17.12.2013Teilen

Reisebericht von Kristine Laß: Yoga Urlaub auf Madeira vom 28.11. bis 5.12.2013

Yoga – „Kraftvoll wie ein Baum“ Wer von aller Hektik einmal Abstand nehmen will, den unbändigen sowie kraftvollen Atlantik liebt, es bergig und immergrün mag, ist auf der Blumeninsel Madeira genau richtig. Der idyllische Ort Ponto do Sol, die Sonnenspitze der Insel, ist idyllisch, gemütlich und hat alles, was man für einen Relax-Urlaub braucht; nicht mehr und nicht weniger. Fernab jeglicher Reize, kann man sich hier üben im „Nichtstun“. Beide Hotels (Estalagem und Da Vila) überzeugen durch ihre einmalige Lage. Wer das Meer und die gewaltige Brandung direkt vor der Tür mag, ist im Hotel „Da Vila“ sehr gut aufgehoben. Die Hotel eigene Strandbar verführt zum nachmittäglichen Kaffee trinken mit direktem Blick aufs Meer. Im Hintergrund läuft immer eine angenehme Loungemusik, die zum Träumen verführt. Die endlose Weite des Atlantik kann ebenso vom Hotel „Estalagem“, welches direkt oben majestätisch auf dem Felsen thront, wahrgenommen werden. Genau dort auf der Spitze des Berges praktizierte die Gruppe Yoga unter dem Motto: „Kraftvoll wie ein Baum“, denn auch die gibt es hier immergrün zur Genüge. Ziel war es, erst einmal entspannt bei sich anzukommen, einen Gang runter zu schalten, so dass die ersten Yogasequenzen eher sanfter gestaltet waren. Nachdem mit dem Körper wieder friedvoll Kontakt geknüpft wurde, konnte langsam die Kraft aus dem Körperzentrum, aus der eigenen Mitte heraus aufgebaut werden. In dieser Woche ging es darum, in Form einer harmonischen Yogapraxis aus Hatha- und Vinyasa- Elementen den Körper zu aktivieren sowie Flexibilität und Wohlbefinden zu erlangen. Im Laufe dieser Woche spürten die Teilnehmer eine Stabilisierung und Stärkung Ihrer Körpermitte. Durch die bewusste Atmung während der Übungen und das bewusste Loslassen in den Entspannungseinheiten konnte der Geist zur Ruhe kommen und somit mehr Gelassenheit und Freude erlebt werden. Ein Element bildete der Sonnengruß, der im Sinne des Vinyasa Karma Schritt für Schritt in seinen einzelnen Elementen aufgebaut und am Ende der Woche mit stehenden Kriegerpositionen variiert wurde. Neben den Asanas (Körperübungen) wurden 3 Grundatemübungen, für mehr Ausgleich oder Kraft erlernt. Zur Regeneration schloss jede Yogaeinheit mit einer Tiefenentspannung ab, wobei von mir als gelernte Entspannungspädagogin u.a. Elemente aus dem Autogenen Training und der Progressiven Muskelrelaxation Anwendung fanden. Als Resümee konnten die Teilnehmer ihren Körper wieder besser spüren lernen, seine Grenzen und seine Individualität sowie neue Energie und Kraft schöpfen. Im Sinne des „Hatha Yoga“ waren die Morgensequenzen eher aktivierender und dynamischer gestaltet (Aktivierung der Sonnenenergie), während die Mondenergie  bei den eher entspannteren Abendstunden freigesetzt wurde. Morgens uns abends belohnten sich alle beim leckerem Buffet bzw. 3-Gängemenü, wobei alles frisch zubereitet war aus regionalen Früchten, Fischsorten oder leckerem Kuchen. Die Woche stand bei den Teilnehmern unter dem Motto: „Sein können und sein lassen“, so dass von Anfang an ein herzlicher Umgang gepflegt wurde. Die Zeit zwischen den Yogaeinheiten bestand aus Relaxen am Pool, Saunabesuche, kleinen Wanderungen und Massagen (angefangen von der Fußreflexzonen bis zur indischen Kopfmassage). Die Blumeninsel Madeira biete sich ebenfalls an für Wanderungen. Der Aprilwetterwechsel von Regen, Nebeldunst und Sonne lies uns nicht davon abhalten. So unternahmen wir gemeinsam eine Wanderung nach „Boa Mate“, wobei wir einmal den eigentlichen Weg verloren und dennoch auf „Neue Wege“ stießen.:) Hier begann bereits die erste Yogalektion: „Der Weg ist das Ziel.“ Beim bunten Markttreiben in Funchal kamen alle auf ihre Kosten. Ein großes Angebot an einheimischen Früchten z.B. bestehend aus vielen Maracujasorten konnten wir verköstigen. Lecker!!! Madeira ist auf alle Fälle eine Reise wert. Die freundliche Herzlichkeit der Portugiesen macht es einem leicht sich wohl zu fühlen. Ein besonderes Highlight während einer Yogastunde am Abend war ein wundervoller Sonnenuntergang über den Atlantik, den wir mit dem „Gayatri Mantra“ besiegelten. Dieses strahlende Licht, welches mit Anmut unser Verständnis und Blick auf die Welt erstrahlen lies. Namasté! Ihre Kristine Laß [gallery link="file" columns="5" orderby="post_date"]

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Kristine Laß