Mädchen und ein Internat für Jungen in der direkten Nachtbarschaft durch jeden, der hier Urlaub macht und Gutes für sich tut.

Der Besitzer der Anlage, ein Architekt und Ingenieur aus dem Dorf bei Bethsaida, ist ein echter Visionär, der sich wochenlang meditierend auf sein damals neu erworbenes Stück Land gesetzt hat, bis er ein Bild davon empfangen hatte, wie alles werden sollte. Dann hat er diese Vision Schritt für Schritt umgesetzt und zu etwas Wunderschönen heranreifen lassen, dass das Herz tief berührt. Die Bethsaida Hermitage mit ihrem wunderschönen, sauberen weißen Sandstrand, dem leckeren, frischen ayurvedischen Essen nach den individuellen Doshas, den großen Zimmern mit Meerblick und den vielen heilenden ayurvedischen Anwendungen ist auf jeden Fall nicht nur eine Reise wert!!! Es fällt nicht leicht, von dort wieder abzureisen und zurückkommen zu wollen ist geradezu unvermeidbar! Die Bethsaida Hermitage ist ein Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele, eine Oase für Wohlbefinden, Ruhe und Entspannung. Das Reiseangebot:

Dieser Beitrag wurde geschrieben von: Sylvia-Saida Arnolds
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